AUSBILDUNG - Erstuntersuchung nach Jugendarbeitsschutzgesetz - Probleme mit Medikamenten?

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5 Antworten

Vielleicht hilft dieser Thread weiter. Wobei ich das "Anlügen" im Ausfüllformular ganz und gar nicht befürworte!

http://www.tokol.de/forum/index.php?action=printpage;topic=16196.0

Oder gibt der Arzt nur die Eignung an den AG weiter? (ohne konkrete Angaben)

Der Arzt hat Schweigepflicht gegenüber den AG - es sei denn man hat sie entbunden. Daher erwarte ich zumindest, dass die Diagnose an sich nicht stehen wird sondern nur ob die Tochter nun gesundheitlich für die Arbeit geeignet ist oder nicht.

Aber ein Anruf beim Arzt würde die Sache sicherlich am besten klären. m.f.G. Alea

Danke für den Link! Dort fand ich wieder einen Link. Setze ihn hier nochmal ein, vielleicht nützt es jemanden Anderen. ;-)

http://www.gewerbeaufsicht.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/16508/2_2_1.pdf

Ganz unten im Dokument findet man das Formblatt, welches der Arzt für den Arbeitgeber ausstellt. Da ist nix mit Medikamenten und Krankheiten zu finden, sondern "nur" die Angaben von Einschränkungen. Die sind aber bei meiner Tochter nicht vorhanden, da sie gut medikamentös eingestellt ist. Bin ganz schön erleichtert. :-)

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@Rina68

verflucht, die habe ich gelesen - verdammt war ich blind! ^^

Nunja, gut das die Frage nun geklärt wurde! Viel Erfolg!

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Ihr braucht nicht zu befürchten, dass der Arzt dem Arbeitgeber mitteilt, dass deine Tochter solch ein Medikament nimmt. Das unterliegt der ätzlichen Schweigepflicht. Er wird nur mitteilen, geeignet oder nicht geeignet.

... mir fällt gerade ein, dass meine Tochter zwar noch 17 ist, zu Ausbildungsbeginn aber 18. Damit bräuchte sie diese Untersuchung doch eig. gar nicht.

Aber da ich bzw. sie bestimmt auch nicht mit dem AG diesbezüglich diskutieren will und nach eurer Auskunft und der Infos aus den Links nichts zu befürchten ist, werden wir die Untersuchung wohl machen lassen (müssen).

Solltet ihr das anders sehen oder Erfahrungen dazu haben, wäre ich für eure Meinungen dankbar.

Nein, lass sie ruhig machen, das schadet ja nicht, wenn deine Tochter ansonsten gesund ist.

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Der Arzt unterliegt einer Schweigepflicht und leitet ausschließlich weiter, ob der zukünftige Azubi geeignet für die Aufgabe ist oder nicht.

Der Arzt unterliegt der Schweigepflicht.

Auf dem Formular für den AG steht lediglich drauf, ob deine Tochter für den Beruf geeignet ist oder nicht.

Bin schon sehr beruhigt gewesen auf Grund eurer Antworten. Und genauso ist es auch gewesen. Nur die Eignung wurde übermittelt und die Ausbildung kann begonnen werden. :)

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