Ausbildung, angelernte Arbeit oder Studium?

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4 Antworten

Die Frage ist ja was du langfristig vor hast.

Wenn du studieren willst um zum Beispiel Arzt zu werden oder Rechtsannwalt, dann brauchst auch keine normale Ausbildung vorher machen. Wenn du eher etwas studierst das dir in einem Beruf vielleicht weiter hilft, aber nicht unbeding ein vollwertiger Beruf ist oder der Beruf eben schwer zu bekommen ist, dann hättest zumindest noch deine Ausbildung.

Klar sind Ausbildungsgehälter nicht so toll. Aber die meisten Azubis sind frisch von der Schule und meist minderjährig und wohnen daheim bei den Eltern. Da muss man keine tausende Euros im Monat haben...

Dein Grundgedanke, etwas zu arbeiten um dann im Studium Ruhe zu haben, klingt eigentlich am sinnvollsten.

Kristall08 26.02.2017, 20:11

Man muss nur die Vermögensgrenze beachten. 10.000 Euro zu haben bedeutete, erst mal kein Bafög.

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Kamikaze2001 26.02.2017, 20:19
@Kristall08

Mag sein, aber Bafög wird einem ja auch nicht geschenkt. Hat man das Geld für das Studium, dann braucht man ja auch kein Bafög.

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GaraX 26.02.2017, 21:41

Es ist jetzt keine edle Art aber das Geld was ich verdiene würde, würde ich meiner Mutter in Bar geben und sie würde mir das wiederum in monatlichen Teilbeträgen auszahlen.Mein verdientes Geld würde ich im Bafög- Vertrag nicht angeben, weil das rein technisch nicht nachweisbar wäre, ob und wie viel Geld ich im Besitz habe bzw. meine Mutter.

D.h. Monatsgehalt abheben --> Mutter in Bar aushändigen --> Konto: 0 € --> "normales" Bafög bekommen --> + Mein verdientes Geld in monatl. Teilbeträgen von Mama bekommen.

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Kamikaze2001 26.02.2017, 21:45
@GaraX

Nun ja.. was du da schreibst nennt man juristisch gesehen Betrug.

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Hängt ggf. ein bisschen vom Wunschstudium ab.

Wenn du eine Ausbildung, evtl. sogar verkürzt, in "deinem" Bereich machen kannst, ist es evtl. ein Vorteil. Berufserfahrung, Arbeit als Werkstudent mit Erfahrung. Eine gute, qualifizierte Ausbildung, aber Ersparnisse für das Studium eher wenig.

Gleich Studium, damit bist du am schnellsten durch, an viel Geld bist du so oder so noch nicht gewöhnt. Es geht vielen Studenten wie dir, finanziell gesehen. Bafög ist kein Almosen, es muß zum Teil zurück gezahlt werden. Es ist für ich (und auch für den Staat) eine Investition in die Zukunft, als qualifzierte Person.

Das Arbeiten als angelernter Arbeiter/in kannst du vor dem Studium, evtl. während der Semesterferien sowieso machen. Nur evtl. Ersparnisse wären ein gewisser Vorteil.

Aber, Ersparnisse werden ja auf Bafög angerechnet, Freibeträge beachten!

Ab dem 25.Geburtstag fällt das Kindergeld weg, auch eine Finanzierungslücke.

Ach ja, außerdem informiere dich über Stipendien, es gibt nicht nur Stipendien für "Überflieger" sondern auch für gute "Normalos".



GaraX 26.02.2017, 21:43

Es ist jetzt keine edle Art aber das Geld was ich verdiene würde, würde ich meiner Mutter in Bar geben und sie würde mir das wiederum in monatlichen Teilbeträgen auszahlen.Mein verdientes Geld würde ich im Bafög- Vertrag nicht angeben, weil das rein technisch nicht nachweisbar wäre, ob und wie viel Geld ich im Besitz habe bzw. meine Mutter.
D.h. Monatsgehalt abheben --> Mutter in Bar aushändigen --> Konto: 0 € --> "normales" Bafög bekommen --> + Mein verdientes Geld in monatl. Teilbeträgen von Mama bekommen.

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Hm, schwierig..
Das kommt ja auch mit drauf an, was du später beruflich erreichen möchtest.

Ich habe auch Abitur gemacht und gleich danach eine Ausbildung. Das habe ich bis heute nicht bereut, da ich zum einem für ein Studium zu faul bin und zum anderen ich lieber gleich Kohle haben wollte.

Ausbildungsgehälter sind immer etwas "mickrig" im Vergleich zu den Gehältern der Facharbeiter.
Wobei es auch da ankommt, wo man seine Ausbildung macht.
Nach der Ausbildung habe ich noch eine Weiterbildung zum Meister gemacht und kann mich über mein Gehalt nicht beklagen.
Wir hatten auch Azubis, die nach ihrer Ausbildung dann ein Studium angefangen haben und berichten davon, dass ihnen ihr Studiengang durch die Ausbildung wesentlich leichter fällt als den anderen.

Dein Plan mit dem Sparen ist  löblich, klappt aber nicht. Wenn du mehr als 7500 Euro Vermögen hast (Bargeld, Sparkonten, Girokonten, Bausparverträge, Lebensversicherungen) wird dir das überschüssige Geld vom Bafög abgezogen. Die Hälfte ist zudem sowieso ein unverzinsten Darlehen. Also braucht man da kein schlechtes Gewissen haben.

Eine Ausbildung ist nicht Sklaverei. Schließlich lernst du was dabei. Ich habe selbst vor dem Studium eine Ausbildung gemacht und bin sehr froh drum. Spätere Arbeitgeber interessieren sich zudem durchaus auch sehr dafür, wieviel Praxiserfahrung du schon hast. Da ist die Ausbildung ein Pluspunkt.

Als ungelernte Kraft irgendwo zu arbeiten, würde ich IMMER unter allen Umständen vermeiden. Das ist nämlich in der Regel wirklich Sklaverei. ;)

GaraX 26.02.2017, 21:42

Es ist jetzt keine edle Art aber das Geld was ich verdiene würde, würde ich meiner Mutter in Bar geben und sie würde mir das wiederum in monatlichen Teilbeträgen auszahlen.Mein verdientes Geld würde ich im Bafög- Vertrag nicht angeben, weil das rein technisch nicht nachweisbar wäre, ob und wie viel Geld ich im Besitz habe bzw. meine Mutter.
D.h. Monatsgehalt abheben --> Mutter in Bar aushändigen --> Konto: 0 € --> "normales" Bafög bekommen --> + Mein verdientes Geld in monatl. Teilbeträgen von Mama bekommen.

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fairytales 04.03.2017, 14:45
@GaraX

Das ist nicht nur nicht edel, sondern illegal. Das Bafög-Amt darf unter Umständen Auskünfte vom Finanzamt verlangen. Wenn das rauskommt, bekommst du kein Bafög und hast eine Vorstrafe. Du bist nicht der Erste, der auf sowas kommt.

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