aus welchen gründen wurde die burka für frauen erfunden?

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16 Antworten

- um sich vor Sand zu schützen?

- du musst wissen, dass es in abgelegenen Höfen nicht immer leicht ist, sich gegen Vergewaltigungen zu wehren, daher hatte man damals die Tendenz, die Frauen zu verstecken, damit niemand sieht, wie schön sie sind und entführt oder vergewaltigt. Noch heute ist es z.B. in manchen Teilen von Yemen üblich, dass man insbesondere schöne Mädchen besonders dreckig und abgerissen herumlaufen lässt, damit nicht irgend welche Leute auf Idee kommen.

- tw. war es auch so ein Elite-Verhalten, so ähnlich wie die "Lotusfüsse" der Chinesinnen...

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Die Ursachen hierfür sind vermutlich vielfältig.

Ich habe mal einen Beitrag einer Islamforscherin hierzu auf YouTube gesehen (Video wurde leider inzwischen gesperrt, sonst hätte ich es hier verlinkt). Dort war der Grund für das Kopftuch (nicht Burka) Frauen vor sexueller Belästigung zu schützen.

Die Forscherin hat ziemlich deutlich gemacht, dass die Regeln des Islams durchgängig von Männern gemacht worden sind. Daher sind sie nicht auf die Idee gekommen, dass für sexuelle Belästigung nur einer verantwortlich gemacht werden kann: derjenige, der belästigt.

Wobei ich betonen möchte, dass Burka vor allem bei Extremisten, wie den Taliban in Afghanistan zu finden ist. In Deutschland findet sich nur ein paar Frauen, die einen Niqab tragen.

Wie weit die "Verschleierung" (sorry, aber bei einem kopftuch kann man nicht verschleiern sprechen) gehen muss, sind sich die Gelehrten uneinig.

Allerdings muss man fairerweise hinzufügen, dass diese Denkstrukturen auch in der westlichen Welt nicht fremd sind. Wie oft gibt man auch hierzulande Frauen die Schuld an Übergriffen, weil sie "zu freizügig" gekleidet waren?

Als zweiter Grund wird tatsächlich Schutz vor Sonne und Sandstürmen mitreinspielen. Es sind auch nicht immer nur die Frauen, die sich verhüllen. Bei den Tuareq verhüllen sich die Männer.

Es wird zudem auch noch andere Gründe geben, die da mit reinspielen.

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Ich denke, es hat etwas mit der Polygamie in diesen Ländern zu tun. Wenn einer mehrere Frauen haben kann, bleiben mehrere Männer allein. Dann muss man die Frauen wahrscheinlich verschleiern, um Konflikte gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Das ist wahrscheinlich auch der Hintergrund, in den man die Hypermoral einordnen muss, die fanatische Muslime in diesen Ländern an den Tag legen. In diesem Moral geht es ja hauptsächlich um das Sexuelle (als gäbe es kaum etwas anderes). Damit ähneln Sie aber auch anderen fanatischen Religionen.  

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"O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.“ (33:60)

"Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen, und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen […].“ (24:32)

Nachdem man sich für den Islam entscheidet ( Freiwillig, denn im Koran heißt es : „Es ist kein Zwang im Glauben“ (Sure 2,256)) ist es ein Gebot für die muslimische Frau sich zu bedecken, in erster Linie aus Liebe zum Schöpfer, damit sie anerkannt wird, Immer weiß, dass sie Muslim ist

ein mann hatte angst dass seine frau aufgrund ihrer attraktivität zu oft von männern angesprochen wird oder fremd geht

Mit dem Mann hat die Bedeckung nichts zu tun, sie ist für den Schutz der Frau, Schutz bedeutet aber nicht immer Schutz vor dem Mann, sondern es ist auch eine Schutz für sie, damit sie immer weiß, dass sie Muslima ist.

da sich die Frauen nicht wehren konnten

Ich glaube ja wohl kaum, dass so viele Frauen sich nicht währen konnten, erst recht hier in Deutschland ist es kein Problem das Burqa etc. abzulegen !

Außerdem sind die meisten Burqa Trägerinnen in Deutschland deutsche Konvetittenen die es aus eigener Überzeugung machen.

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Kommentar von maestro789
20.07.2017, 22:25

so wie ich das verstehe heisst das einfach sie sollen nicht freizügig rumlaufen und keines wegs dass man einen schwarzen ganzkörper umhang anziehen muss!!

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Kommentar von Dackodil
20.07.2017, 23:32

Ja, ja, Konvertit/Innen sind oft päpstlicher als der Papst - ähhh - mohammedanischer als Mohammed ...

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Damit liegst du ziemlich richtig, nur das Fremdgehen gar nicht nötig ist, das Berühren einer Frau reichte für den "Propheten" schon, seine Frauen in Stoffkäfige zu stecken :

http://www.alischirasi.de/as050126a.htm

"Nach einer anderen Überlieferung heißt es, dass Muhammad einmal auf einem Festmahl bemerkte, dass einer der Gäste die Hand seiner Lieblingsfrau Aischa berührt hatte. Sein Herz drehte sich ihm im Leibe um, und bald kamen ihm zahlreiche göttliche Eingebungen, die die Verhüllung der Frauen und insbesondere der Frauen des Propheten zum Inhalt hatten."

(Schon praktisch, das Gott einem Immer genau DAS eingibt,  was man(n) sich gerade wünscht )

"Zwei Jahre nach der Einführung des Hidschab stellte Muhammad eine weitere Regel auf, nämlich dass seine Frauen zu Hause bleiben und von den Männern getrennt sein sollten. Der Hidschab als ‚Sichtschutz' und die Verbannung der Frauen aus der Öffentlichkeit (arabisch: Hasr) waren zwei eng zusammenhängende Gebote, die sich ergänzten und rasch an Bedeutung gewannen."

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Das sehe ich ähnlich. Im alten Testament und im Koran wird die Frau als Besitz und Eigentum des Mannes betrachtet und die ganze Verhüllung dient nun zum Schutze dieses Eigentums vor anderen Männern, ähnlich wie jemand einen Zaun um sein Grundstück zieht, um es vor fremdem Zutritt zu sichern.

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Kommentar von Leminee
19.07.2017, 11:18

Im alten Testament und im Koran wird die Frau als Besitz und Eigentum des Mannes betrachtet und die ganze Verhüllung dient nun zum Schutze dieses Eigentums vor anderen Männern

Und warum trägt eine Frau bzw. ein Mädchen, das keinen Mann hat, trotzdem eine?

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Der Islam verlangt kein Kopftuch. Der Fundamentalismus schon. Die Kopftuch- und Verschleierungspropagandisten verlassen sich ja darauf, dass die meisten Westeuropäer nie lang genug in muslimischen Ländern gelebt haben, um die Wanderung des Islam Richtung Islamismus mit eigenen Augen beobachtet haben zu können.Es ist das Bekenntnis, ob freiwillig oder erzwungen, dass der weibliche Körper nicht der Frau, sondern den Männern ihrer Gemeinschaft gehört. Es signalisiert den Besitzanspruch der Umma auf deren Körper und stigmatisiert ihn zugleich als Gefahr, die durch Verhüllung unter Kontrolle gebracht wird. Das Kopftuch, bzw. die Verhüllung, erklärt die Frau zum Geschlechtsorgan auf zwei Beinen. Enthüllt sie etwas von ihrem Körper, enthüllt sie ihr Geschlecht, outet sie sich als »schamlos« und muss mit entsprechender Behandlung rechnen. Das Kopftuch, indem es die Frau verhüllt, offenbart ein männliches Bild von ihr, das sexistischer nicht sein könnte. Die Burka oder der Niqab sind nur zugespitzte Varianten dieses vom Kopftuch verkörperten Sexismus. Im Kopftuch aber drückt sich das Prinzip dieses Frauenbildes aus, es ist daher auch keineswegs harmloser als Burka und Niqab, im Gegenteil, es ist die Grundlage für dessen Derivate.

Allah hat nie ein Kopftuch verlangt nur die Männer haben es.!

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Burka ist rein für die Komplette Verhüllung der Frau. Man sieht praktisch nichts mehr von ihr. Viele Männer aus Südlichen Ländern haben bis heute noch die Ansicht , dass die Frau ihr "Eigentum" ist und auch nur von ihnen gesehen werden darf. Auch nicht die Augen. 

Persönlich finde ich das nicht mehr der Heutigen Zeit angemessen aber ich kanns nicht ändern. Kann mir auch nicht vorstellen das Frauen freiwillig sowas tragen. Ist wohl eher vom Mann aufgezwungen.  

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  • so sehe ich das auch, die Macht des Mannes über das Weib, besonders in diesen Ländern, gerechtfertigt durch vermeintlichen Glauben. Nach außen haben sie ein Statussymbol (Farbe blau).
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Anstatt wie du wilde, unbedachte Theorien aufzustellen, oder zu sagen, was man denkt, kann man einfach einen Blick in die Geschichte werfen und die tatsächliche Hintergründe der Burka ermitteln. Wenn du schon nicht mit einem Geistlichen darüber sprechen möchtest, liefert selbst das Internet eine Hand voll informativer Beiträge dazu. 

http://www.alischirasi.de/as050126a.htm

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Kommentar von ProRatione
19.07.2017, 10:49

Außer dem ersten Absatz (Kopftuch als Sonnenschutz) ist alles folgende der hahnebüchene Unfug und beschreibt ja genau das was der FS gesagt hat.

Ein Beispiel:



dass Muhammad einmal auf einem Festmahl bemerkte, dass einer der Gäste die Hand seiner Lieblingsfrau Aischa berührt hatte. Sein Herz drehte sich ihm im Leibe um, und bald kamen ihm zahlreiche göttliche Eingebungen, die die Verhüllung der Frauen und insbesondere der Frauen des Propheten zum Inhalt hatten



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Der "Sonnenschutz" sollte dann aber auch für Männer gelten! Sonst verbrennen die sich ja! ...

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Kommentar von Zicke52
19.07.2017, 10:46

AriZona4: Tut er in betroffenen Regionen ja auch. Schau dir mal Fotos der saudischen Königs an. Oder den Film "Lawrence von Arabien". Das Gesicht bleibt zwar frei, aber das darf es gemäss Koran und sogar Hadithen ja auch. Allerdings ist genug Stoff das, um bei Bedarf auch das Gesicht zu schützen (völlige Gesichtsverschleierung wie Burka hat keine religiösen Wurzeln).

Das Problem sind religiöse Eiferer, die klima- und kulturbedingte Trachten in religiöse Bücher zementiert haben und behaupten, sie entsprächen Gottes Modegeschmack.

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Kommentar von Midnight1999
19.07.2017, 12:30

Tut er eigentlich.

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Vorteile für Männer vieleicht?

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damit die überraschung größer ist, wenn die burka fällt

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Die Burka war ursprünglich hell und sollte Männer und Frauen vor Sandstürmen etc. schützen.

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Tatsächlich: Nein.

Die Burka und ähnlich lange Gewänder wurden ursprünglich erfunden, um in der Wüstensonne des antiken Arabiens (als es noch keine Modernen Segen wie Sonnencreme gab) nicht an Hautkrebs zu sterben.

Die Unterdrückung der Frau war Ursprünglich nur ein netter Nebeneffekt.

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Religionen (alle Religionen) sind nur enstanden weil man Menschen kontrolieren wollte. Denk mal darüber nach wieviel Macht die Kirche früher hier hatte. Die Burka ist nur daraus entstanden da der Mann eifersüchtig ist

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Kommentar von mastermind2023
20.07.2017, 22:24

Wenn du denkst, dass du, wenn du nicht gläubig bist nicht kontrolliert wirst, liegst du sehr falsch.

Die Medien, Hollywood, Instagram... alles kontrolliert unsere Gesellschaft.

Wir sind ganz bestimmt keine freien Denker

Die Religionen regen uns dazu an, dass wir frei denken, das Ziel unseres Lebens verstehen und nicht nur Opfer der Gesellschaft und Wirtschaft sind.

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Kommentar von sherlock0
21.07.2017, 15:55

ich glaube an was höheres aber übe keine religion aus

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