Aus wievielen Aminosäuren bestehen die Hämoglobin Untereinheiten?

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ich zitier mal die roche-website (http://tiny.cc/SJHVw)
da steht auch was zu der anzahl der δ- und γ-untereinheiten. von ε-untereinheiten hab' ich nichts gelesen ☺


Hb besteht aus Häm als prosthetischer Gruppe u. aus Globin (ca. 94% des Hb) als immunspezifischem, die Hb-Antigenität bedingendem Eiweiß.
Die Bildung erfolgt aus je 4 (Proto-)Häm-Molekülen u. – normalerweise – 4 paarweise identischen, über Kreuz aneinandergelagerten, bezüglich der Aminosäurensequenz u. Kombination unterschiedlichen Globinketten (z.B. HbA1 aus je 2 α- u. β-Ketten = α2β2; A2 = α2δ2; F = α2γ2).
Die Ketten bestehen aus 141 (α-Kette) bzw. je 146 (β, γ, δ) Aminosäure-Resten und liegen paarweise als Dimer (z.B. α2β2), seltener vierfach als Tetramer (z.B. β4) oder achtfach als Oktomer (z.B. Hb Allegre) vor.
Nach der bei Abbau u. Zerfall der roten Blutkörperchen stattfindenden Freisetzung des Hb erfolgt dessen Abbau zu Gallenfarbstoffen, Eisen u. Globin.

Genrekombination mithilfe eines Polylinkers (MCS)

Hi, ich habe eine spezielle Frage die sich auf Gentechnik bezieht...

Das Plasmid pUC18 enthält einen Polylinker (auch Multiple Cloning Site = MCS genannt) in einem Markergen namens LacZ, dass die α-Untereinheit der β-Galactosidase codiert. Ein Polylinker ist ein etwa 50 Basenpaare große Sequenz, die mehrere Schnittstellen für Restriktionsenzyme enthält. Bei der Blau-Weiß-Selektion wird ein gewünschtes DNA-Fragment mit dem Plasmid rekombiniert, indem es mit dem gleichen Restriktionsenzym geschnitten wird wie die MCS, sodass (z.B. im Falle von EcoRI) "klebrige Enden" entstehen und somit Plasmid und Insert verknüpft werden können. Die Blau-Weiß-Reaktion dient zum Nachweis, dass das vom Bakterium (z.B. E.coli) aufgenommene Plasmid tatsächlich rekombiniert wurde, da durch die Insertion des DNA Fragments in das LacZ-Gen die Galactosidase als Genprodukt nicht mehr funktionsfähig ist. Daher kann das Substrat der Galactosidase (X-Gal) nicht mehr zu dem blauen Farbstoff 5,5'-Dibrom-4,4'-dichlor-indigo umgewandelt werden, sodass die Kolonien weiß anstatt blau sind.

Meine Frage bezieht sich auf folgendes Problem: Müsste durch den Einbau der MCS in das LacZ-Gen an sich nicht schon das Leseraster des Gens verschoben und somit die Glactosidase funktionslos sein?

Dieses Problem könnte natürlich umgangen werden, wenn die MCS eine Länge hätte, die einem Vielfachen von 3 entspricht und genau zwischen zwei Basentripletts eingebaut würde. Dann würde aber allerdings das Problem bestehen bleiben, dass die Galactosidase ein paar Aminosäuren zu viel besitzt. Bei einer MCS-Länge von 48 Basenpaaren wären das immerhin 16 zusätzliche AS. Das müsste doch zu einem Funktionsverlust führen oder zumindest zu einer Einschränkung der Funktion, je nach dem, wo genau die MCS in das LacZ-Gen eingefügt wurde, oder nicht? Oder gibt es im LacZ-Gen (bzw. in der Galactosidase) eine Stelle, in der eine Insertion von zusätzlichen Basen (bzw. Aminosäuren) keinen Einfluss auf das Protein hat?

Ich würde mich über ein paar hilfreiche Antworten sehr freuen ;-) Vielleicht hab ich auch nur einen Denkfehler oder die ganze Sache falsch verstanden Danke im Voraus!

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Welche nimmt man bei anderen Aminosäuren und warum? Ich verstehe nicht, warum man bei Cystein (1,91 / 10,28 / 8,14) die beiden niedrigsten nimmt. Ich verstehe auch nicht warum man bei Tyrosin ( 2,2 / 9,21 / 10,46) ebenfalls die niedrigsten nimmt. Und wie wähle ich die Seitenreste bei einem Di- oder Tripeptid aus und warum?

Danke für Hilfe.

PS: Wikipedia und sämtliche Foren habe ich bereits durchwühlt und mehrfach gelesen.

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