Aus welcher Haltung heraus wird heute Pflege geleistet? Was ist damit gemeint?

3 Antworten

Früher haben meist Familienangehörige die Pflege übernommen, weil es dem Weltbild entsprach (Hausfrau, Mutter, Pflegerin) und auch, weil es damals eher machbar war (Familien waren größer und wirklich schwere Fälle sind i.d.R. bald verstorben).

Andere Pflegekräfte waren (im medizinischen Bereich) lange Zeit v.a. aus religiösen Gründen/ "Nächstenliebe" tätig (Mönche, Nonnen, krichliche Organiosationen wie Diakonie und Caritas), und dann eher für Menschen, die keine Angehörigen mehr hatten, oder die keiner mehr "wollte" (Behinderte, Waisen, Witwen, Bettler...).

Durch den medizinischen Fortschritt ist die Pflege nicht nur aufwendiger geworden, auch die Pflegedauer hat sich enorm gesteigert. Die Zahl der in Frage kommenden Familienmitglieder nimmt durch Alleinerziehende, Doppelverdiener, Mobilität usw. immer weiter ab. Die derjenigen, die dazu auch bereit sind, durch andere Lebensplanungen noch mehr.

Dazu kommt, dass Familien heute anders funktionieren - der Älteste "erbt" nicht mehr automatisch Haus und Hof oder Betrieb und kümmert sich dafür um Eltern und Großeltern. Kinder ziehen weg, Generationen zerstreiten sich, Partner wechseln, Wohnorte auch usw.

Daher fällt die Pflege heute meist "Fachpersonal" zu, das nur eine berufliche Verbindung zum "Patienten" hat. Diese Menschen sind natürlich auch oft sozial eingestellt, mitfühlend, interessiert und nicht selten engagierter als Familienmitglieder. Auch der Glaube spielt bei vielen eine Rolle.

Aber sie machen den Job eben auch, um Geld zu verdienen, Karriere zu machen, sich selbst zu verwirklichen, politisch etwas zu verändern usw.Pflege ist für sie keine gesellschaftliche Verpflichtung mehr, sondern eine selbst gewählte Aufgabe.

das ist zum einen eine völlig stinknormale arbeit, andererseits gehört so wie bei allen berufen mit sozialem touch (ärzte, feuerwehr, rettungsdienst usw.) auch eine überzeugung dazu, sich für andere menschen einzusetzen.

wenn dir diese motivation fremd ist, warum machst du dann diese ausbildung?

Habe nur die Frage nicht verstanden 🙈

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Warum werden Menschen gepflegt? Was bringt Leute dazu andere Leute zu pflegen?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – ex. Altenpflegerin

Vollprothese mit 21 - wer hat einen Rat?

(Angstpatient) Hallo,
ich weiß grade nicht so genau an wen ich mich wenden soll. Ich hatte schon immer beschissene Zähne- sie stehen seit jeher viel zu nahe zusammen, sodass ich an vielen Stellen nicht mal mit Zahnseide durchkomme. Ich hatte mit 14 Jahren Karies am vorderen Schneidezahn, obere Kauleiste. Das Loch wurde gefüllt und eigentlich war alles ok. Hinter der Füllung hatte sich über die Jahre allerdings erneut Karies gebildet und die Füllung fiel eines Tages, als ich 19 war, während der Zahnseideanwendung, einfach heraus. Der Zahn wurde daraufhin Wurzelbehandelt. Heute ist er total verfärbt, dazu kommt noch dass der daneben liegende kleinere Schneidezahn im Oktober letzzten Jahres ebenfalls wurzelbehandelt wurde und nun auch langsam immer dunkler wird. Ich war Anfang des Jahres wieder beim Zahnarzt, da ich Zahnschmerzen im Backenzahn hatte. Da von außen kein Problem zu erkennen war, röntge mein Zahnarzt meine Zähne, und dabei stellte sich heraus, dass ich in der oberen Kauleiste zwischen jedem(!) Zahn ausgeprägte Karies habe. Ich habe regelmäßig Schmerzen beim Kauen, dass Zahnfleisch entzündet sich regelmäßig und jemanden richtig angelächelt habe ich seit fünf Jahren nicht mehr, weil meine vorderen, behandelten Zähne so unglaublich unansehnlich sind. Ich bin 21.. Meint ihr eine vollprothese würde für mich infrage kommen? Die Behandlungen nehmen kein Ende und es wird auch nachdem ich aus der Zahnarztpraxis gehe nie besser, weil ich genau weiß, dass der nächste Besuch sehr bald sein wird. Ich habe seit neuestem einen Job in der Gastronomie und ich bin wegen meiner Zähne total verunsichert, zumal ich merke, dass die Leute(wer könnte es ihnen verübeln) verdutzt auf meine Zähne schauen..

Falls eine vollprothese in Frage kommt.. Mit welchen Kosten müsste ich da in etwa rechnen? Ich komme aus Schleswig-Holstein, Schleswig. Gibt es hier einen kompetenten Arzt, der seine Arbeit wirklich gut macht? Und wie ist in etwa der Ablauf? Ich bin privat versichert, wird meine Krankenkasse etwas dazu geben?

Entschuldigt den langen Text, ich habe versucht es so kurz wie möglich zu fassen..

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Morbus Crohn und Borreliose / Was tun, hat jemand Erfahrung oder hat einen Tipp oder Ratschlag // Danke! Ist wirklich wichtig! Und wie ist es mit Schule (k.11)?

Hey :) Erstmal meine Geschichte, damit ihr überhaupt wisst worum es geht… Mit ca. 8 Jahren begann mein Drama (jetzt bin ich 17) mit plötzlichen starken Kopf und Gliederschmerzen. Meine Mutter wollte lange mit mir zu keinem Arzt weil sie meinte dass die Gliederschmerzen nur von meinem Starken Wachstum kommen ( ich war mit 12 bereits fast ausgewachsen 175, jetzt 178) Ihre logische Erklärung für meine Kopfschmerzen war dass ich mir diese nur einbilde weil ich mehr Aufmerksamkeit will… Also schickte sie mich zum Psychologen und glaubte fest daran dass ich geistig unterbelichtet bin. Der Psychologe stellte bei mir ADHS und gleichzeitig jedoch auch eine Hochbegabung fest. Komisch.. Meine Kopfschmerzen waren also immer noch unbehandelt und wurden von Jahr zu Jahr schlimmer. Irgendwann begann ich gebückt zu laufen, da das wenigstens ein kleines bisschen meine Kopfschmerzen linderte und so kam es das ich bis heute noch unter einem Deformierten Rücken und den damaligen Mobbing Attacken wegen meiner Haltung leide. Ich war so verzweifelt und glaubte selbst inzwischen daran dass ich verrückt sei und mir alles nur einbilden würde.Zu diesem Zeitpunkt war ich in der 9. Klasse auf dem Gymnasium (G8) und meine Mutter setzte mich zunehmend unter Druck. Ich begann mich zu ritzen. Zum Glück lernte ich durch Zufall eine sehr nette Ärztin kennen die bei mir Borreliose diagnostizierte (Inzwischen war ich in der 10.Klasse) Sie verschrieb mir sehr viele Tabletten unter denen auch eine 2 Wöchige Antibiotikaterapie und es wurde besser. Für wenigstens zwei Monate konnte ich richtig leben und versuchen mein Leben auf die Reihe zu bekommen zu bekommen. Aber dann brach meine Welt ein. Mein Großvater starb überraschend an einem Genickbruch. Da ich meinen Vater so gut wies nicht kenne war mein Großvater meine einzige wirkliche Vertrauensperson. Meine Mutter überbrachte mir die Nachricht so: "Ach, hast du schon gehört Opa ist tot ". Schok! Und mir ging es wieder schlechter. Auch meine Mum verkraftete die Nachricht nicht so gut wie sie vorgab und ich fand raus das sie unter starken Depressionen leidet. Mein Onkel versuchte zu dem Zeitpunkt dreimal sich umzubringen und wurde in ne Klinik eingewiesen und ich fand heraus dass mein 13 Jähriger Bruder bereits Alkoholabhängig ist. Alle liesen ihren Frust und ihre Sorgen an mir heraus und mir ging es wieder schlechter ( mit dem ritzen habe ich aber geschafft aufzuhören). Ich bekam fürchterliche Bauchschmerzen und Durchfall. Innerhalb von einem halben Jahr nahm ich 10 Kilo ab. (von 65Kilo auf 55Kilo). Jetzt Diagnostizierte meine Ärztin Morbus Crohn und ich bekomme wieder Tabletten. Aber mir geht es hundsmiserabel. Ich habe das Gefühl die Masse an Medikamenten nicht zu vertragen und bekomme davon auch starke Atemnot und Schluckbeschwerden. Ich habe schon überlegt ins Krankenhaus zu fahren, aber sowohl meine Mum als auch meine Ärztin meinten das sei nicht notwendig…Wie seht ihr das? Bin eben auch noch geschwächt von der Boreliose

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Seit Samstag immer wieder Aufstoßen Stuhlentleerungsprobleme - Habe ich eine Darmverengung?

Guten tag es ist mir sehr unangenehm hier anzufragen aber meine angst bringt mich dazu.Samstag früh war mein stuhlgang nochnormal aber etwas fester und ich habe immerwieder luft aufstoßen müssen , im übrigen habe ich starke krankheitsängste die mich nach und nach immer verrückter machen. Die angst lies mich öfter vor krankheiten angst haben die ich mir schließlich eingebildet habe. Jedenfals war mein stuhlgang stark breiig doch nicht irgentwie verändert da ich das öfter habe was wohl an der ernährung liegt. 2 wochen zuvor hatte ich genau die selbe angst und ich bekamm verstopfungen als ich aber Lactulose nahm wurde es besser und es wurde wieder alles normal. Jedenfals habe ich vorgestern nur Brot gegessen da ich kein appetit hatte und gestern ein großes essen gegen 18 uhr zu mir genommen und nochmal um 21 uhr etwas. Bin normalerweise ein guter Esser. Jedenfals nun kommt das was mir echt angst macht. Heute morgen konnte ich nicht auf die toilette gehen ich hatte keinen drang danach und obwohl ich zuvor weniger gegessen hatte kammen immer weniger heraus , kleine portionen die sich schon an bleistiftstuhl ähneln kann es aber nicht sagen das es wirklich so ist.Ich nahm heute morgen aus angst einen TL lactulose , doch passiert ist nichts erst nach knapp einer halben stunde musste ich auf die toilette aber der stuhlgang war kein durchfall sondern stark klebrig fladenmässig umni eine handvoll vllt auch etwas mehr. Danach musste ich nichtmehr bis ebend , ich habe mich sozusagen selbst zum stuhlgang gezwungen und es kamm auch was , jedoch nur sehr dünne portionen die zwar dünn aber weit waren ich kann es nicht beschreiben. Jedoch habe ich direkt einen schock bekommen und habe nun angst das ich eine Darmverengung habe diese angst war 3 wochen zuvor auch da und es war fast das selbe..


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Arzt hat durch OP mein momentanes Leben versaut was kann ich tun?

Hallo, ich habe eine Lippenspalte und leide schon immer darunter, aber nicht wegen der Narbe, sondern einfach nur durch meine Oberlippe und durch meine viel zu breite nase. (das schlimme für mich ist, dass ich weiss das ich eine schöne volle lippe und eine schöne Nase gehabt hätte, hätte ich keine Lipenspalte. Ich bin an eine bestimmte Anlaufstelle und dort vereinbarte ich eine OP mit meinem zuständigen Arzt. Wir haben vereinbart dass sie mir aus meinen Oberschenkeln (Innenseiten oberhalb der Knie und ja beide Beine ) ein paar ml fett entnehmen und es in meine lippe machen, ein kleiner Teil wird sich wieder abbauen, kann man schwer sagen wie viel genau, daher meinte ich lieber ein bisschen wenig als zu viel. Meine Nase wollten wir mit einer offenen OP (hieß ich musste mein piercing septum rausnehmen) dünner machen und die Form etwas verschönern. Das ergebnis der Nase kann man nach 6 Monaten entgültig sehen. Es hieß ich kann 6-8 Wochen kein Sport machen, ich muss mich 1,2 Wochen lang schonen (natürlich noch viel mehr aber belangloses). Eine Woche vor der OP dann das letzte Gespräch, plötzlich findet er die geschlossene doch sinnvoller (ist ja gut aber wieso jetzt plötzlich, danke dass ich für nichts mein piercing entfernt habe) Am 5. Juli wurde ich dann operiert. Ich bin aufgewacht und ich dachte sie hätten mir die Beine abgeschnitten ich konnte sie auch nur schwer bewegen. Aus dem Internet weiss ich dass das schon mal nicht normal ist. Mir wurde dann erklärt, dass sie schlecht Fett gefunden haben und sehr in meinen Beinen rumwühlen mussten, um das nötige heraus zu holen. Übrigens wurde mir nie gesagt dass ich Thrombose spitzen benötige, ich sage euch ich glaube echt, dass ich die op nicht gemacht hätte hätte ich das vorher gewusst. (findet ihr das auch einfach nicht ganz in Ordnung ?) im September (2 Monate Post OP) habe ich dann eine Ausbildung begonnen..Es fällt mir noch heute total schwer die 8 Stunden durchzuziehen, setz mich immer wieder auf den Boden um meine Beine einfach ein bisschen zu entlasten, ich liege danach zuhause in meinem bett und könnte jeden tag weinen. Mitte September ware ich auf einem Seminar, ich wusste ja Sport machen darf ich jetzt schon, also habe ich mitgemacht um dann nach 10 meter rennen zu merken dass es überhaupt nicht geht. Ich schon immer total sportanimiertes Kind saß da und musste zuschauen wie alle anderen das machen, das ich so vermisse, das ich so gerne auch machen würde. Jetzt sind über 6 Monate vergangen und ich habe mich immernoch nicht getraut wieder anzufangen mit sport ich traue mich einfach nicht mal ins Studio, vor lauter Angst. Ich spüre es auch noch wenn ich zum beispiel treppen runter renne oder knien geht zum Beispiel überhaupt nicht, in die hocke geht auch nur sehr schwer. Wie kann ich vorgehen? Ich habe am 17. Den Termin und ich weiß auch gar nicht wie ich mich verhalten soll. Das schlimmste von allem ist dass weder meine Nase, noch meine lippe sich kaum verändert hat, man merkt nichts .DANKE

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Wenn er wieder Krebs hat, wie soll ich da noch weiter gehen?

Ja ich weiss, solche Fragen sind was für den Arzt, wird mein bester Freund nun auch abklären lassen.

Seine Geschichte: hatte bereits Lungenkrebs und diesen konnte man gut behandeln, nun war aufgrund eines Tumors im Kopf, welcher beim Gehörgang liegt eine operative Entfernung statt gefunden, nachdem er aufgrund eines komischen Migräne Anfalls mit den Eltern zum Arzt ging. Nun stellt sich heraus, der vermutete gutartige Tumor war bösartig, aber aufgrund seltsamer Umständen, hatte der sich auch selbst getötet. Nun hat mein Freund plötzlich auch wieder so typische Anzeichen, dass der Tumor bevor er starb, gestreut haben könnte, diese Tatsache, dass er der wichtigste Mensch in meinem Leben ist, macht mich fertig.
Bis das abgeklärt werden wird, was bei so Wartezeiten leider nicht untypisch ist, stehen wir da.
Starker Gewichtsverlust innerhalb kürzester Zeit. Ca 10 Tage sind es 7kg, er ist wieder kurzatmig und er hat auch leichte Anzeichen einer Anämie, ne leichte Gelbfärbung der hat und der Augen, so dass es mich schauert.

Wie soll ich mich da bitte am besten ruhig halten, ich hab erst mal heute seit 3 Wochen wieder mich mit ihm getroffen.
Ihn zu verlieren, wäre wahrscheinlich der Tropfen, dass ich wieder nen Nervenzusammenbruch erleide, das halte ich nicht aus.

Wie soll umgehen wenn sie die Vermutung bestätigen?
Wenn es gestreute Krebszellen sind, wie soll er den restlichen Stress noch ertragen?
Wie kann man da sich beruhigen, es wäre je nach dem vielleicht sein Tod.
Ich komm mit so Sachen nicht gut klar, danke das ich trotz des wahrscheinlich Verlustsängste wirren Inhalts nicht verspottet werde.
Danke für die Antworten, welche mir Kraft geben.

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