Ausbildung fristlos gekündigt! (3. Abmahnungen wegen Unpünktlichkeit)

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14 Antworten

Naja, das Problem hast du dir selbst gebaut: du hast dir eine verhaltensbedingte Kündigung eingefahren: http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/kuendigung/content0305_01.html

Vielleicht kannst du mit dem ehemaligen Arbeitgeber reden, und zwar offen und ehrlich. Wenn er sich nicht darauf einlässt, dich zurückzunehmen, was eigentlich zu erwarten ist, hilft dir bei anderen potentiellen Arbeitgebern bzw. Ausbildungsunternehmen auch nur Ehrlichkeit. Die Leute haben in der Regel eine so gute Menschenkenntnis, dass sie wissen, was los ist, noch bevor du den Mund aufmachst. Und wenn du dann lügen oder die 'Wahrheit ein bisschen schönreden) würdest, hast du deine Chancen gleich verspielt.

Auf das Arbeitsamt solltest du nicht zu große Hoffnung setzen. Setz dich mit den gelben Seiten hin und such dir alle Betriebe in der Umgebung raus, die in Frage kommen. Und zwar ALLE. Auch die, bei denen du ungünstige Fahrzeiten etc. in Kauf nehmen musst. Im Augenblick kannst du nicht wählerisch sein; wenn du zu lange wartest, wirst du nicht mehr an die Ausbildung anschließen können und dann sieht es für die Zukunft nicht gerade zuckersüß aus. Also: Branchenverzeichnis und Initiativbewerbungen schreiben. Initiativbewerbungen sind Bewerbungen, die man schreibt, ohne auf ein explizites Arbeitsangebot zu reagieren. Sieh zu, dass die Bewerbung tipptop ist - ohne Rechtschreibfehler, ohne Lücken etc. Wenn telefonisch nachgehakt wird, kannst du ja antworten, dass du gerne bereit ist, die Situation in einem persönlichen Gespräch zu erläutern. Wenn nicht darauf eingegangen wird, musst du es eben am Telefon machen, bleib aber so objektiv wie möglich.

Du kannst vom ehemaligen Arbeitgeber auch ein Zeugnis anfordern (Beurteilung). Schau dir das an, gehe das Zeugnis mit der Verbraucherzentrale zusammen durch (das ist nämlich schon teils ein fieses und hintersinniges Kauderwelsch) und achte darauf, dass es in Ordnung ist und du nicht in der Luft zerrissen wirst.

Das Zeugnis solltest du dann mit beilegen. Eventuell kannst du auch deinen ehemaligen Arbeitgeber als Referenz angeben. Das hört sich zwar doof an, ist aber gar kein dummer Schachzug, es sei denn, die Unpünktlichkeit war nur eines von vielen Problemen. In deiner jetzigen Situation muss du versuchen, Betriebe von deiner Motivation und Ernsthaftigkeit zu überzeugen. Durch die Unpünktlichkeit hast du ja ganz klar zu erkennen gegeben, dass du deine Arbeit (und den Betrieb) eben nicht ernst nimmst.

Du hast Folgendes geschrieben: "Ich habe oft länger gearbeitet, war IMMER flexibel, habe manchmal Auslieferungen mit meinen Privatwagen gemacht, weil es auf meinem Weg nach Hause lag. Trotzdem ist die Unpünktlichkeit ein großer Fehler." Einsatz zum Vorteil der Firma, auch wenn er nicht gefordert ist, Flexibilität, Zupacken, wenn es erforderlich war ... na, das sind doch erwähnenswerte Punkte! Um künftig das Drama der Unpünktlichkeit einfach zu umgehen, könntest du versuchen, eine Fahrgemeinschaft mit anderen zu machen. Erstens kosten die Fahrten dann nicht so viel und zweitens werden dir die anderen an die Gurgel gehen, wenn du sie warten lässt. Das sollte Abschreckung ;-) genug sein.

Ich wünsche dir viel Erfolg und jetzt lifte deine Sitzbacken und schwing die Hufe!

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Hey! Meine Tochter hat ihren Ausbildungsplatz auch verloren. Eben haben wir einen Brief an den AG geschrieben. Manchmal kommt die Einsicht der Wichtigkeit im Leben leider etwas später. Wie so oft im Leben muß wohl erst etwas Krasses passieren. Schauen wir mal ob sie noch eine Chance bekommt. Nicht das es sich so anhört als nähme ich es auf die leichte Schulter, aber ich habe nicht vergessen das ich auch einmal 19 war.dir viel glück

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RBMannheim dein erster Kommentar hätte gereicht!!!!!!!!!Bitmap hättest lesen und geniessen sollen!!!sich aufzugeilen an problemen anderer ist einfach pfui......

Keiner hat gefragt WARUM WIESO WESHALB diese Fehlzeiten zustandegekommen sind!!!!????(Auch am Ersteller makel ne begründung oder ne "beschreibung" wäre wichtig!!!!) Vorweg sollten die Fehlzeiten entstanden sein weil du gefeiert hast gesoffen und deswegen verpennt ganz klar selber schuld!!!!sowas kann man wenn man WILL abstellen!!!!!!

Hatte dasselbe aber ich konnte es nicht verhindern!!!!!Ist kein Witz,keinerlei unterstützung!!!!!!Am Ende lag es an läppischen 20km WOFÜR ich aber zu mitte der ausbildung kein cent für Verkehrsmittel hatte habe es trotzdem fragt nicht wie (SCHULDEN!!!!) noch 1 1/2 Jahre geschafft und zack kündigung und gut.Aber wichtig ist immer der agressor sollte es faulheit sein (was bei mir nicht der fall war) dann geh stempeln!!!!

ABER selbst dann und wenn man solche "Lebenswichtigen" fragen stellt bitte keine Kommentare mehr von bit und RB!!! Habeeigentlich nur wegen euer beiden asozialen Kommentare gelesen und geantwortet!!!!

Herzlichst

Stakel

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Dir wird nichts anderes übrig bleiben. Mein Ex-Freund hat es auch geschafft, in der Lehre gekündigt zu werden. Er hat aber einen anderen Betrieb gefunden, wo er die Lehre fertig machen konnte-der Chef da war auf den Chef im 1. Betrieb meines Ex nixht gut zu sprechen und hat deshalb auf die Kündigung nichts gegeben.

Ich würde in der Tat bei anderen Betrieben persönlich vorsprechen-vielleicht gibt Dir ja jemand eine Chance und Du kannst beweisen, dass Du sie zurecht bekommen hast!

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Wenn Du bei einer anderen Firma überhaupt eine Chance haben willst, hilft eh nur die Wahrheit! Aber wer es nach 3 Abmahnungen noch nicht kapiert hat, der kapiert es wahrscheinlich auch nicht nach 30!!!
Ich würde Dich nicht einstellen! Es gebit genügend Bewerber, die eine Ausbildung nicht als Freizeitcamp betrachten!

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Kommentar von Saiht
27.11.2008, 15:03

Zu meiner Frage zurückzukommen. Was kann ich denn noch machen, damit das nicht umsonst war?

Und ein Freizeizcamp war das sicherlich auch nicht. Ich habe in einem Privatbetrieb gelernt. Ich habe sicherlich mehr gearbeit als ein ein Azubi-Kollege der im Supermarkt Regale einräumt. Ich habe oft länger gearbeit war IMMER flexibel, habe manchmal Auslieferungen mit meinen Privatwagen gemacht, weils auf meinem Weg nach Hause lag. Trotzdem ist die Unpünktlichkeit ein großer Fehler.

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Was ich jetzt nicht weiss: Ist das eine IHK-anerkannte Ausbildung? Dann geh zur IHK. Meine Schwester wurde auch vor Ablauf der Ausbildung gekündigt, konnte dann die Theorie weiter bei der IHK machen, nur die Praxis hat ihr gefehlt.

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Kommentar von Saiht
27.11.2008, 14:17

Ja die Ausbildung lief quasi über die IHK, Zwischenprüfung war auch durch die IHK. Aber wenn die eine gewisse Anzahl von Praxistagen fehlt wirst du ja nicht zur Prüfung zugelassen.

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Sicher habe ich Fehler gemacht, dessen bin ich mir auch wohl bewusst. Es tut mir auch wahnsinnig leid. Ich hätte daraus lernen müssen. Aber Antworten wie "Für Dummheit verteile ich keine Ratschläge" hätte ich mir hier nicht gewünscht.

Ich brauche wirklich Tipps, was ich vielleicht machen kann. Jeder hat eine 2. Chance verdient.

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Kommentar von bitmap
27.11.2008, 14:27

''Jeder hat eine 2. Chance verdient.''

Die begann nach deiner 1. Abmahnung. Und dann hast du sogar nochmal 2 Chancen bekommen mit der 2. und 3. Abmahnung. Dafür sind Abmahnungen gedacht ... demjenigen noch ne Chance zu geben, sein Verhalten zu bessern. Es waren also eigentlich genug Chancen da, die du nicht genutzt hast und irgendwann ist die Geduld des Ausbilders eben mal am Ende. Mal davon abgesehen, dass er sich auch unglaubwürdig gemacht hätte, wenn er dem erhobenen Zeigefinger nicht auch mal Taten folgen ließe. Denn sonst sagt sich jeder Azubi dort ''Ach, lass die ruhig abmahnen. Mir passiert ja eh nichts.''.

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Kommentar von RBMannheim
27.11.2008, 14:47

Das wäre die 4. Chance - mindestens!

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Für Ratschläge ist es wohl ein bißchen spät... Vielleicht lernst Du daraus für eine (hoffentlich) erneute Chance. Viel Glück.

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Schreibe doch einen Brief an Deinen Arbeitgeber, entschuldige Dich für die Fehler der Vergangenheit, gelobe Besserung und bitte ihn, Dich die Lehre dennoch beenden zu lassen. Aber: Sollte er darauf eingehen, darfst Du natürlich nicht mehr zu spät kommen!

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Kommentar von Teify
27.11.2008, 14:03

Genau das wollte ich auch vorschlagen. Ist der beste Tipp.

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Kommentar von Saiht
27.11.2008, 14:14

Ich war am tag danach dort, aber der zug ist abgefahren. Schule soll ich erstmal weitermachen, bis ich was anderes gefunden haben. Dann werde ich dort abgemeldet.

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Kommentar von RBMannheim
27.11.2008, 14:42

Also bitte! Nach drei Abmahnungen und davor sicher einigen Ermahnungen sollte der AG jetzt auf solche dümmlichen Bettelbriefe reagieren? Für wie blöd oder naiv haltet ihr eigentlich die AG?

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Wie sah es denn sonst bei dir als Azubi aus? Hat man es bedauert, dich trotz deiner guten(hervorragenden?) Leistungen kündigen zu müssen oder warst du eh nicht so der Brüller und das mit dem Zuspätkommen war letztendlich nur das i-Tüpfelchen zum countdown?

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Kommentar von Saiht
27.11.2008, 14:24

Ansonsten waren meine Leistungen eigentlich durchschnittlich, klar macht man mal fehler. In der schule hatte ich einen Durchschnitt von 2,7. PROBLEM IST AUCH: mein eigentlicher chef sitz in den USA (von ihm kam die kündigung) der Marktleiter hat, so denk ich mir das, immer du das schlechte an mir aufgezählt. wenn der Chef hört, der Azubi kam wieder zu spät ist es klar, das er da handeln muss.

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Schade , dass deine Einsicht so spät kommt . Vielleicht hätte dir die erste Abmahnung zu denken geben sollen . Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und das Gejammer gross . Nun wirst du es schwer haben eine neu Lehrstelle zu finden , denn die Arbeitgeber telefonieren untereinander und wenn der Neue hört du bist nicht zuverlässig , dann wars das . Viel Glück in deinem Leben

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Kommentar von Saiht
27.11.2008, 14:20

Das der neue Arbeitgeber den alten anruft und mal nachfragt kann gut möglich sein. Mein alter Chef will mir im Falle des Falles, da aber keine Steine in den Weg legen.

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Schau mal hier:

http://anwaltauskunft.de/rat-und-tat/arbeitsrecht-tipps/arbeitsrecht-tipp-2007-33

Also los und sofort eine Kündigungsschutzklage einreichen, außerdem eine Einstweilige Verfügung beantragen.

Ich finde es eine Frechheit, einen Azubi kurz vorm Ende rauszuschmeißen. Das hätte der Firma auch ein halbes Jahr vorher einfallen können, aber nicht kurz vor den Prüfungen.

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Kommentar von Saiht
27.11.2008, 14:30

was ist mit den 3 abmahnungen, gründe für die kündigung können sie ja vorweisen. wie soll das denn laufen?

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Kommentar von RBMannheim
27.11.2008, 14:46

Genau! Und dass man Azubis zwingt früh morgens schon anzufangen ist auch so eine Frechheit! Und dann auch noch den ganzen Tag! Von 11 - 13 Uhr würde auch reichen! Natürlich nur, wenn man auch wirklich nichts Anderes vor hat!

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Für Dummheit verteile ich keine Ratschläge! 3 Abmahnungen- spätestens nach der 2. hätte ich mich besser verhalten...

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Kommentar von mauseengel
27.11.2008, 13:53

DH! Das gleiche wollte ich auch schreiben!

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Vielleicht bringt es etwas wenn du deinen ehemaligen Arbeitgeber zu einem Gespräch bittest. Evtl. kann man sich sogar gütlich einigen. Wobei ich auch sagen muss, dass ständiges Zuspätkommen schon ein NoGo ist!

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