Ausbildung ( Bae ) Vorschuss nicht bekommen und kann nicht zur arbeit

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Arbeitgeber hat für Auszubildende eine Fürsorgepflicht. Das ist vollkommen richtig. Aber du bist ja nicht in eine dringende finanzielle Notlage geraten. Du hast deine "finanzielle Notlage" hast du selbst verursacht. Wenn du über deine Verhältnisse lebst, musst dir eben einen Nebenjob suchen. Dein Arbeitgeber ist nicht dazu verpflichtet dir deinen überzogenen Lebensstil zu finanzieren. Anfangen zu rechnen ist für dich wahrscheinlich der beste Tipp.

Und solltest du nun nicht mehr zur Arbeit gehen, rechne schon mal damit, dass du gekündigt wirst. Nicht nur der Arbeitgeber hat Pflichten.

Der Arbeitgeber ist doch nicht daran Schuld, dass du mehr Geld ausgegeben hast als dir zur Verfügung steht. Musst du jetzt halt schauen woher du dein Geld bekommst um zur Arbeit zu kommen. Denn nicht nur der Arbeitgeber hat Pflichten, auch der Arbeitnehmer. Und die Hauptpflicht des Arbeitnehmers ist es zu arbeiten.

Wenn man so argumentiert wie du dann könnte jeder immer um Vorschuss bitten, dann haut man einfach mal die ganze Kohle aufn Kopf und sagt: Hier, Fürsorgepflicht, hab Rechnungen bekommen und nun ist mein Konto leer, entweder zu zahlst oder ich komme nicht arbeiten.

Ein Notfall ist es sicherlich nicht wenn du mehr Geld ausgegeben hast als dir zur Verfügung stand. Muss man halt Prioritäten setzen: ICH hätte zuerst zugesehen dass ich die Fahkarkte kaufe um zur Arbeit zu kommen, weil schliesslich verdienst Du damit dein Geld um die Rechnungen zu bezahlen.

musst dir halt fahrgeld zurückbehalten von deinem lohn und dir das geld künftig besser einteilen.

Was ist Deutschlands schwerste Ausbildung (Berufsausbildung, nicht Studium)?

Gemessen an der Lernmenge / gemessen daran, wie breit gefächert man sich auskennen muss / auf wie vielen unterschiedlichen Themengebieten für die Abschlussprüfung.

Mir geht es nicht darum, was für den einzelnen leichter oder schwerer ist nach Talent, sondern mal angenommen man geht mit relativ wenig Grundwissen zum Gebiet in eine Ausbildung - welche hat da den größten Lern-/Fleißaufwand?

Da erzählt mir jeder was anderes, ein richtiges Maß gibt es scheinbar nicht - aber mich interessieren da eure Ansichten. (Überzeugendste Antwort wird wie immer ausgezeichnet.)

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Zeitarbeitsfirma Vorschuss

Hallo, ich bin seit knapp 3 Monaten arbeitssuchend und fange am Montag eine Beschäftigung über eine Zeitarbeitsfirma an. Rücklagen konnte ich natürlich mit ALGI nicht bilden...

Wie üblich in der Branche wird am 20. des Folgemonats der Lohn ausgezahlt. Bei Randstad und PersonaService werden Vorschüsse zum ersten gezahlt, der Rest zum 20.! Dies fragte ich auch an, mir wurde daraufhin geantwortet, dass dies doch unüblich sei und ich mal beim Amt ein zinsloses Darlehen anfragen soll, mit meiner Bank reden soll oder einfach alles auf den 20. eines Monats verschiebe. Ich überlegte kurz ob ich überhaupt unterschreibe...

Nun muss ich Anfang des Monats Miete, Strom, Versicherung etc. zahlen und zusätzlich noch mindestens 300,00 EUR Benzinkosten einkalkulieren, um täglich zur Arbeit zu fahren... Ich bin leicht verzweifelt...

Danke vorab!

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Ausbilder setzt deppressiven Azubi unter Druck und lässt ihn seine eigene Kündigung unterschreiben

Ein Bekannter befindet/befand sich im 2ten von 3 Lehrjahren. Aufgrund enormer persönlicher Probleme befand er sich während und bereits vor der Ausbildung in psychologischer Behandlung. Da er krankheitsbedingt (durch seine bipolare Störung) einige Male auf der Arbeit fehlte, platzte dem Chef der Kragen und er setzte den Azubi in einem Gespräch unter Druck, hielt ihm eine Kündigung hin und ließ ihn unterschreiben:

"Hiermit kündige ich XY mein Arbeitsverhältnis..."

Er versicherte dem Azubu weiterhin, dies so notwendig, um anschließend einen gegenseitigen Aufhebungsvertrag aufsetzen zu können.

Die Frage lautet, inwiefern ist diese Kündigung anfechtbar (mittels psychologischer Gutachten, falsche Informationen seitens des Arbeitgebers etc.).

Vielen Dank für eure Antworten!

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Kann der Arbeitgeber verlangen 4,5 Stunden vor Arbeitsbeginn zur Arbeit zu kommen, nur damit man pünktlich die Schicht antreten kann?

Guten Morgen Comunity,

es gab eine Probewoche bei einem Arbeitgeber, 2 Schicht System. 5.30 -14.30 Uhr Früh 13.00 - 22.00 Uhr Spätschicht. Probearbeit war von 6 - 14.45 Uhr.

Das Unternehmen sucht Fachkräfte und hätte angeblich Interesse, aber das Problem fehlender Führerschein beim Bewerber, somit auf ÖPNV angewiesen. Das Unternehmen beharrt auf jene Zeiten, nach der bitte des Bewerbers doch die Zeiten etwas zu verschieben. Der Arbeitnehmer hätte bei Schichtbeginn 6.00 Uhr einen Arbeitsweg von etwa 30 Minuten und Kurzen weg, bei 5.30 etwa 1,5 Stunden und allein ca. 6 Km Fuß, bzw. Radweg. Selbiges Problem gibt es an ein oder zwei anderen Stellen, allerdings wären es bei der Spätschicht, gerade mal eine Verspätung/Anpassung von etwa 5 Minuten.

Erschwerend kommt hinzu das ab Januar bis Juni 2019 der erste Zug der den Bewerber ab jetzt Pünktlich früh bringen könnte nicht fährt und dieser so erst 15 Minuten nach Schichtbeginn kommen könnte. Auf die Frage des Bewerbers ob er denn etwa schon um 1 Uhr nachts kommen solle um pünktlich zu sein, kam die Reaktion in Form des Schulterzuckens "Interessiert mich nicht".

Jegliche versuche von Kompromissen wurden Abgeschmettert:

  • Verkürzte Arbeitszeit,
  • Teilzeit
  • Befristung auf ein Halbes Jahr solange das Problem nicht besteht.
  • Verschieben der Vertraglichen Arbeitszeiten

Begründungen:

  • Wenn man bei mir das macht könnten andere aus den Unternehmen auch kommen
  • Die Elektronische Zeiterfassung gibt die Schichten vor, da kann man nichts machen
  • ....

Ergebnis: Nicht eingestellt, bis wahrscheinlich Führerschein und Fahrzeug vorhanden.

Frage: Ist es Rechtens das ein AG verlangen kann einen weiteren Arbeitsweg (bis zu 4,5 Stunden) zu nehmen, wenn es kürzere und somit auch Sicherere gäbe, zumal der AG auf seiner Internetseite mit Work & Life Balance Werbung macht?

Ich weiß das es im Gesetzt die Regel gibt das weder AG noch AN ungerechtfertigt benachteiligt und bevorzugt werden dürfen in dem Arbeitsverhältnis. Mir ist als wenn das in ähnlicher Form auch für das erreichen der Arbeit gilt, vor allem wenn der Aufwand seitens des Arbeitgebers faktisch nicht existiert.

Schönes Wochenende noch.

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Berichtsheft Verkäufer Ideen?

Hallo:) ich mache derzeit eine Ausbildung als Verkäuferin im Einzelhandel (Discounter,Lebensmittel). Wie manche von euch wissen, muss während der Ausbildung ein Berichtsheft geführt werden. Das heißt, jede Woche muss geschrieben werden was gelernt wurde. Nur wiederholen sich die Aufgaben von mir immer wieder und mir gehen die Ideen aus, über was ich schreiben könnte. Ich habe zB schon über das kassieren, das anpacken von Paletten oder sonstiges geschrieben aber mir fällt nichts mehr ein. Ich bin über jede Anzwort und Vorschlag dankbar:)

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Hilfe - wie soll ich reagieren, wenn Kollegin ständig krank macht...

Hallo zusammen,

ich bin hier gelandet, weil ich einfach nicht weiter weiss... Grund ist, dass ich eine junge Kollegin habe, auf die ich mich in keinster Weise verlassen kann... Wenn ich (was selten vorkommt) - mal krank bin( vier jahren keinen Tag krank - letzes Jahr 2.5 Wochen durch Burn-Out und 5 Wochen durch Motorradunfall -- hab mich aber nicht freiwillig vom Motorrad geschmissen...) oder Urlaub habe - wird oder ist sie eigentlich auch zeitgleich krank... Langsam kann ich ihr die Krankheiten nicht mehr abnehmen, denn es sind einfach immer zu widersprüchliche Angaben seitens ihr mir gegenüber und meiner Cheffin über die Krankheiten... Inzwischen habe ich selbst starke gesundheitliche Probleme aufgrund dieser Situation - was kann ich noch machen? Habe mich nun das erste Mal dagegen gewehrt, während meines Urlaubs zur Arbeit zu kommen (Anruf meiner Kollegin an meinem ersten Urlaubstag um viertel neun - nicht von meiner Cheffin...- es erfolgte auch vorab keine Absprache über den Anruf... ) , was mir auch nicht gut tat - habe inzwischen massive Probleme mit dem Herz... Drei Tage Krankenhaus haben mir meinen Urlaub dann gründlich vermiest... Leider besetze ich bzw. wir eine Stelle, bei der immer jemand anwesend sein muss... Wann greift die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers - Schutz der Arbeitnehmer, die dies immer wieder ausbaden müssen??? Ich bin wirklich dankbar für Antworten - bin solangsam am Verzweifeln...

Vielen Dank für Eure Antworten...

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