Aus welchen Gründen wurden Städte im Mittelalter gegründet?

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Ziel der Vorfahren war das Sesshaft-werden, eigenes Land und Schutz zu haben -und natürlich Wasser. Besonders begehrt waren Fluss-Mündung, fruchtbares Tiefland (Weiden für die Herden, Bewässerung), Fluss als Transportweg, Areale mit Mikroklima/Gunstfaktoren, Wegekreuzungen, Passstraßen, Hafen-Eignung, Handelswege,Klöster.. Beispiel: die via Regia von Augusta Treverorum nach Colonia Agrippina (TR-K) hatte 4 Etappen und folglich drei Stationen (z.B. Beda Bedensis = Bitburg). Dort bildeten sich oppida/castra/vici = Siedlungen mit viel Service (Handwerker,Kaufleute,Künstler,sogar Tempeldiener), mit einer Mauer,mit Toren, mit Kontrollen, mit Kunst und Kultur. War der Ort attraktiv und wurde er von den Römern begünstigt, wuchs er ständig und wurde urban = städtisch.Es gibt aber auch Wüstungen; das sind Orte mit "Rückwärtsgang", sie gehen ein und verschwinden gänzlich.

Also, meistens wurden Städt gebaut weil davor dort eine Burg/Festung war. Und weil die Leute sich in der Nähe von den Burgen sicher gefühlt haben, vill in der Nähe von ihrem König, sind sie dahin gezogen. Und mit der Zeit sind immer mehr Leute gekommen;)

wäre logisch

http://www.jadu.de/mittelalter/text/stadt.html Es entwickelte sich ein Handwerker- und Bürgerstand, die Rechte haben wollten und so Städte gründeten. Meistens wurden sie um sogenannte Königs- oder Kaiserpfalzen gegründet, wie z.B. Bad Wimpfen. Wobei es im Mittelalter also bis ca. 1500 nicht sehr viele große Städte gab, groß wurden sie dann erst in der Neuzeit. Köln und Aachen waren sehr große Städte.

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