Ausbildung beendet, was dann?

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4 Antworten

Hallo Steinblau,

daran ist erst einmal gar nichts schlecht, wenn Du die Auszeit gut begründen kannst. Selbst wenn nicht, ist es heute kein zu großer Beinbruch mehr. Hauptsache Du gehst mit der Zeit offen um.

Allerdings frage ich mich, warum Du diese Nebenjobs machen möchtest. Weil Du Dir einen neuen Beruf suchen möchtest? Dann könntet Du aber doch genausogut noch eine Ausbildung dran hängen, oder Du gehst studieren und versucht darüber einen anderen Zweig. Wenn Du einfach mal was anderes machen möchtest, wäre vielleicht auch ein freiwilliges soziales Jahr was, oder ein Auslandsaufenthalt?

Grundsätzlich denke ich aber auch, dass aktuell gerade Fachkräfte bei den Fachinformatikern gesucht werden. Vor allem wenn Du in Richtung Anwendungsentwicklung unterwegs bist. Macht Dir der Job gar keinen Spaß mehr? Denn Chancen hättest Du bestimmt, irgendwo eine Arbeit zu finden. Und vielleicht hat ein anderer Arbeitgeber auch andere Arbeitsbedingungen, die Dir dann besser liegen und Dich deinen Job wieder mögen lassen.

Viele Grüße
DatSchoof

Ich würde erstmal ein paar Jahre (das können ein oder zwei sein) im Beruf arbeiten um erste Berufserfahrungen zu sammeln. Das man sich danach mal ein Sabbatjahr könnt, finde ich nicht abträglich - muss jeder für sich selber entscheiden.

Nach einer Phase wo du nicht im Beruf bist - egal ob freiwillig, ausland oder Arbeitslosigkeit - ist es schwieriger wieder rein zu kommen. Ausgelernt aber dann ohne zusätzliche Berufserfahrung bist du immer im Nachsehen.

Wenn du direkt nach der Ausbildung wo anfängst kann es technisch diese "Problematik" nicht geben.

Man kann es gut und schlecht ansehen, du könntest nach diesem Jahr sagen, dass du versucht hast einen anderen Weg zu gehen, vielleicht wird doch was anderes. Ansonsten kehrst du zurück zu deinem Beruf und sagst du hast dir doch so überlegt, dass du das machen willst, weil es dir gefällt. 

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