Aus welcher Höhe kann man in einer Gefahrensituation mit einer angelegten Rettungsweste noch relativ gefahrlos von einem Schiff springen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die einzige Situation und der man über einen Sprung ins Wassevnschdenken sollte, wäre Feuer und Rauch. Sonst so lange an Borb bleiben, wie es irgendwie geht. Wenn das Schiff untergegangen ist, diesen Bereich so schnell wie möglich verlassen. Die Gefahr ist nicht der „Sog“, sondern teile, die sich unter Wasser lösen und dann hoch schießen. Insbesondere, wenn das Schiff auseinanderbicht oder sich dreht. Dabei können auch Rettungsboote beschädigt werden.

Die Überlebenszeit im Wasser ohne Schutzanzug ist sehr kurz. Die meisten Schiffbrüchigen sterben an Unterkühlung.

Je nach Bauart der Rettungsweste und Gewicht des Springers ist die max. Strunghöhe unterschiedlich. Auf jeden Fall daran gut festhalten. Ohne Weste springen und diese dann im Wasser anziehen ist sehr riskant. Erstens weißt du nicht, auf was du springst und was auf dich springt. Du kannst die erste nur im Wasser abziehen, wenn du noch handlungsfähig bist. Mit gebrochenen Arm ist das schwierig. Ebenso Schwimmen mit gebrochenem Bein.

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung
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zu: "...sondern teile, die sich unter Wasser lösen und dann hoch schießen."--- Daran habe ich noch gar nicht gedacht.

Auch der Hinweis über eine mögliche Verletzung, die das Anlegen einer Schwimmweste unmöglich machen könnte ist natürlich berechtigt.

Sehr interessant. Vielen Dank!

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Jeder Sprung von mehr als 10 Meter ins Wasser ist ohne die richtige Technik gefährlich. Man muss die Weste gut festhalten und das habe ich beim Boots und Feuerschein aus 3 Meter Höhe gemacht. Da war es gar kein Problem. Ich denke als geübter sind auch 10 Meter kein Problem. Aber grundsätzlich sollte man so lange wie möglich an Bord bleiben. Ohne Weste würde ich niemals springen, die bekommt man nämlich bei Seegang und Angst gar nicht mehr angezogen.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Und wo kann man die richtige Technik nachlesen? Kennst du z. B. einen LINK?

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@Gina1230

Das wird einem eigentlich gesagt. Man legt die Arme um die Weste und hält sie nach unten fest. Bzw drückt sie auf die Brust.

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Ins Wasser zu springen ist so mit das Dümmste, was man tun kann. Nicht umsonst gibt es Rettungsboote und -inseln. Man erfriert bei unter 15 Grad innert weniger Stunden, bei unter 10 sogar in 1-2. Die Wellen können einen noch zusätzlich killen.

Ansonsten ist es relativ egal, wie man springt, hauptsache es ist alles fest am Körper verschnürt. 20 m dürften kein Hindernis darstellen, wenn man richtig landet - aber du kannst die ja auch noch im Wasser anziehen, oder?

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Danke, aber es ging hier eher um physikalische Grundlagen in Sinne von "bei welcher Absprunghöhe bzw. bei welcher Aufprallgeschwindigkeit.... ist die Schwimmweste eher gefährlich als lebensrettend".

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@Gina1230

Die Aufprallgeschwindigkeit nimmt mit der Quadratwurzel zur Höhe zu bzw. die kinetische Energie bei h=0 ist proportional zur Höhe, wie bei jedem anderen freien Fall.

Es gibt Leute, die lassen sich in mehrere Lagen Neopren einschweißen bei Sprüngen aus 40-50 m. Der Stoff verteilt die Aufprallskraft gleichmäßiger - es gibt dann vielleicht ein paar weniger gebrochene Rippen und Lungenrisse...

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Du bist in weniger als 1h erfrorenen.

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