Aus welchem Grund werden AfD-Wähler als Protestwähler deklariert?

17 Antworten

Hallo Santiagodcl!

Seltsam, dass hier Leute das bezweifeln.

Die ARD hat in der Nachwahlbefragung Wähler verschiedenster Parteien gefragt, ob sie die Partei gewählt haben, weil sie besonders zufrieden mit dem Programm, bzw. der Politik der betreffenden Partei sind (1.), oder weil sie unzufrieden mit Programm und Politik der anderen Parteien sind (2.).

Während bei den Wählern aller anderen Parteien mehrheitlich die erste Möglichkeit gewählt wurde, wurde diese Option nur von 30% der AfD-Wähler ausgesucht. Das heißt ja wohl, dass die meisten AfD-Wähler die AfD nur wählen, weil sie gegen die anderen Parteien protestieren wollen. Das kann man dann doch "Protestwähler" nennen!

Ich bin auch überzeugt davon, dass ein großer Teil der AfD-Wähler keineswegs die rassistischen und nationalsozialistischen Inhalte der AfD wirklich gut findet.

Gruß Friedemann

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass alle AfD-Wähler z.B. damit einverstanden sind, dass man bei der Grenzkontrolle ggf. sogar auf Kinder schießen will.

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Weil es in der Politik gerade einen zunehmenden Linksdrall auch der dem Namen nach "mittigen" Parteien gibt. Wer sich mit dem sozialpolitischen Klima in Amerika im letzten Jahr beschäftig hat, sieht, dass es dort schon völlig absurde Formen annimmt. So einiges hat in Amerika begonnen und ist hier rübergeschwappt - u.a. gewisse absolut zu verurteilende Entwicklungen im Bildungssystem. Ich sage nicht, dass nur Amerika Schuld ist, aber es spielt durchaus eine tragende Rolle. Und wer das im Hinterkopf hat, sieht die möglichen Gefahren dieser linken Orientierung nochmal viel extremer. Es ist nur natürlich, dass extreme Tendenzen extreme Gegentendenzen hervorrufen. Keine davon ist gutzuheißen.

Protestwähler wollen auf der einen Seite ihren Unmut ausdrücken, aber nicht ihre Stimme verschwenden - daher wählen sie eben NICHT die Gartenpartei oder die PBC, sondern geben ihre Stimme einer kleine Partei, die Chancen hat, über die 5%-Hürde zu kommen. Denn nur eine Partei, die auch im Bundestag vertreten ist, nimmt den etablierten Parteien Sitze weg.

Vor der AfD waren die Piraten bei Protestwählern beliebt und davor die NPD. Sind alle nach 1 oder max. 2 Legislaturperioden wieder im grauen Block "Sonstige" gelandet.

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