Ausbildung bei der Bundespolizei im mittleren Dienst.. Wie sieht es aus?

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7 Antworten

Dass man Versetzungen weitgehend ablehnen kann, würde ich mal ganz frech verneinen. Dazu brauchst es schon eine triftigen Grund. Eine schmollende Frau und/oder ein einsamer Hund gehören definitv nicht zu den guten Gründen. Ein Hausbau könnte es, aber oft nichtmal das, denn wer baut, obwohl er weiß, dass er jederzeit versetzt werden kann, ist selber schuld.

Man weiß von Anfang an, dass man Bundes- oder Landesbeamter ist. Der Dienstherr entscheidet über die Verwendung und bestimmt den Einsatzort. Zumal haben ALLE zumindest eine Wohnung ....

Triftige Gründe könnten eine bestimmte Schule für ein förderungsbedürftiges Kind sein. Die Pflege/Versorgung eines kranken Familienmitgliedes und dergleichen.

Nach der Ausbildung/dem Studium kann man Wünsche äußern, die auch weitgehend (hier passt das Wort) erfüllt werden, denn auch Bund oder Land hat kein Interesse daran, seine Leute unglücklich zu machen.

Oft sind Versetzungen auch mit Beförderungen verbunden. Wenn man die weitgehend (...) ablehnt, wird man irgendwann nicht mehr gefragt.

Bei der Trennung von Familien muss Trennungsgeld gezahlt werden. Auch eine Belastung für Land/Bund, die man sich spart, wenn man denn kann.

Gruß S.

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Man kann Versetzungen weitgehend ablehnen, aber damit kann man das auch nciht als Karrieresprungbrett nutzen.

Das ist übrigens in der Wirtschaft ähnlich. Wer bei einem international tätigen Unternehmen arbeitet, aber nie in eine andere Niederlassung will, bekommt den Vermerk in die Akte: "Ist für die derzeitige Position eine sehr gute Besetzung" was heißt, Beförderung in eine bessere Position, nur wenn es keinen anderen gibt.

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wenn du nicht versetzt erden willst, wirst du auch nicht. und wenn man es dir doch anbietet, bekommst du pendelgeld, bei meinem mann waren es 300 mark damals

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Warum wohl heißt die "Bundes"polizei so?

Natürlich können Bundesbeamte zwischen Aachen und Zwickau und Flensburg und Füssen eingesetzt bzw. dorthin versetzt werden.

Wenn Du schon in jungen Jahren nur an ein einem Ort eingesetzt werden willst, solltest Du Dich um eine Ausbildung in einer Kommune bemühen!

Bitte!

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Und wie sieht das aus wenn ich eine Wohnung, Frau und Kinder habe und immer versetzt werde?

Dann musst du am Wochenende halt Pendeln oder die müssen mit umziehen.

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Kommentar von Sirius66
18.07.2017, 16:43

Zumal dürfte die Anzahl der obdachlosen Einzelgänger bei der Polizei sehr gering sein, sodass die genannten Umstände eher keine Besonderheit darstellen ....

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Bei wichtigen Gründen, kann man einmal die Versetzung ablehnen.

Ansonsten gilt:

https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/15.html

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Kommentar von Sirius66
18.07.2017, 16:45

Das ist das falsche Gesetz. Hier geht es um einen Länderwechsel/Dienstherrenwechsel. Spielt bei der BuPo keine Rolle, denn es regelt den Wechsel von z.B. Hessen nach Niedersachsen. Der TE meint was anderes.

Gruß S.

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beamte sind staatsdiener, die jederzeit versetzt werden können und dem dann auch folge leisten müssen

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