Ausbildung machen aber nicht ein Lebenlang in dem Beruf bleiben?

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9 Antworten

Du kannst davon ausgehen, dass die meisten, die jetzt einen Beruf lernen, diesen nicht ihr Leben lang in der Form ausüben, wie sie ihn gelernt haben. Viele satteln um, weil die Erfordernisse des Arbeitsmarkts sie dazu bewegen. andere machen Karrier in ihrem Beruf und bekommen neue und interessante Aufgaben dazu. Wenn du in deinem jetzigen Beruf später nicht glücklich bist, hast du viele Möglichkeit, einen anderen Weg einzuschlagen.

user1673 23.08.2012, 11:24

... und bitte die Ausbildung fertig machen, um einen Abschluss zu haben. Ohne Abschluss wird auch ein Wechsel schwieriger.

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Du machst bitte auf jeden Fall diese Ausbildung! Ich kenne ein paar Frauen und Männer (zwischen 20 und Ende 40), die keine Ausbildung gemacht haben und jetzt elend in irgendwelchen Hilfsarbeiterjobs oder gar mit Hartz IV rumhängen! Egal, was sie beginnen wollen, fragt JEDER potenzielle Arbeitgeber: "Was für eine Ausbildung haben Sie denn???" und wenn man dann passen muss, ist man quasi schon weg vom Fenster. Lieber eine Ausbildung, die man im Leben nicht mehr braucht, als eine, die man zum Vorzeigen bräuchte und nicht hat. Ausbildung heißt ja auch, 3 Jahre lang etwas durchzuziehen und zu lernen. Das macht immer einen guten Eindruck. Weiterbildung ist nicht verboten, d.h. Du hast weiterhin alle Chancen!

Du kannst jederzeit deinen Beruf ändern. Je älter du aber wirst desto schwieriger wird es aber. Jetzt hast du noch die freie Auswahl. Mach die Ausbildung erstmal fertig und danach mal schauen. Es wird dir niemand verbieten können danach noch ne Ausbildung als was anderes zu machen. Oder du kannst auch nach deiner jetzigen Ausbildung eine Fort- oder Weiterbildung machen um aus z.B. der Produktion oder Werkstatt in die Büroetage zu wechseln. Habe selber erstmal ne Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker gemacht aber weil ich den Beruf nicht die nächsten 40Jahre machen wolte bin ich nochmal zur Schule hab meinen Techniker gemacht und bin jetzt Betriebsleiter ner kleinen Verzinkerei.

P.s. Wenn du schon eine mit guten noten abgeschlossene Ausbildung hast ist es auch einfacher eine neue Ausbildungsstelle zu finden. Da man dann davon ausgehen kann das du die zweite nicht machst weil du ne Ausbildung brauchst sondern weil dich der neue Beruf wirklich interresiert und es das ist was du wirklich willst.

Hey ich habe einen Beruf gelernt darin gearbeitet und dann beschlossen wieder auf die Schule zu gehen.

Um- und Fortbildungen sind in unserer Zeit nicht nur vorteilhaft sondern auch erwünscht. Ich kann dich beruhigen, kaum jemand der Generation 20+ wird wohl sein Leben stets im gleichen Beruf bleiben (können)... Die Welt ist flexibler, was auf der Schattenseite bei vielen unnötigen Stress verursacht, aber dir in deiner Sache zu gute kommt.

Sicher kannst du dich irgendwann auch woanders bewerben, dich umschulen lassen oder einfach als Quereinsteiger etwas ganz anderes machen. Das habe schon so viele gemacht. Eine abgeschlossene Berufsausbildung in deiner Tasche sieht eigentlich immer besser aus, egal, wo du dich bewirbst, also ist es schon gut, deine jetzt erst mal abzuschließen.

also ich kenne viele leute die mal etwas gelernt haben und jahre später auf was ganz anderes umgestiegen sind. bei mir selber ist das auch so. ich habe ursprünglich mal altenpflegerin gelernt und habe vor jahren aufgehört. habe dann eine umschulung zur industriekauffrau gemacht. es liegt immer an dir selber was du aus deiner beruflichen zukunft machst.

ich kenne genügend leute, die etwas anderes jetzt mahcne. ein schlosser, der baumaschinist, ein konditor, der jetzt sachbearbeiter ist...

Klar kannst du das, aber warum suchst du dir nicht gleich was, was du wirklich willst? Wenn du jetzt schon weißt, dass es dir nicht gefällt, dann such dir doch gleich etwas, was dir gefällt? Es gibt so viele freie Lehrstellen, da kriegt man mit bisschen Anstrengung auch seine Traumausbildung.

xLeidensdruckx 23.08.2012, 10:53

Also ich hab ungelogen 200 bewerbungen geschrieben, per mail per post alles versucht aber ich hab nur 1 einstellungstest gehabt und da waren die anforderungen in mathe zu hoch für mich. Ich habe ja letztes Jahr keine ausbildung bekommen und hatte deswegen diesen aushilfsjob. Die anforderungen für Mathe waren zu hoch normalerweiße verlangen betriebe direkt Abi oder fachabitur aber mein realschulzeugnis ist eigentlich eher so durchschnittlich mit dem schnitt von 3. Die Lehrstelle die ich jetzt gefunden habe war die einzigste die mich genommen hat wahrscheinlich eben auch deswegen weil ich zuvor 1 jahr dort gearbeitet habe, der chef bot mir einfach eine ausbildung an ohne das ich gefragt hatte und ich sagte eben zu weil ich keine lust habe noch ein weiteres jahr nichts zu machen und auf ein Abendgymnasium zb. könnte ich auch erst im februar besuchen weil dort das nächste semester beginnt also alles ein wenig zuviel Zeit die verstreicht.

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Sweetielie 23.08.2012, 11:01
@xLeidensdruckx

Dann musst du da wohl durch. Aber abbrechen würde ich es keinesfalls, das sieht im Lebenslauf nicht gut aus und jeder potentielle Arbeitgeber würde beim Vorstellungsgespräch fragen wieso und warum abgebrochen und das kommt dann so rüber, als könnte man nichts durchziehen und gibt schnell auf. Also musst du das wohl machen.

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Alles noch mal umwerfen und sich neu entscheiden? Das denkt man immer zu können, das Leben ist aber nicht so. Das Zeitfenster, wo man das kann, ist irgendwann zu

xLeidensdruckx 23.08.2012, 10:47

Also sollte ich besser garkeine ausbildung machen?

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InGame00 23.08.2012, 10:56

Ist es nicht!!!

Während meiner Technikerausbildung habe ich Klassenkameraden gehabt die mit 38 jahren sich noch vom Maurer zum Maschinenbautechniker ändern.

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ReggaeTunes 23.08.2012, 11:06
@InGame00

Finde auch, dat ist totaler Quatsch. Mache die Ausbildung, das ist super wichtig. Was ist im Grunde überhaupt nicht wichtig (ja regt euch auf!) bloß die Tatsache, dass du sie hast ist heute von enormen Wert. Und danach? Danach kannst du absolut frei entscheiden in was für eine Richtung du gehen möchtest. Was dir liegt und was nicht.

Leute in allen Altersklassen schulen heutzutage um, machen noch ne 2. oder 3. Ausbildung, besuchen sogar nochmal Schulen, um vielleicht ein Abi nachzuholen, gehen auf Weiterbildung. Ich finde das sehr löblich und wichtig. Wieso sich sein Leben lang in einem Beruf kaputtmachen, den man eigentlich nicht mag, wo man nicht gerne ist - wenn man mit ein bisschen mehr Aufwand genau das machen kann, was einem Spaß macht? Die Leute müssen verrückt sein :)

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