Wie geht es nun weiter, nachdem ich meine Ausbildung abgebrochen habe?

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10 Antworten

Hallo Shenae151,

bevor Du die Ausbildung abbrichst, solltest Du zuerst mal mit Deinem Ausbilder sprechen und ihm Deine Gefühlslage schildern und versuchen, gemeinsam zu einer für beide Seiten tragfähigen Lösung zu kommen. Sollte das zu keiner Verbesserung führen, solltest Du bei der zuständigen Kammer (IHK bzw. HWK) nachfragen, ob Du vielleicht den Ausbildungsbetrieb wechseln kannst. Der Abbruch bleibt Dir immer noch als letzte Option. Wobei Du das erst dann machen solltest, wenn Du einen neuen Ausbildungsplatz hast.

Du solltest erstmal dafür sorgen, dass du direkt bei einer anderen Firma die Ausbildung weiter führen könntest.

Du willst wohl kaum arbeitslos sein?

Am besten mal bei der IHK oder der Arbeitsagentur Anfragen, was du machen könntest und was für dich das beste wäre.

Das Ende ist es nicht. Im nächsten Betrieb wird man dich aber sicherlich nach den Gründen dafür fragen. Du kannst aber auch nebenher nach einem neuen Betrieb suchen und dort die Ausbildung fortführen

Ich bin der Auffassung, dass man angefangene Sachen auch beenden muss gerade weil andere den Ausbildungsplatz auch gerne gehabt hätten. Ich habe zwei Berufsausbildungen gemacht. In meiner ersten Ausbildung war ich auch sehr unglücklich aber ich bin nie auf den Gedanken gekommen, abzubrechen. Ich war gerade volljährig und hatte einen Vertrag unterschrieben und nach meiner Auffassung sind Verträge einzuhalten. Aber mir ist schon klar, dass heute schnell mal eine Ausbildung abgebrochen wird.

Das muss man selber entscheiden. Dabei solltest Du Dir jedoch klar sein, dass das ja auch finanziert werden muss. Deine Eltern müssen länger für Deinen Unterhalt bezahlen. Du solltest das also mit ihnen absprechen. Weiterhin solltest Du Dir eine plausible Erklärung überlegen, was Du bei einem eventuellen Vorstellungsgespräch antwortest, auf die Frage, warum Du abgebrochen hast. Ich denke schon, dass es Betriebe gibt, die Abbrecher eher absagen, weil sie nicht möchten, dass das wieder passiert. 

Hallo,
ich denke, das es schwer wird, einen neuen AUsbildungsplatz zu finden, denn andere Betriebe könnten Dich als unzuverlässig einstufen, wenn Du aufgibst.

Von der Agentur für Arbeit wirst Du für 3 Monate gesperrt, Du erhälst also keine Leistungen.

Ich würde die Ausbildung durchziehen.

Mach die bloß zu Ende, in der heutigen Zeit ist es so schwer eine Ausbildung zu finden, auch wenn du das gerade vielleicht nicht glauben magst, aber es ist so. Kneif die Zähne zusammen & zieh es durch. 

Danach stehen dir alle Türen offen. 

http://www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/kuendigung-durch-den-azubi.html#Ausbildungsplatzwechsel

Der Wechsel des Ausbildungsbetriebes dürfte die eleganteste Aktion sein. Vor dem Hintergrund sehr vieler freier Ausbildungsplätze dürfte das auch gar nicht einmal so schwer sein.

Wenn man allerdings erst nach 12 Monaten feststellt, dass Betrieb

und

Berufswahl ein Griff ins Klo waren, könntest Du - ganz offen gesagt - ziemlich bescheuert aussehen. Ende September auf eine komplett neue Ausbildung umswitchen zu wollen, ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt.

Zuletzt sind natürlich der Ausbildungsberater der IHK, Vertrauenslehrkräfte an der Berufsschule und unter Umständen auch die Agentur für Arbeit Anlaufstellen, die Azubis in der Regel übersehen.

Soll diese nun im selben Beruf sein?

Wenn ja, denke ich, musst du anderswo schon sehr gute Gründe vorbringen, warum du es gemacht hast.

Kommt wohl darauf an, ob es ein Beruf wie Bäcker ist, wo sich bislang kaum Azubis finden lassen oder einer, wo der Chef 10 Bewerber zur Auswahl hat.



Man sollte zumindest eine Vorstellung haben, was man stattdessen machen will. Abbrechen und dann keine Ahnung haben was deine neuen Ziele sind, ist ganz schlecht. 

Klar hast du Chancen auf eine neue Ausbildung.

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