Ausbildung abbrechen , Fachabitur starten?

2 Antworten

Du bist jetzt also seit einer Woche in dieser Ausbildung und denkst jetzt schon über einen Abbruch nach? Welche Pläne hast du denn mit dem Fachabitur? Brauchst du das für deine Pläne überhaupt?

Der Übergang von Schule zu Ausbildung kann schon recht heftig sein, keine Frage. 8 Stunden am Stück arbeiten ist was anderes als so ein Schultag. Es wird mehr Eigenverantwortung und Mitdenken von dir verlangt, passives "Beschallen-Lassen" ist da nicht mehr. Auch sind natürlich die Aufgaben, die Kollegen, das Umfeld allesamt noch neu und ungewohnt, was zu Beginn durchaus überforderdend wirken kann.

Aber all das legt sich zunehmend, wenn du erst mal eine Weile dabei bist, dich eingewöhnst und immer sicherer in dem, was du tust, wirst. Von daher würde ich dir eher raten, noch eine Weile durchzuhalten und der Ausbildung noch eine Chance zu geben. Den Wechsel in Richtung Fachabitur würde ich dir nur dann raten, wenn du wirklich ganz konkrete Pläne hast, was du mit diesem Fachabi dann anfangen möchtest und diese Pläne sich auch echt nur damit umsetzen lassen.

Möchte mir mit dem Fachabitur die Tür zur besseren Berufswelt öffnen . Daher auch Betriebswirtschaft.

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@UnknownGuyy

Als gelernter Einzelhandelskaufmann kannst du allerdings auch über berufsbegleitende Weiterbildungen später den Betriebswirt machen. Dieser Weg hat zudem den Vorteil, dass du dann nicht nur den Abschluss, sondern auch bereits einige Jahre Berufserfahrung vorweisen kannst.

Bedenke, dass du, wenn du nach dem Fachabi studierst, bis zum erfolgreichen Abschluss des Studiums "nichts" hast, also keinerlei berufsqualifizierenden Abschluss. Offiziell bist du selbst mit einem nur knapp nicht geschafften Studium also eine "ungelernte Hilfskraft", mehr nicht. Von daher solltest du dir bei diesem Weg schon ziemlich sicher sein, dass du Fachabi und Studium auch wirklich packst...

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@HappyMe1984

Das was ich mir denke, was nützen mir 3 Jahre in einem Bereich den ich sowieso nie und nimmer wählen werde in meiner Beruflichen Laufbahn.

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Letzendlich ist die Ausbildung halt komplett anders als besprochen und dargestellt, für das Fachabitur war ich schon angemeldet,daher auch die Überlegung nicht lieber diesen nachzugehen . So ein Fachabitur eröffnet einem halt neue Möglichkeiten und mehr Zeit - ob man jetzt Studieren möchte oder sich halt den passenden Beruf auszusuchen .

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@UnknownGuyy

Überleg es Dir gut: es gibt unendlich viele Betriebswirte in ganz Europa, die keinen Job haben und als Verkäufer oder Kellner arbeiten.... irgendwann war es plötzlich „in“ BWL zu studieren...

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@ahilmicio

@ahilmicio Wenn ich durch mein Fachabitur eine Stelle kriege die mir liegt , wo ich mir vorstellen kann 3 Jahre meine Ausbildung zu absolvieren , dann mach ich natürlich kein Studium. Aber falls nicht , wäre ein Studium ja eigentlich nur noch ein Art Zusatz.

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Hallo,

es gibt viele Möglichkeiten. Man kann auch die Ausbildung machen und dann das Fachabi. Nach 6 Tagen im Beruf hat man noch keine tieferen Einblicke. Wenn man Aufgaben gut und sorgfältig erledigt, bekommt man kompliziertere Aufgaben, die einem genau erklärt werden.

Wenn man keine Zusage für eine Fachabi-Klasse kann man oft nicht mehr in Klassen reinrutschen (eine Anmeldung alleine reicht nicht).

Das Fachabi hat auch Risiken:

  • bei Abbruch schlechtere Bewerbungschancen
  • bei schlechten Noten ggf. schlechtere Bewerbungschancen als jetzt im Moment
  • ein Studium, weil einem nichts Besseres einfällt, ist oft nicht erfolgreich.

Man kann beim Schulamt der Kreisverwaltung anrufen und nachfragen, wie die Chancen auf einen Platz in der FOS-Klasse an der Schule X aussehen. Dann weiß man schon, ob es diese BVariante für 2019 überhaupt noch gibt.

Gruß

RHW

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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