Ausbildung für Medizinstudium?

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4 Antworten

Ich mach die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin und bei der Ausbildung ist es normal, dass ca. 1/3 der Klasse danach noch studieren will (egal welchen Studiengang, die meisten natürlich Medizin). Auch arbeiten viele Leute, die Medizin studieren wollen, lange als Rettungssanitäter. Wie das aber mit dem Anrechnen ist, ob es deinen Abischnitt verbessert, weiß ich nicht. Du musst deinen Arbeitgeber ja deswegen nicht anlügen, du kannst doch ehrlich damit umgehen, dass du danach gerne noch studieren müsstet. Das war bei jedem Vorstellungsgespräch bei mir die Frage, warum ich mit Abi nicht studieren will (mal ganz davon abgesehen, dass mein Abischnitt viiieeel zu schlecht war). Viele aus meiner Klasse können sich aber vorstellen, später noch zu studieren (gibt ja auch Aufbaustudien für OTA's, man kann auch noch Richtung Gesundheitsmanagement etc. gehen...), manche sagen ganz klar, dass sie noch Medizin studieren wollen und die Ausbildung und Berufserfahrung danach dazu hernehmen, um die Wartezeit zu überbrücken.

Ich denke, dass das auf keinen Fall eine schlechte Idee ist, man lernt eben sowohl in Praxis als auch Theorie schon sehr viel und ich könnte mir auch vorstellen, dass jemand, der OTA gelernt hat und nachher Chirurg wird, vielleicht auch ein besseres Verhältnis zu den OTA's aufbauen kann (es gibt nämlich gerne mal den ein oder anderen Weißkittel, der es gerne raushängen lässt, dass er Arzt und sein Gegenüber "nur" Schwester ist...).

Wenn es dein großer Traum ist, dann würde ich mich an deiner Stelle auf jeden Fall für das Studium bewerben und dann kannst du immer noch überlegen, ob du deine Zeit mit einer Ausbildung überbrückst oder was du sonst machen willst.

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Kommentar von 19meandmyself98
25.11.2015, 23:41

Hab noch eine kleine Frage, vielleicht kannst du mir da weiterhelfen. Ich wohne in einer eher ländlichen Gegend, wir haben nicht so viele große Krankenhäuser im Umkreis. Auf dem Land herrscht ja eher ein Mangel an medizinischer Versorgung, denkst du dass die trotzdem bereit sind jemanden auszubilden, der danach nicht weiterarbeiten wird? :)

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In der Regel ist das doch dem Ausbilder egal, wenn du später noch studieren gehst. Das machen doch, gerade im medizinischen Bereich, viele so.

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Kommentar von 19meandmyself98
26.11.2015, 17:24

Aber gehen nicht die Ausbilder, gerade in kleinen Betrieben davon aus, dass sie einen danach übernehmen können? Ich kenne mich da leider gar nicht aus, da ich mich nie damit beschäftigt habe und nicht viele Leute kenne die eine Ausbildung gemacht haben. :)

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Eine Ausbildung und Tätigkeit als Rettungssanitäter bringt Dir Wartezeit für die spätere Medizinzulassung. Hier könntest Du m.E. auch relativ offen sein ( "überlege, ob ich evtl. später noch studiere aber das ist für die nächsten 6-7 Jahre kein Thema"), die Ausbildungsstelle hätte trotzdem etwas von Dir.

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Naja wasdein Berater sagte geht nicht so einfach. Wenn man  nicht direkt ins Studium kommt, beträgt die Mindestwartezeit in Deutschland mind. zur Zeit 14Semester (7Jahre).  Daher wärest du länger dort, falls du überhaupt übernommen werden würdest. Ausbildungen im Gesundheitssystem wie Gesundheits-und Krankenpfleger machen deinen Durchschnitt auch in den meisten Unis nicht besser. Es erlässt dir nur das verpflichtende 3monatige Krankenpflegepraktikum.

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Kommentar von 19meandmyself98
25.11.2015, 21:55

Auf den Websites der Unis steht aber schon, dass es pro halbes Jahr Ausbildung eine Verbesserung um 0,1 gibt. Außerdem bin ich ja nicht auf das Wartezeitverfahren aus, sondern auf das AdH Verfahren ( Auswahl durch Hochschule), da gibt es halt verschiedene Kriterien die man erfüllen muss um die Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen :)

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