Ausbildung Erzieher oder Studium?

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3 Antworten

Menschen mit Ausbildungen im sozialen Bereich sind sehr gesucht im Moment. Ich würde studieren. Du brauchst dann nur 3,5 Jahre statt 5 Jahre und hast eine Ausbildung, die dir die Arbeit in einem wesentlich breiteren Feld ermöglicht. Im klassischen Kleinkinderbereich wirst du als Erzieher sicherlich leichter genommen, aber in allen anderen Bereichen hast du als Sozpäd gleiche oder bessere Chancen. Wenn du während dem Studium oder auch schon davor einen Nebenjob oder ehrenamtliche Arbeit im sozialen Bereich machst kannst du auch schon etwas Erfahrung nachweisen. Ein ausgebildeter Erzieher hat tatsächlich mehr Erfahrung, aber du kannst als Sozpäd ja auch den ersten Job unter deiner eigentlichen Ausbildung annehmen, dann hast du ja auch Erfahrung und bis dir alle Wege offen stehen hast du dann auch deine 5 Jahre auf dem Buckel (3,5 Jahre Studium und 1,5 Jahre Beschäftigung für die Berufserfahrung).

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Ich kann dir nur empfehlen, die Ausbildung zuerst zu machen! Momentan mache ich auch die Ausbildung, obwohl ich auch Abitur gemacht habe und für zwei Semester studiert habe

Was dafür spricht: Du bekommst Praxiserfahrung, die du im Studium nicht machen kannst. Demnach kannst du das theoretisch angelernte Wissen auch viel besser in der Praxis umsetzen und verstehst auch viel eher, was wirklich gemeint ist. Einfach weil man weiß, wie die Kinder wirklich drauf sind.

Zudem lernst du in der Ausbildung schon mal viel, was dir in dem Studium danach hilfreich sein wird. Oftmals bieten die Unis auch an, dass man in ein späteres Semester einsteigt, wenn man die Ausbildung zum Erzieher gemacht hat.

Übrigens ist es nie schlecht, erst eine Ausbildung vor dem Studium gemacht zu haben. Denn die Erfahrungen die man in der Zeit davor gemacht hat, können einem nur helfen um die ganzen, z.T. sehr anspruchsvollen Themen zu verstehen.

Und: die Erzieher-Ausbildung wird angesehen, wie ein Bachelor Studium, auch wenn es kaum einer weiß.

Achja und noch was: Wenn du die Ausbildung hinter dir hast, dann hast du auf jeden Fall schon mal ein Standbein, wenn du feststellst, dass das Studium doch nicht das deine ist. Und es gibt dir noch mal mehr Zeit, zu überlegen, ob du wirklich Soziale Arbeit studieren willst oder nicht doch etwas anderes, ähnliches.Denn durch die Ausbildung wirst du vieles Neues kennen lernen und auch viel bereits bekanntes neu sehen.

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lululula 26.03.2014, 21:26

Oh und was ich vergessen habe: Leute, die nur studiert haben, sind zum Großteil wirklich nicht gerne gesehen in den Einrichtungen, weil sie meist nur das theoretische Wissen besitzen aber in der Praxis leider gar nichts damit anfangen können. Und ganz ehrlich: Man merkt den Unterschied wirklich!

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Hier in der Schweiz gibt es das berufsbegleitendes Studium, das von vielen bevorzugt wird. Mein Mann bewirbt sich gerade darum. Ich persönlich denke auch, dass eine praktische Erfahrung unendlich wertvoll ist. Wenn Deine Arbeit qualitativ gut sein soll, dann gib der Praxis einen hohen Stellenwert. Es ist nicht zu überschätzen. Meine Meinung.......... Habe vor 20 Jahren Heimerziehung gemacht.

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