Ausbildung beendet wie erwähnen?

4 Antworten

Man muss da gar nicht weiter ins Detail gehen und kann einfach sagen, dass die Einrichtung nicht das Richtige gewesen ist und es einfach menschlich nicht gepasst hat. Wenn tiefer nachgehakt wird, kann man ja sagen, dass du gemerkt hast, dass es Mobbing an der menschlichen Grenze gegeben hat und du dich deswegen nicht wohl gefühlt hast.

Was du beschreibst, ist im sozial-karitativen Bereich übrigens ein Dauerthema - gerade wo viele Frauen unter sich sind, kratzen die sich gegenseitig die Augen aus und starten übelste Futterneid-Zickeleien. Sobald ein "Sankt" vor dem Namen einer Einrichtung steht oder in irgendeiner Weise soziale oder christliche Verbände à la AWO, Kolping, Caritas, Diakonie, Schwestern- oder Diakonissenverbände usw. im Hintergrund involviert oder aktiv tätig sind, kann man von Mobbing dieser und ähnlicher Art ausgehen, ohne die Einrichtung XYZ zu kennen - ich hab' da in all den Jahren so Einiges erlebt von Fachschulen für angehende Erzieher bis hin zu Krankenhäusern und Kindertagesstätten. Die reden zwar immer schön, wenn Presse dabei ist oder man sich auf Messen präsentiert, aber im Alltag bleibt davon nix übrig.

Vielleicht ist es besser, wenn du dich von dem Sektor gänzlich fernhältst damit sich solche Szenarien wie geschehen nicht 1:1 wiederholen - denn diese Gefahr sehe ich ohne Weiteres gegeben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Man sollte immer die Wahrheit sagen, aber vermeide es unbedingt, die Schuld für den Abbruch deinen ehemaligen Vorgesetzten oder Kollegen in die Schuhe zu schieben. Das kommt ganz schlecht rüber in einem Vorstellungsgespräch. Sage es unbedingt in der Ich-Form: Ich habe mich dort nicht wohl gefühlt. Ich hatte Probleme mich dort einzufügen.

Schwierig - weil du willst ja weiterhin diesen Beruf erlernen.

Du wirst da immer mit Menschen arbeiten müssen die dich beleidigen oder angehen.

Dickes Fell zulegen und ruhig bleiben hilft da am besten statt den Job zu schmeißen.

Und falls du gar nicht drauf klar kommst: Anderen Beruf aussuchen.

Der Arbeitgeber hat mich beleidigt, nicht die Patienten.

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@smilexxx3

Ok, da muss ich mal nachhaken: Was genau hat er denn von sich gegeben und in welchem Kontext?

Da hilft nur zu erwähnen: Wegen Mobbing und Gewalttätigkeiten Ausbildung abgebrochen.

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@Sebastian460

Mir wurde vom Chef etwas unterschrieben, danach hieß es von Ihm ganz spontan, dass er damit nicht einverstanden Sei. Ich hatte mich dementsprechend darauf eingestellt und dann hat er mich runtergezogen indem er angefangen hat, mich persönlich zu verletzen.

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@smilexxx3

Naja wie dem auch sei - du hast eine schriftliche Zusage für was auch immer bekommen die er dann später wiederrufen hat. Hätte er sich vorher überlegen müssen ob er das unterschreibt. ... fürs nächste mal: Dickes Fell zulegen - Chef toben lassen - Unterschrieben ist unterschrieben.

Du wirst immer mit A Löchern zu tun haben. Entweder sitzen die in der Chefetage (schlimm) oder sind einfache Kollegen (Links liegen lassen und am langen Arm verhungern lassen) - Kümmer dich nur um den Krams der für dich ist und halt dich aus allem drum rum raus. Beste Taktik für miese Kollegen: Ignorieren

Ich weiß - klingt einfach und braucht Übung, aber funktioniert sehr gut. Irgendwann wird denen das Mobbing zu blöd.

Bei besonders hartnäckigen Exemplaren empfehle ich passende Antworten.

Kommt: Halt die Klappe - Antwort: Geht nicht, ich hab die Hände voll mit dem Scheiß den du gerade gelabert hast.

Kommt: Boah du bist zu blöd für dies und jenes - Antwort: Ja du hast es mir bisher auch noch nie richtig gezeigt. Wer ist denn nun der Blöde von uns beiden?

Kommt: Hey schon wieder zu spät - Antwort: Ja danke für deine Aufmerksamkeit. Musste mich vorher noch um XY hier kümmern. (Für XY - Bewohner gestolpert, etwas lag im Flur / Treppenhaus herum...)

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Sag mehr oder weniger wie es ist.

Die Zusammenarbeit sowie die Atmosphäre zwischen den Kollegen hat nicht gepasst hat.

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