Ausbildung bei der Bundeswehr.. Pro/Contra?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

klar gibt es contra.

Wenn du dich von der Bundeswehr zum Feldwebel ausbilden lässt, muss dir klar sein, dass du jederzeit zum Einsatz rausgeschickt werden kannst.

Das bedeutet du wirst zum Töten von Menschen ausgebildet und musst die "Fertigkeit" dann auch beherrschen und vor allem durchziehen.

Das kann schwere psychische Folge für dich haben, vorausgesetzt du überlebst den Einsatz. Außerdem wirst du Dinge sehen und erleben, die in der Realität nicht halb so cool und abenteuerlich sind wie im Film.

Bedenke, dass die Öffentlichkeit nur einen Bruchteil dessen mitbekommt, was bei der Bundeswehr tatsächlich abgeht.

rehgar94 30.01.2014, 12:15

Bin ja nicht bei den Truppen, sondern für Instandhaltung von Technischen Anlagen zuständig.

0
ponter 30.01.2014, 12:48
Das bedeutet du wirst zum Töten von Menschen ausgebildet und musst die "Fertigkeit" dann auch beherrschen und vor allem durchziehen.

Sicherlich eine Erfahrung die du bei deiner Ausbildung in der BW gemacht hast, oder wie?

Es erfolgt die Ausbildung an der Waffe aber nicht in erster Linie, um töten zu können. Ein Handwerkszeug des Soldaten ist natürlich die Waffe aber bei der BW gibt es auch die Möglichkeit eine solide Ausbildung zu erlangen.

Die Chancen bei einem Einsatz sein Leben zu lassen, sind geringer als bei einem Verkehrsunfall zu sterben.

2
Cholo1234 30.01.2014, 16:04
@ponter

Das bedeutet du wirst zum Töten von Menschen ausgebildet und musst die "Fertigkeit" dann auch beherrschen und vor allem durchziehen.

Nein, man tötet nicht rein aus Lust und Laune, sondern als letzte Maßnahme des Selbst- und Kameradenschutzes!

Das kann schwere psychische Folge für dich haben, vorausgesetzt du überlebst den Einsatz.

Der Großteil der Soldaten kommt ohne Folgen heim. Das ist also ein weiterer, schwachsinniger Punkt von dir.

Außerdem wirst du Dinge sehen und erleben, die in der Realität nicht halb so cool und abenteuerlich sind wie im Film.

Ja, es ist teilweise echt uncool und unabenteuerlich, durch eine Sandlandschaft zu fahren, sich bei 50° im Dingo durchzuschwitzen und im Camp teilweise nichts zu machen, außer die Eier baumeln zu lassen. Was man dann 6 Monate machen darf. Aber ich nehme an, das ist keine Erfahrung, die du selbst gemacht hast, bzw. so gemeint hast. Da sprach bei dir wohl das enorme Wissen, welches man im klimatisierten Zimmer erlangen kann, so rein durchs Internet und Hörensagen.

Bedenke, dass die Öffentlichkeit nur einen Bruchteil dessen mitbekommt, was bei der Bundeswehr tatsächlich abgeht.

Ja, nicht zu vergessen die Reichsflugscheiben, die wir gerade in AFG testen, haben 'ne frische Lieferung aus'm Jonastal bekommen!

Du hast wohl keine Ahnung, aber davon 'ne Menge!

1

Die technischen Ausbildungsgänge bei der Bw gelten als vorbildlich. Jeder zivile Arbeitgeber nimmt einen Bewerber nach dessen Dienstzeit mit einem solchen Berufsabschluß mit Kußhand.

Ob Du damit klarkommst, nicht jeden Abend heimzufahren, mußt Du selbst entscheiden. Bei der Gelegenheit denk auch drüber nach, daß Auslandseinsätze möglich sind und Du länger von Heimat und Familie getrennt bist.

Plattfüße werden bereits bei der ärztlichen Untersuchung vor Eintritt in die Bw festgestellt und dann entscheidet der Musterungsarzt, ob Du geeignet bist oder nicht.

rehgar94 30.01.2014, 12:16

Mit Auslandseinsätzen habe ich kein Problem. Aber wenn man in die Nähe seines Arbeitsplatzes umzieht, dann kann man nach Feierabend nachhause?

0
Kratoffel 30.01.2014, 14:56
@rehgar94

Ja, die Leute die nicht auf einer Stube in der Kaserne übernachten weil sie im Nachbarort wohnen nennt man übrigens Heimschläfer ^^. Das einzige was du beachten musst ist das du morgens pünktlich zum Apell anwesend bist, außerdem solltest du aufpassen das du 1. nicht Kommst wenn die Fahne gehisst wirst und 2. nicht gehst wenn das gemacht wird, weil währen der Zeremonie mit der das verbunden ist wird das Kasernentor geschlossen und du musst aus deinem Auto aussteigen und salutieren, das ist ansich kein Problem aber wenn dus eilig hast solltest du diese zwei Zeiten meiden um zu kommen oder zu gehen :D

0
Cholo1234 30.01.2014, 15:51
@Kratoffel

Wenn er Uffz ist, wird er eher nicht mehr zum Morgenappell müssen, das liegt in der Hand des Vorgesetzten, ich meine, wenn man drauf besteht :/

Ich lasse niemanden ab Uffz mehr zum Morgenappell antreten, man bespricht diversen Anschiß des Tages eben bei nem Kaffee um 06:30 und gut is. :D

0
RobertaKrumb 30.01.2014, 16:01
@Cholo1234

Morgenkaffee um 06.30? Oha. Gibt's denn gar keine Nato-Pause mehr um 9 und dann noch einmal um 15.00 Uhr?

0
Cholo1234 30.01.2014, 16:09
@RobertaKrumb

Klar doch, wenn es die Auftragslage zulässt.

Die NATO-Pause um 15:00 Uhr wird meist gestrichen, auf Dienstschluss verschoben und mit dem NATO-Hammer kombiniert.

1

Eine Ausbildung b. d. Bundewehr ist ganz gut. Allerdings würde ich da keine Dienstgradlaufbahn bzw. e. Soldatenlaufbahn einschlagen. Es gibt nur noch Probleme bei der Bundeswehr. Mein Bruder und mein Kousin haben beide unabhängig voneinander vor 6Mon.bzw. 9Mon. eine Soldatenlaufbahn SaZ angefangen. Beide haben nach der Grundausbildung wieder gekündigt. Meinem Bruder wird zum Glück die Sani-Ausbildung f. das Medizin-Studium angerechnet.Mein Kousin nahm noch den LKW-Führerschein mit. Aber es gibt nur Hick-Hack bei der Bundeswehr. Besonders wenn Frauen im Zug oder der Kompanie gibt.

rehgar94 30.01.2014, 12:14

Ich bin ja nicht bei den Truppen. Das ist ein ganz anderer Bereich.

0
ponter 30.01.2014, 12:30

Sicher hat die BW z.Z. Probleme bezüglich des Personals, auch bedingt durch Umstrukturierung. Allerdings sollte man bei Fällen wie du sie genannt hast, nicht immer gleich den "Schwarzen Peter" auf die BW schieben. Individuell ist dies von Person zu Person unterschiedlich. Es gibt ausreichend Männer und Frauen die ihren Weg innerhalb der BW meistern.

Nachgewiesen wurde vor kurzer Zeit erst, dass z.B. die heutigen Auszubildenden nicht mehr mit den, von vor zwanzig Jahren vergleichbar sind. Viele Betriebe in der freien Wirtschaft haben heute auch Schwierigkeiten, qualifizierte und motivierte Auszubildende zu bekommen.

Zu der Zeit war die Mentalität noch etwas anders. Man nahm hin, was einem geboten wurde. Es gab die Wehrpflicht und wenn man dort seinen Dienst versah, musste man abwägen, ob man die Wehrdienstzeit hinter sich bringen wollte oder den Aufstand proben, um schnell wieder dort hinaus zu gelangen. Damals bot der WD. für nicht wenige, junge Männer eine zusätzliche Chance, seine Zukunft vielleicht noch in eine andere Richtung zu lenken. Zudem war den Meisten klar, was auf sie zukommen würde.

Also, nicht pauschalisieren. Wenn jemand den Willen aufbringt, kann er es auch schaffen.

Als Soldat hat man sich einigen Einschränkungen zu unterziehen. U.A. gibt es oft keine heimatnahe Versetzung und auch das ein oder andere Wochenende ist man nicht zu Hause aber wer sich qualifizieren möchte, nimmt dies alles in Kauf.

1

siehe www.bundeswehr.de

deine Hauptfrage:

Ausbildung bei der Bundeswehr.. Pro/Contra?

Antwort: Es gibt kein Contra.

Bist du nun dafür oder dagegen? Das muss klar sein und von deiner Person stimmig sein, vom Herz und Verstand.

Und hast du das geklärt, siehe oben der Link

Kratoffel 30.01.2014, 14:57

Contra: Man kann im Einsatz sterben (aber dass sollte eigentlich klar sein wenn man zum Bund geht also zählt das nicht so richtig ^^)

0
Cholo1234 30.01.2014, 15:52
@Kratoffel

Seit wann ist dass 'n Contra Punkt?

Man stirbt im ehrenvollen Dienst am Vaterland, dass ist allemal PRO!

0
sindbadkaroL 30.01.2014, 16:15
@Cholo1234

Wie gesagt es gibt kein einziges Kontra, würde es irgendwo als welch Arbeitnehmer das KONTRA in irgendeiner Form existieren, so würde kein Mensch auf der Welt arbeiten.

Es geht allein um die Frage, WÄRE DAS MEIN ARBEITGEBER und stehe ich in diesem einzigen Fall, voll und ganz hinter meinem AG in dem Fall Bundeswehr, kann ich mich damit identifzieren, kann ich das GANZE voll und ganz so akzeptieren...

Dann macht man das und es gibt kein Kontra...

und mal zu dem ´Tod als solches in den Posts:

Kontra könnte dir auch bei anderen AG oder Jobs aufstoßen, Unfälle passieren überall und nirgends und zum Sterben bedarf es nicht viel, braucht man nur unglücklich so hinfallen oder ausrutschen oder verunglücken oder durch Krankheit....plus siehe Todesfälle bei den Berufsgenossenschaften, gäbe es andere Berufe mit Top-Ten Liste

Kontra im Job findest du überall und nirgends, hier geht es erst mal nicht um die Möglichkeit abzuwägen was will man dort genau machen.

**Es geht ganz allein um die Frage steht man/frau dahinter. ** Steht man nicht oder nur kleines bissl dahinter Empfehlung:

Lässt man das bleiben.

So wie du drauf bist, bist du gut just in dem Moment, das kann man nicht lernen und auch nicht dieses Wankemutige auf diesem Gebiet ablegen....

Wanken tut man hier und da zu genüge, selbst wenn man voll überzeugt wäre, könnte sich dann aber auf den Konsens generell wieder zurückbesinnen:

Das ist es, weil es so ist wie es ist, man steht oder stand dahinter auch wenn die Begebenheiten sich irgendwann mal ändern könnten aus welchen Gründen auch immer.

Wie gesagt, kann man so was von gleich auf gleich ausschließen, würde es in diesem Bereich kein Kompromiss geben oder Abwägung.

1

Was möchtest Du wissen?