Ausbildung machen - Was passiert mit meiner Privatversicherung?

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6 Antworten

Es ist auch denkbar, dass du deine Privatversicherung aufrecht halten musst. Dann reicht natürlich der Zuschuss des Arbeitgebers nicht aus.

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Hallo, hier mal eine Zusammenfassung: Mit 800 Euro monatlich bist Du pflichtversichert in der GKV. Jede PKV muss wegen der Pflicht (bei Meldung innerhalb von 2 Monaten) die Kündigung akzeptieren. ALLERDINGS nicht sofort kündigen, weil: Das sog. Bleiberecht in der GKV setzterst ein, wenn Du entweder 12 Monate im Stück in der GKV bist oder in den letzten 5 Jahren insgesamt 24cMonat ein der GKV warst. je nach Konstellation solltest Du also 12 Monate Anwartschaft eingehen, um die Rückkehr zur PKV ohne Gesundheitsfragen und mit vorhanden Altersrückstellungen zu ermöglichen, FALLS Deine GKV-Zeit nicht reicht, um die o.g. Kriterien zu erfüllen. Außerdem kannst Du die volle PKV in eine Zusatz wandeln, dann sparst Du Geld, wenn Du Zusatzleistungen behalten möchtest. Manche PKV haben auch Optionstarife, die sind günstiger als eine Anwartschaft.

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ich nehme an du bist über deinen vater privat versichert

wenn das so ist dann bist du nicht mehr versichert wenn du einer eigenen tätigkeit nachgehst das bedeutet du musst dich entweder gesetzlich versichern oder für dich selbst eine privatversicherung abschließen

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Kommentar von hamlet89
12.07.2011, 19:22

Ich bin selbst versichert und nicht über meinen Vater. Bin Freiberufler! Würd aber gerne eine Ausbildung zum Altenpfleger machen. Nun weiß ich nicht ob ich über den Arbeitgeber pflichtversichert werde oder ich die PKV beibehalten muss. Weil beibehalten würd ich die sehr ungern, bei einem Gehalt von 800€

MfG

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Triff die Entscheidung, ob du von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche wechselst, nicht jetzt, sondern besser erst nach dem Ende der Ausbildung bzw. wenn du eine feste Anstellung auf Dauer hast. Dann wäre die gesetzliche KV günstiger.

Vielleicht gefällt dir der neue Job aber nicht, oder es kommt sonstwas dazwischen. Wenn du dann doch wieder freiberuflich arbeiten willst, wäre die private KV für dich richtig.

Du kannst die Zeit bis zur Entscheidung überbrücken, indem du die private KV "ruhen läßt", das kostet ungefähr 14 - 20 Euro im Monat. Du bleibst drin und kannst sie anschließend fortsetzen wie gehabt - ohne Gesundheitsfragen, Risikozuschläge, falls du zwischenzeitlich krank warst, ohne tarifliche Neueinstufung.

Kündigen kannst du dann immer noch, wenn du klarer siehst.

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Wenn du einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehst, bist du in der gesetzliche KV. Deiner bisherige PKV ist das egal.

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Kommentar von stricki
12.07.2011, 19:17

Wenn Du genug Schotter hast: Weiter laufen lassen. Sonst kündigen.

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Hast Du eine private Krankenversicherung als Vollversicherung oder als Zusatzversicherung (z.B. für Zahnersatz, Brillen usw.)? Dann bleibt diese ganz normal bestehen, sofern Du nicht kündigst.
Die private Zusatzvers. zahlt Dinge, die über die GKV nicht abgedeckt sind.

Ansonsten bist Du im Rahmen der Ausbildung pflichtversichert. Wenn Du es Dir leisten kannst, würde ich mit der PKV über eine Anwartschaftversicherung reden, damit Du später ohne erneute Gesundheitsprüfung wieder aufgenommen werden kannst (sofern nicht weiter Pflichtvers. besteht).

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