Ausbildung abbrechen/verkürzen

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6 Antworten

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du dich noch nicht wirklich mit der Thema Berufsausbildung, Ausbildungsablauf und Ausbildungsinhalte der Berufe auseinandergesetzt hast? Eine abgebrochene Ausbildung ist keine Ausbildung. Wenn Du die Voraussetzungen für eine Verkürzung (6 oder 12 Monate) der Ausbildungszeit mitbringst, muss der komplette theoretische und praktische Ausbildungsinhalt in der verkürzten Zeit erlernt werden. Die zu vermittelnden Ausbildungsinhalte der einzelnen anerkannten Ausbildungsberufe und nähere Informationen findest Du unter: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/

wenn Du die Ausbildung vor dem Abschluss abbrichst, bringt sie Dir so gut wie gar nichts, da Du in diesem Beruf dann nicht arbeiten kannst

Beispiel: Du lernst 2 Jahre Bürokaufmann & hörst ohne Prüfung auf. Danach wird Dich kein Arbeitgeber als Bürokaufmann einstellen, sondern weiterhin als Bürohilfskraft. Natürlich mit niedrigeren Gehalt, da keine abgeschlossene Ausbildung

Eine Ausbildung kann verkürzt werden, oft um ein halbes Jahr. Man macht dann die Abschlussprüfung einfach früher. Dies geht aber nur wenn der Ausbildungsbetrieb zustimmt & einen Rechtsanspruch hast Du als Auszubildender darauf auch nicht.

Hallo,

nehme mal an, das Du die Person, die relativ "alt" ist, mit Mitte 20!

Sei mir nicht böse, aber wie kann man nur so Weltfremd sein? Du hast Dich anscheinend noch nie irgendwie für welche Berufe oder Anlernjob interessiert, was die Frage aufwirft, was Du bist jetzt gemacht hast?

Warum Ausbildungsjahre 3 und nicht 2 Jahre sind, das ist halt einfach so. Außerdem in manchen Berufen, wenn Du echt gut bist, kannst Du die Ausbildungszeit verkürzen, aber da musst Du Dich halt auch richtig ins Zeug legen.

Und das eine Ausbildung natürlich viel besser ist, als ein Anlernberuf, ist ja wohl klar. Du hast viel mehr Chancen, auch um aufzusteigen in diesem Beruf und auch mehr Gehalt zu bekommen, wenn Du gut bist.

Eine Ausbildung abzubreche, dann hast Du auch keine Ausbildung. Im Lebenslauf steht das dann auch so und vor allem, was soll das für einen Sinn machen, anfangen und dann abbrechen? Und mit Mitte 20 kannst Du auch noch eine Ausbildung beginnen. Vor allem wenn Du dann schon zwei Jahre die Ausbildung gemacht hast, wäre es ja wohl total Quatsch nicht noch das dritte Jahr anzuhängen.

Natürlich kannst Du mit Anlernberufen auch Leben und Dich über Wasser halten, aber dies geht nur in ganz bestimmten Berufsspalten und nicht in Deinen gewünschten Berufen, da wären doch alle anderen dumm, die 3 Jahre lernen.

Vor allem, Du hättest doch schon lange eine Ausbildung machen können, darüber macht man sich doch nicht erst mit Mitte 20 Gedanken oder seh ich das falsch?

Es macht einfach den Eindruck, Du hast keine Lust eine Lehre zu machen, sondern meinst Du könntest das auch so und verdienst dann auch gleich das selbe Geld usw.

Welche Tätigkeiten Du von zuhause aus machen möchtest, weiß ich jetzt nicht, denn dies muss ja was sein, was auch richtig Geld bringt, um davon Leben zu können und das wird dann auch vielleicht in die Spalte laufen, das Deine Tätigkeiten dann als Gewerbe laufen und dann musst Du erst mal ein Gewerbe anmelden, brauchst eben einen Gewerbeschein und musst alle Eingaben versteuern. Das kannst Du vergessen, weil da nix übrig bleibt.

Also überleg nicht so viel, sondern pack es endlich an!

Grüssle

Einen wesentlichen Teil der Ausbildung verbringst du mit praktischer Arbeit im Ausbildungsbetrieb. Dort lernst alles, was du wirklich für den Beruf brauchst. In der Schule die theoretischen Grundlagen dafür. Da kannst du auch nichts verkürzen, es sei denn du hast Abitur und einschlägige Berufserfahrung. Eine abgebrochene Ausbildung bringt dir garnichts - jedenfalls nicht bei der Jobsuche.

relativ einfachen berufen wie Bürokaufmann

Du hast, sorry, null Ahnung vom Berufsleben. Bürokaufmann ist sehr komplex in der theoretischen Ausbildung und auch in der Praxis steht wesentlich mehr an als Papier über den Schreibtisch zu schieben!

Es hat einen Grund, warum die Lehrzeit auf 3 Jahre fest gelegt wurde! Verkürzen kann man eine Ausbildung, wenn man ind er Zwischenprüfung mit so überdurchschnittlichen Leistungen aufwartet, dass einem die Möglichkeit gegeben wird, ein halbes Jahr früher den Abschluß (Prüfung) zu machen.

Und wer eine zweite Lehre absolviert, also eigentlich nicht mehr berufsschulpflichtig ist, dem kann von vornherein eine verkürzte (zweieinhalbjährige) Ausbildung angeboten werden....aknn, nicht muss.

Übrigens: Früher, als man sich eine Lehre noch erkaufen musste, lag die Lehrzeit bei rund 7 Jahren, bevor man den Gesellenbrief hatte. Und dann standen Jahre der Walz an, um den Meister zu erreichen!

Im Lebenslauf macht sich eine abgeschlossene Ausbildung immer besser als eine abgebrochene. Und dass man verkürzen konnte, beweist das Abschlußzeugnis, in dem man dann mit ner Eins bestanden hat!

Klar, Fachinformatiker ist einfach lol hat Dir irgen jemand was falsches gegeben?

Wenn Du so super bnist, warum verkuerzt die Ausbildung denn nicht, geht ja, wenn Du die leistung bringst. Es gibt Gruende warum die Berufe, die Du als einfach anssiehst mal eben eine gewisse Zeit dauern sollten. Wenn jemand wie Du die Leistung bringt kann er ja vorzeitig die Pruefung ablegen. Nur ist es eben nicht gerade zu erwarten.

Was hat der Lebenslauf mit der Ausbildungzeit zu tun? Der soll lediglich Deinen Werdegang moeglichst passend zur varkanten Position beschreiben und welche Faehigkeiten Du erworben hast. Eine abgebrochene Ausbildung weil die Dir zu einfach ist macht sich da echt super ... hast Zeit gespart und nie nachweisen koennen, dass die notwendigen faehigkeiten erlangt hast

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