Ausbildung, Gehalt, tarflich. Ist das so rechtens?

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2 Antworten

schau mal in deinen Ausbildungsvertrag.

Da steht irgendwo vermutlich was von "mündliche Nebenabreden sind unzulässig" oder "weitere Vereinbarungen sind stets schriftlich zu fixieren", so etwas in der Art.

Tatsächlich gilt, was schriftlich vereinbart wurde. Selbst wenn die mündliche Zusage noch rechtlichen Bestand haben sollte, musst du das beweisen können.

Recht haben und Recht bekommen, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Eine weitere Lebenserfahrung für dich.

Wen man dich da jetzt schon so behandelt, würde ich mir gut überlegen, ob ich dort nach der Ausbildung weiter arbeiten möchte.

Jetzt hast du noch ein paar Monate. Ich würde die erhöhte Ausbildungsvergütung abhaken.

Dein Chef kann Aufgaben delegieren.
Wenn er seine Arbeit auf einen anderen abwälzt muss er dich nicht fragen, ob du damit einverstanden bist.

Ebenso wenig braucht die beauftragte Person Prokura, o.ä.

Oder musst du als Gesellschafter, oder mit Prokura eingetragen sein, wenn du fürs Geschäft losgeschickt wirst, ein dutzend Handtücher zu kaufen? Nein, selbstverständlich nicht.

So ist es auch hier. Dein Chef hat diese Aufgabe an deine Ausbilderin weiter gereicht. Es ist letztlich jetzt alleine ihre Entscheidung wie sie diese erledigt.

So wie sie es macht, weisst du jetzt zumindest, was sie von dir persönlich und was sie von deiner Arbeit hält.

niicii123 06.11.2015, 09:17

Ich lese mir mal mein Ausbildungsvertrag nochmal explizit durch.
Es wurde im Beisein meiner Ausbilderin vereinbart, dass dies so gestaltet wird, also habe ich noch eine "Zeugin".

Leider eine schmerzhafte Lebenerfahrung, da ich schon so wenig verdiene. So eine frechheit und dreistigkeit habe ich noch nie erlebt!

Ich werde nie im Leben in dieser Firma weiter arbeiten! Bei denen wird man sehr schlecht behandelt und wird für Sachen angemacht, wofür man oft nichts kann!

Ich hasse meine Ausbilderin! Die Beschützt ihre Lerhlinge nicht, sondern hackt auf denen rum!

Wie oft ich die Firma wechseln wollte, aber es gibt leider überall Leute mit denen man sich versteht und andere die man nicht leiden kann. Deshalb habe ich davon immer abgesehen.

Danke dir. :)

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sponti68 06.11.2015, 10:23

Ich kann dich gut verstehen. Leider ist das Leben voller solcher Erfahrungen.

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Evtl. könntest du dich mit der zuständigen Kammer in Verbindung setzen ob der Betrieb es anpassen muß.

So wie ich es kenne und in unserem Betrieb wird es auch so gehandhabt, die Ausbildungsvergütung wird jeweils dem aktuellem Stand angepasst. (zum Ausbildungsjahrwechsel).

Denn ich unterschreibe evtl. 1/2 Jahr vor Ausbildungsbeginn den Vertrag, die Werte für die 3 Jahre werden lt. dem aktuellem Stand eingetragen.

So, nun gibt es irgendwann Verhandlungen und es gibt tarifliche Erhöhungen, die konnten dann ja nicht berücksichtigt werden.

Auch Arbeitnehmer profitieren ohne individuelle Gehaltsverhandlungen von Tariferhöhungen.

Es könnte sein, das es davon abhängig ist ob der Betrieb an den/einen Tarif gebunden ist.

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