Ausbildung in der Krankenpflege?

10 Antworten

Nun, wenn Du gerne mit und für (kranke) Menschen arbeitest und dich für ihre Bedürfnisse, ihr Leben und auch noch für Medizin interessierst, dann hast Du schon mal gute Voraussetzungen. Richtig ist, dass der Beruf sehr nachgefragt ist und bei weiterer Zunahme der Älteren Bevölkerung noch mehr gefragt sein wird, einen Job solltest Du also stets finden können. Zu Bedenken ist aber, dass Dich dieser Beruf stets psychisch wie physisch sehr fordern wird, Du also sowohl seelisch als auch körperlich stressresistent und Schichtdienst gut vertragen solltest, also möglichst kerngesund sein solltest. Daher empfehle ich Dir auf jeden Fall zuvor ein längeres Praktikum, evt. auch in verschiedenen Bereichen der Krankenpflege, da viele Spezialisierungen möglich sind. Die Ausbildung selbst - ich kann es zumindest für die Kinderkrankenpflege sagen - ist ebenfalls sehr umfassend, so dass man sehr viel lernen muss. Das ist kein Zuckerschlecken, v.a. nicht die Prüfungen, aber dennoch in Theorie und Praxis hoch interessant! Ich wünsche Dir dabei Viel Erfolg!

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Du musst Blut sehen können Operierte musst Spritzen geben usw. Schwer ist der Job schon weil du wirklich auch in 3 Schichten arbeiten musst. Früh Spät Nachtschicht. Stark sein wenn Patienten sich übergeben das musst du sehen können .Aber auch Essen verteilen Gespräche mit Patienten führen . Es gibt aber auch Patienten die unangenehm sind unfreundlich sind. Überlege es dir gut ob du die 3 Jahre machen möchtest . Mach doch erst mal ein Praktikum dann kannst du immer noch entscheiden

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Hallo! Also ich habe zuerst die Ausbildung zur Arzthelferin, heute MFA,gemacht und danach die zweite Ausbildung zur Krankenschwester, heute Gesundheits und Krankenpfleger,an einer Uniklinik.Nach der Ausbildung habe ich in der Notfallambulanz(sehr stressig,aber man lernt sehr viel),Kardiologie,Onkologie und in der Palliativpflege gearbeitet.Man hat nach abgeschlossener Ausbildung viele Möglichkeiten der Fortbildung.Ich habe diese in Onkologie und Palliativmedizin gemacht.Die Tätigkeiten einer Krankenschwester sind zu vielseitig,um alle zu nennen.Nur einige Beispiele: Pflege der Patienten,injizieren,Verbände wechseln,Bestimmung der Vitalfunktionen...Du darfst keine Ekelgefühle haben,in Bezug auf menschlichen Ausscheidungen. Und als Beispiel: ein dementer Patient beschimpft oder spuckt dich an,wie gehst du damit um? Der Patient kann für sein Verhalten nichts! Denke an den Schichtdienst,Wochenend und Feiertagsdienst! Und ganz wichtig,es bedarf Mitgefühl,Empathie uvm.gegenüber den Patienten. Das Gehalt war für mich nicht relevant,ich hatte andere Gründe diesen Beruf zu ergreifen und habe es nie bereut.Ich würde dir auf jeden Fall ein Praktikum empfehlen,damit du den Stationsalltag ein wenig kennen lernst.Gruß

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

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