Aus welchem Grund würde man arbeiten, wenn man soviel wie bei Grundsicherung hat?

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15 Antworten

Grundsicherung bekommen zB Rentner die aufstocken müssen oder Menschen die krank sind und keine drei Std am Tag mehr arbeiten können. Bist du schon Rentner oder so krank?

Das andere ist HartzVI, das kannst du auch nicht einfach so beziehen, der Jobcenter wird schon dahinter sein damit du arbeiten gehst.

Nie genug Geld zu haben und immer Angst haben zu müssen das etwas kaputt geht und man es nicht ersetzen kann, ist nicht lustig.

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Grundsicherung bzw Harz4 bekommste auch von einem Arbeitgeber der sich ARGE nennt.
Dieser Arbeitgeber gibt dir auch Tätigkeiten wie 1 Euro Jobs ect. Dabei werden oft Sachen dabei sein die dir nicht zusagen.
Falls du diese Beschäftigung verweigerst bekommste keine oder reduzierte Grundsicherung sprich von wenig noch die Hälfte.
Dann kannste dir überlegen wie es mit dir weiter gehen soll.

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Kommentar von AalFred2
11.07.2017, 08:39

ARGEs gibt schon ewig nicht mehr. Das heißt heute Jobcenter. Die weisen dir aber auch keine 1-Euro-jobs zu. Die sind aber eben auch immer zusätzlich und freiwillig. Die nicht anzunehmen, hat keinerlei Konsequenzen.

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1. Soll der arbeitende Mensch natürlich mehr Geld haben, als der Arbeitslose, daher müßten in einem solchen Fall die Löhne erhöht werden. dies mit ein wesentlicher Grund, warum die bürgerlichen Parteien samt und sonders gegen ein b.G. sind. 2. Ist es unnormal nicht arbeiten zu wollen, also liegt in einem solchen Fall eine psychische Störung meist vor, denn die Nichtstuerei ist für die Meisten ausghesprochen unbefriedigend, Menschen wollen normalerweise sich betätigen, eine Aufgabe haben, einen sinnvollen Tagesablauf, wollen gebraucht werden, sich beweisen usw.

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Muss jeder selber wissen. Grundsicherung nennt sich das übrigens nur, wenn du berentet bist, sonst Sozialhilfe oder wenn voll arbeitsfähig Hartz4.

Ich denke man tut es, weil man idR soviel Selbstachtung und Stolz besitzt, das man lieber arbeitet und selbst für sein Dasein sorgen will als vom Geld der arbeitenden Bevölkerung, sprich deren Steuernabgaben zu leben.

Aber wenn es krankheits - oder altersbedingt nicht mehr geht, gibts wohl keine andere Wahl.

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Grundsicherung und Hartz 4 reicht nur für das nötigste. Auto und Urlaube, also quasi das normale Leben ist kaum möglich.Das nächste Problem ist, dass Leute die immer gearbeitet haben und dann in Harz 4 fallen, das total schlimm finden. Die Freude der Arbeit , die Sozialkontakte, alles fällt weg. Ich würde sagen , die meisten würden sogar arbeiten, wenn sie zB durch eine Erbschaft genug Geld hätten. Denn man geht ja iR gern zur Arbeit. Ich hab noch nie einen Arbeitsplatz gehabt der mir nicht gefallen hat

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Kommentar von lesterb42
11.07.2017, 07:59

, die meisten würden sogar arbeiten, wenn sie zB durch eine Erbschaft genug Geld hätten.

Warscheinlich hast du recht, aber 40 h arbeiten gehen, weil einem nichts besseres einfällt und damit einem nicht langweilig wird?

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Kommentar von Paulina42
11.07.2017, 12:30

Es kommt darauf an. Manche arbeiten auch gerne viel. Ich kenne jemand, der ist Chirurg und 65. Der hat sein Leben lang genug verdient und durch Erbschaft usw. Bei weitem genug. Zieht aber immer noch ne 55h Wochen durch. Einfach aus Leidenschaft. Du vergisst immer, das bei vielen Leuten die Arbeit einfach das ist was sie am allerliebsten machen. Eine andere Freundin hat einen Reitstall mit Ponyreitschule. Arbeitet locker 70h/ Wochen. Aus Leidenschaft. Mit Hartz 4 hätte sie vermutlich sogar noch mehr Geld.

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Stell dir vor, es gibt tatsächlich Leute, die unter anderem auch deswegen auf Arbeit gehen, weil sie es...

...gerne tun.

z.B. Weil sie interessante Jobs haben, an interessanten Projekten arbeiten, Menschen kennenlernen, Erfolg haben wollen und dafür geachtet und geschätzt werden, anderen Menschen helfen wollen, ständig was neues lernen und Spaß daran haben.

Falls dir das irgendwie utopisch vorkommt und du dich von dieser "Sicht der Dinge" ausgeschlossen fühlst, dann beschränke dich bitte nicht darauf, die Ursache für dieses scheinbare Dilemma in der Gesellschaft zu suchen.

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1. weil es eine andere art von Geld ist. Verdienst/Gehalt ist geld für eine Leistung. Das fühlt sich für viele besser an.

2. Weil man von der Grundlage aus leichter einen Job finden kann der Besser bezahlt ist. Sehr oft wird jemand eingestellt der schon nen Job hat.


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Weil der Mensch, sofern er psychisch gesund ist und in der Gesellschaft integriert IMMER das Bedürfnis hat dazuzugehören und "aktiv" beteiligt zu sein.

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Weil einem das schlicht zu wenig ist gemessen an den eigenen Möglichkeiten und der vorhandenen Qualifikation.

Wenn wir aber über Unqualifizierte reden, die nichts können und gelernt haben, dann stellt sich denen natürlich diese Frage, da sie aufgrund ihrer Leistungsschwäche kaum nennenswert höhere Einkommen erzielen können.

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Grundsicherung und Hartz IV ist erst einmal nicht das selbe.

Hartz IV (SGB II) bekommt jeder. der kein Einkommen hat was unter den Minimum von z.Z. 407,00 € plus Kosten der Unterkunft ist, sofern er es beantragt hat.Hierzu muss er/sie aber in der Lage sein mindestens 3 Std am Tag arbeiten zu können.

Grundsicherung (SGB XII) bekommen Rentner, wenn ihre Rente unter z.Z. 407,00 € plus Kosten der Unterkunft liegt, sowie Personen, welche keine 3 Std täglich arbeiten können. Hierzu muss ein Gutachten vom Arbeitsamt oder auch der Rentenversicherung erstellt werden. Bevor man Grundsicherung bekommt wird auch abgesichert das kein anderer Leistungsträger Zahlungspflichtig (Erwerbslosen-Rente, EU-Rente) ist.

Hat man einen Schwerbehindertenausweis ( Behinderungsgrad mindestens 50), so erhält man bei der Grundsicherung einen Zuschlag von ca. 62,00 €. Bei Hartz IV bekommt man diesen Zuschlag nicht.

Hartz IV wird vom JobCenter bearbeitet und gezahlt, Grundsicherung bearbeitet und zahlt das Sozialamt.

Zu deiner Frage sein noch gesagt, das ich schon arbeiten gehen würde um den Staat bzw. das Jobcenter oder auch das Sozialamt nicht über jeden Cent den ich bekomme, Rechenschaft ablegen  zu müssen. Um nicht bei jeder Kleinigkeit erst um eine Genehmigung, beispielsweise Wohnungswechsel, anfragen zu müssen.

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Kommentar von AalFred2
11.07.2017, 08:40

Man muss bei einem Wohnungswechsel niemanden fragen.

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Um sich mehr als nur die Lebensgrundlagen leisten zu können. Essen, Trinken und Schlafen ist nicht der alleinige Inhalt des Lebens. 

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Ich würde lieber ein interessantes Ehrenamt ausüben und von Grundsicherung leben, als einer Arbeit nachzugehen, bei der ich dann genau so viel verdiene. Es sei denn, die Arbeit ist wirklich interessant und reizvoll - und vor allem sinnvoll.

Vielleicht auch noch mit Straßenmusik etwas aufstocken ...

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Grundsicherung wird ja nur solchen Personen gewährt, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr mindestens 3 Stunden/Tag arbeiten können.

Also stellt sich da die Frage gar nicht nach Arbeit!

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Viele arbeiten auch "inoffiziell" neben der Grundsicherung nebenbei um mit dem gesamten Geld ein angemessenes Leben führen zu können wenn du verstehst was ich meine Bro :) .

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Kommentar von Ursusmaritimus
11.07.2017, 06:44

Klar, der kleine Betrüger aus der Nachbarschaft ist immer gerne gesehen und wird von alllen geliebt......

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Ich habe immer gerne gearbeitet. Ein Leben mit Hartz IV wäre mir zu langweilig und zu stressig.

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