Ausbilder nimmt Drogen?

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7 Antworten

Geht jammernd aggressiv  mit azubis um sofort den vorgesetzten   melden und wen das nicht geht dran der Kammer das mit den Drogen kann man erst-mal als verschmachte ein lassen außer man weis es genuaund man ist zb auf der Baustelle!

Wend das nichts  bringt kann auch  ein Anwalt notwendig sein ein zu´schalten!.

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Hmm schwierig. Den Chef darauf ansprechen ist schwer möglich, weil du eben auch falsch liegen könntest - dann bist du der Buh-Mann.

Das was du beschreibst könnte alles mögliche an Drogen sein. Kokain wäre möglich (ins blaue geraten). Menschen die täglich Kokain konsumieren sind meist sehr aufgekratzt und "herrisch". Kokain wirkt nur wenige Stunden, da müsste er mindestens 2 - 3 x nachlegen in einer Arbeitsschicht. Sobald der Pegel fällt, sind Personen häufig sehr gereizt oder verstimmt. Das er nebenher kifft ist gut möglich, der Konsum von Thc + Upper ist sehr häufig (arbeite als Suchttherapeut und studiere ebenfalls in diesem Bereich). Aber wie gesagt: Keine Gewähr, es wäre möglich, aber kann genauso gut sein, dass er gar nichts nimmt. Das kann ich aus der Ferne nicht sagen.

Indizien für Kokain wären:
- geweitete Pupillen
- eventuell starkes Schwitzen (kommt von den Streckmitteln)
- weiße Rückstände an den Nasenlöchern ("Frankfurter Kranz")
- möglich: unregelmäßige Krankschreibungen
- unkontrolliertes mahlen oder "kauen" mit dem Kiefer
Ansonsten sind die meisten Anzeichen von Person zu Person variabel,
behalte es einfach mal im Auge. Spätestens wenn du ihn beim Koksen
erwischst oder es bemerkst (dir also zu 100%<<<<< sicher bist), würde
ich es dem Chef melden. In vielen Unternehmen steht mit im Vertrag,
das Drogentests gemacht werden dürfen unangekündigt, dieser wäre
dann ja positiv und Grund zur fristlosen Kündigung.

Generell bin ich dagegen Drogen-Konsumenten anzuzeigen oder zu melden, ist schließlich Privatsache. Aber NICHT wenn diese Person Verantwortung zu tragen hat und andere Person (z.B. als Fahrer oder im Handwerk) gefährdet aufgrund des eigenen Konsums. Das als Lehrling zu melden wäre vollkommen legitim. Problem ist: Wenn du mit deiner Anschuldigung falsch liegst, bist du der Sündenbock.

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Testschreiber 03.08.2017, 18:01

Danke für deine Antwort und deine Tipps.
Ich bin auch dagegen, Drogenkonsumenten zu kriminalisieren.
Ich finde es nur unangebracht auf der Arbeit. Manche Menschen haben auch einen extremen Konsum... egal ob illegal oder legal.
Aber ich finde, dass es auf der Arbeit nichts verloren hat.
Wenn er es privat macht, ist es mir egal.
Es gibt auch genug Alkoholkranke, welche trotzdem nett sind.
Aber auf der Arbeit gehören weder Alkohol noch was anderes hin.
Und wenn er es trotzdem macht, soll er doch lernen damit umzugehen. Da die meisten Leute nicht damit umgehen können... vertrete ich die Meinung (NUR ZUHAUSE).

Ich verurteile keinen Menschen aufgrund des Konsum von Drogen.
Ich muss dort aber jeden Tag arbeiten... Und wenn ich jeden Tag quasi gemobbt werde... macht das kein Spaß mehr. Die Arbeit macht mir zwar Spaß... Aber nur, wenn der Ausbilder mal weg ist oder mich in Ruhe lässt.

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Testschreiber 03.08.2017, 18:19

In meinem Vertrag steht nicht davon, dass die Firma irgendwelche Drogentest verlangen darf. Sie schreibt nur:"Der Konsum von Alkohol und Drogen ist während der regulären Arbeitszeit verboten". Ich denke, dass das dann bei dem Ausbilder nicht anders sein wird.

Ja der Ausbilder schwitzt manchmal schon stark, obwohl er sich nur von A nach B bewegt... und sonst nur im Büro sitzt oder zu mir kommt um mich fertig zu machen.
Ich denke, dass ich diese Anschuldigung erstmal nicht beim Chef melden werde. (Wegen dem Risiko und ich kenne mich absolut nicht mit dem Thema aus).
Seine Pupillen sind immer weit offen... Und manchmal blinzelt er fast gar nicht... (Ich weiss nicht, ob das ein Indiz dafür sein kann).
Ich habe da jetzt ehrlich gesagt selten drauf geachtet.

Kann man das nicht mal der Polizei oder dem Straßenverkehrsamt melden? Der fährt ja auch täglich 50km zur Arbeit hin und 50km zurück.

Also kann ja auch sein, dass er sein Fahrzeug trotzdem sicher führt... Aber trotzdem... (Ich mag Ihn ja nicht und möchte ja irgendwie, dass er mich in Ruhe lässt). (Ich möchte Ihm zwar gerne eine rein Drücken... Aber sowas wäre dann schon zuviel des Guten... oder?). Also ich möchte ja nicht direkt seine Existenz zerstören. 

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Welux 03.08.2017, 19:06
@Testschreiber

Der Konsum ist nicht strafrechtlich Verfolgbar (ja auch Kokain darf legal konsumiert werden Besitz / Erwerb / Handel sind illegal), den Besitz müsste man ihm nachweisen. Genauso wie man ihm nachweisen müsste, dass er Kraftfahrzeuge unter Drogeneinfluss bedient, heißt man müsste ihn hinterm Steuer erwischen und positiv testen.

Sollte er positiv getestet werden hinterm Steuer, ist der Lappen zu 100% weg. Bei harten Drogen gibt es keine Toleranz bei der Führerscheinstelle.

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Von Marihuana wird man eigentlich nicht aggressiv, deshalb sind da wahrscheinlich andere Sachen im Spiel. Solange du das aber nicht beweisen kannst, würde ich vorsichtig damit umgehen. Dennoch wäre es ratsam, dir dahingehend Hilfe bei der Geschäftsleitung zu holen, aber trotzdem genau zu sagen, dass es nur eine Vermutung deinerseits ist. Allerdings geht es gar nicht, dass er aggressiv mit Auszubildenden umgeht. Das solltest du ebenfalls melden. 

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Testschreiber 03.08.2017, 17:27

ja, dass ist ja das Problem. Es ist eine Vermutung von mir.
Ich habe ja schonmal in der Schule bei Freunden Cannabis riechen können... Aber ich bin ja auch kein Experte... Aber bei dem im Büro riecht es manchmal genau so! Und die Pollensaison ist ja auch schon vorbei... und dann hat der da voll geblutete Taschentücher... Wenn ich aber jetzt mit meiner Vermutung daneben liege... wird es ja umso unangenehmer für mich...
Ich meine der erniedrigt mich ja schon vorher... und macht mich vor allen anderen nieder. Ich werde ja schon quasi gehänselt... und man erzählt dann Sachen über mich die gar nicht stimmen.

Also... es ist mir ja egal, welche Drogen er nimmt... aber das kann der doch auch Zuhause machen oder nicht?

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Meximaya 03.08.2017, 18:52
@Testschreiber

Das klingt eher nach Koks. Als Ausbilder sollte er das gar nicht machen. Melde es, auch wenn es nur eine Vermutung ist. 

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Ich würde auf jeden Fall dafür sorgen das dieser Mensch nicht länger Chef von irgendwas ist. Drogenmissbrauch am Arbeitsplatz geht mal gar nicht...

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Testschreiber 03.08.2017, 18:07

Genau! Das sollte man trennen. Abgesehen von Drogenmissbrauch oder ähnlichem... 
Ich bin ein Azubi... natürlich mache ich Fehler...
Er sucht quasi nach einem Fehler, egal wie lächerlich der Fehler ist.

Das geht schon in dem Bereich, dass er mir eine Aufgabe gibt... Ich diese Aufgabe natürlich erledige und er sagt, dass er das niemals gesagt hat... Also er meint... er hat mir die Aufgabe nicht gegeben und beleidigt mich... Er meint dann:"Du bist dumm, du musst mal zuhören". 
Er erzählt die erfundenen Geschichten dann dem Chef.
Da ich dann nicht genau weiss, was er genau erzählt... bin ich natürlich der Buh-Mann.

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Hallo.

Ich habe folgendes erlebt. Zwar nicht der Ausbilder sondern ein Kollege.
Anonym  einen Brief an die Führerscheinstelle.
Aber nur aus einem Paket Blätter die bei euch nicht vorkommen oder bei dir.

Ebenfalls so ein Umschlag mit Schreibmaschine alles Schreiben.
Aber warten das du sowas schreiben kannst mit fremder Maschine.
nicht konkretes nur das du ein Fahrzeug mit dem Kennzeichen  sollte mal überprüft werden. Nicht der Führerschein sondern seine Krankheit sollte  er in den Griff bekommen. 

Hat 1 Jahr gedauert, da war er ohne Schein, und Suchtklinik.
Alles gut durchdenken und Überlegen. Nichts übers Knie brechen.
Nur mit Einweghandschuhe machen und die in den Müll. Keine Briefmarke belecken. DNA. Brief nicht so in die Tasche sondern nur im Plastikbeutel.

Vorsicht. Nicht das der Schuss nach hinten losgeht.

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Testschreiber 04.08.2017, 17:46

Also deine Grammatik ist zwar nicht so gut... aber ich glaube zu verstehen... was du mir mitteilen möchtest.
Ich soll es irgendwie anonym melden? Mit einem fremden PC?
Und den PC dnn nicht mehr nutzen?
(Falls ich es per Post mache... die Briefmarke nicht mit Spucke fest machen, sonder mit Kleber?
Du hattest auch solche Probleme und die Person welche die nieder gemacht hat... hatte dann kein Führerschein mehr, weil du diese Person anonym gemeldet hast? (Ich soll mir das aber gut überlegen?).

Und ich soll es mir auch überlegen, weil es schief laufen kann, weil ich dann der Buh-Mann bin.
Deshalb anonym?
Ich hoffe ich habe alles richtig verstanden. ich würde mich über eine weitere Antwort freuen.
Viele Dank.. Du hast dir wirklich mein Problem durchgelesen und dir Zeit genommen. Das verdient Respekt.

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Bley1914 04.08.2017, 18:09
@Testschreiber

Ja du hast es verstanden. Mit einem Computer oder Schreibmaschine. Die Briefmarke entweder eine selbstklebende  oder gummierte mit einfach Wasser. Nein die Fahrerlaubnis mit P-Schein ist im nicht abgenommen worden, weil er freiwillig in den Entzug gegangen ist.

Mir hat das auch 6 Monate Zeit zum Tun an Überlegung gedauert.
Ich konnte es als TAXI-Fahrer nicht vor meinem Gewissen vereinbaren. War auch Lehrlingsausbilder in einer Firma.
Später im öffentl. Dienst. Da hatte ich 20 Jahre eine Sekretärin.
Da brauchte ich die nur sagen schreib das und das. fertig.

Während meiner Zeit gab  es 4-5 x in der Sprache und Rechtschreibreformen. 
Ja, ich hab es erst anonym gemacht, wurde aber bei der Führerscheinstelle beim Landkreis auch darauf  angesprochen.
Da ich den kannte, habe ich das auch so gesagt, da wir im gleichen Bezirk fuhren.
Wünsche dir alles Gute und Erfolg.

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Wenn der Ausbilder Drogen nimmt, dann melde das der Betriebsleitung, das geht gar nicht

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Das er Drogen nimmt ist seine Sache und die des Arbeitgebers jedoch solltest du der Geschäftsleistung melden wie du von ihm behandelt wirst

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Testschreiber 03.08.2017, 17:30

Ich habe mich da schon einmal gemeldet... das hat eine Woche gehalten. Ich habe mir den Rat eines Anwalts geholt... Der meinte, dass es natürlich schwer ist dagegen vorzugehen, weil man ja erstmal nachweisen muss, dass er einen fertig macht. Also er meinte... ich solle am besten über 6 Monate lang... alles aufschreiben... und versuchen, möglich alles nachweisen zu können.

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MiezeKatzchen 04.08.2017, 12:08

Du kannst dich nur einmal melden wenn dann alles gut ist. So glaubt die Geschäftsleitung das es keine Probleme gibt. Geh immer und immer wieder hin

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