Aus welchem Grund glaubt ihr an Gott?

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14 Antworten

Hallo 

Also ich bin christlich aufgewachsen. Besuchte als Kind die Sonntagsschule und wir sind als Familie in verschiedene Gemeinden gegangen. Ich glaubte eigentlich schon immer an Gott.

Aber in meiner Jugenzeit kam eine Situation wo wir in der Familie eine Kriesen- Situation hatten. Meiner Mutter ging es richtig schlecht und ich habe mich damals von der Kirche und all dem abgewendet. Ich lebte mein Leben wie jeder andere auch mit allem was dazu gehört. Rauchen, alk, party feiern etc... was jugendliche halt so machen ;) Und irgendwie ging es mir auch ganz gut damit... Ich meine machte ja auch Spass und so ;P 

Irgendwann kam ich aber zum Punkt (so mitte 20) wo ich dachte das kann es doch nicht sein...ich habe wieder angefangen nach Gott zu suchen, den Sinn vom Leben zu verstehen... Ich fing wieder an einzelne Gottesdienste zu besuchen mich mit der Bibel intensiv zu befassen (was ich vorher nie tat). Ich wollte einfach verstehen um was es im Leben geht. Weil ich einfach nicht glauben konnte dass es das sein kann... Arbeiten, Karriere, Familie alles schön und gut aber all diese Dinge sind vergänglich und ich hatte einfach immer das Gefühl dass da mehr ist. 

So kam ich zurück zum glauben und heute kann ich mir ein leben ohne Gott nicht mehr vorstellen. Ich weiss zwar dass man ohne Gott leben kann, aber für mich ist das Leben ohne Gott irgendwie sinnlos... es führt in die irre und führt irgendwie zu nichts. Den glauben an Gott gibt mir hoffnung und sicherheit. Ich weiss dass jemand da ist der mich kennt, der meine wege kennt und der mich immer trägt sei es in tiefen des lebens oder in höhen.

LG Schoggi  

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Hallo Neutralis,

nach der Überzeugung vieler - unter ihnen auch eine ganze Anzahl Wissenschaftler- enthält die Natur eine Menge an Beweisen für einen Schöpfer. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik. Hierzu ein Beispiel.

Für Bauingenieure ist z.B. das Belüftungssystem eines Termitenbaus interessant. Termitenhügel, die in der Regel nur aus Erde und Speichel bestehen und bis zu 6 Meter Höhe erreichen, zählen zu den Meisterwerken der Baukunst. Trotz großer Temperaturschwankungen von über 40 Grad, wird mittels verschiedenen Kammern, Galerien und Gängen, die Temperatur in dem Termitenhügel eine konstante Temperatur von 31 Grad gehalten, die für die Aufzucht einer Pilzart notwendig ist, die den Termiten als Nahrungsgrundlage dient. Die Termiten haben auch an entsprechenden Stellen Belüftungslöcher angelegt, die je nach Außentemperatur, geöffnet bzw. geschlossen werden.

Dieses ausgeklügelte Belüftungssystem haben sich Bauingenieure in Simbabwe zunutze gemacht. Sie haben ein Bürogebäude erstellt, das ähnliche Merkmale wie der Termitenhügel aufweist, wodurch die Energiemenge, die das Gebäude benötigt, um ein Zehntel reduziert werden konnte.

Je mehr man sich mit den Details im Aufbau der Lebewesen beschäftigt, desto faszinierter ist man. Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen könne das Werk natürlicher Abläufe sein?

Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind. Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CD`s. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte! Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen. Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter "Maschinen".

Beeindruckend finde ich auch den sog. Geißelmotor (Flagellum) z.B. eines Bakteriums. Dieser winzig kleine "Motor" im Nanobereich ist ähnlich aufgebaut wie ein Außenbordmotor, bestehend aus Einzelteilen wie einer Antriebswelle, einen Rotor, einem U-Gelenk uvam. Erstaunlich sind auch seine Leistungen: über 20.000 Umdrehungen/min. Trotz dieser schnellen Umdrehung kann er in einer 1/4 Umdrehung zum Stillstand kommen und danach sofort die Drehrichtung wechseln.

Das sind nur einige wenige Gründe, die mich davon überzeugen, dass es einen Gott, einen Designer des Lebens, gibt.

LG Philipp

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Das ist eine gute Frage !

Jeder Mensch spürt den Hunger an einer Beziehung. Die Menschen versuchen immer eine perfekte Beziehung zu anderen zu suchen, werde da aber immer wieder enttäuscht und fühlen sich Leer und sie merken dass ihnen etwas fehlt.

Jeder Mensch sucht ein Lebensinhalt für sich, was dem Leben Sinn und Zweck gibt. Aber es befriedigt sie nicht. Geld, Erfolg, Ruhm und Einfluss sind die gängigsten Dinge, die viele als Erfüllung anstreben. Du kannst im allen Erfolg haben, aber es wird dir das eine vorenthalten, was wir alle brauchen: Eine dauerhafte, liebevolle Beziehung.

Ich kann die Argumentation von Menschen verstehen, die nicht an Gott glauben. Wie sollten sie auch. Man kann nur sich etwas wünschen, wenn man annimmt, das da noch etwas besseres gibt.

Wenn wir aber einmal erlebt haben, wie die Beziehung zu Gott aussieht, dann wird uns der Sinn des Lebens klar. Wir erkennen Dinge, die wir nie zuvor gesehen haben. Es erscheint uns sogar als dumm, wenn wir zu unserem alten Leben zurückkehren wollen. Wir verstehen jetzt, warum wir erschaffen wurden.

Warum glaube ich an Gott und seinem Sohn Jesus Christus: Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, als ich mir gesagt habe, dass ich mich mit dem Glauben einmal auseinandersetzen wollte. Also nahm ich eine Bibel und lass das neue Testament. (Man hatte mir gesagt, dass das leichter zu lesen sei.) Man stößt schnell auf die Wunder, die Jesus dort tut. Und als ich dann auch noch zu dem Text kam, wo Jesus über dem Wasser geht, fragte ich Gott. -Wie kann das alles passieren, wie sollte ich so was glauben? Sowas kann doch kein Mensch erklären?- Das war meine erste Erfahrung mit Gott. Er schenke mir die Gewissheit, dass das wahr ist, auch wenn ich es nicht erklären kann. Seine Jünger sind für ihren Glaube in den Tot gegangen.

Wie gesagt, das war mein erstes Erlebnis mit Gott. Seitdem durfte ich ihn immer mehr kennenlernen. Im Rückblick hat er mir nur soviel Wissen über ihn gegeben, wie ich es ertragen kann. Die Beziehung wächst jeden Tag. Ich lerne durch meine Fehler. Gott ist der liebende Vater, der immer seine Arme ausgebreitet hat aber das Kind nicht festhält, wenn es gerade lernt aufzustehen und laufen zu lernen. Er freut sich, wenn ich meine Gehversuche mache und ich freue mich, dass ich so ein liebenden Vater habe, zu dem ich immer kommen darf. Er hat mich über Jahre, auch Finanziell, versorgt. Er hat mich nie eingeengt, damit ich meine eigenen Erfahrungen machen konnte. Ich musste über lange Zeit überhaupt erst mal lernen, was ein liebender Vater überhaupt ist.

Ich danke dir „Neutralis“ ganz Herzlich für deine Frage. Es war sehr erbauend sich daran zu erinnern wo ich Gott in meinen Leben bemerkt habe.

Wenigsten hoffe ich auch dir mit meiner Antwort etwas Klarheit gegeben zu haben.

Liebe Grüße

Karinde2000

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Ich kann nur beschreiben und erklären, warum ich an den Gott glaube, der sich in der Bibel offenbart und fest davon überzeugt bin, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, was sie von sich selbst behauptet (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Ein wichtiger Punkt, der m. E. für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Buch der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

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Kommentar von KaeteK
03.10.2016, 09:36

Interessant, wie wenig dein Beitrag hier von Interesse ist, obwohl die Frage doch deutlich eine christliche Frage ist. Man kennt dich wohl schon zu gut :-) Die Wahrheit will keiner wirklich wissen, aber alle möchten irgendwie mitreden... :-)

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Kommentar von Tiefseeschnecke
05.10.2016, 14:25

auch wenn es tatsächlich vielleicht wenige interessiert, ist es doch gut, dass Du so klar Stellung beziehst. Die Verheißung gilt, dass auch ab und zu ein Samenkorn auf fruchtbaren Boden fällt und nicht alles auf Dornen, Stein und Weg.....

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Ich glaube nicht an einen Gott, weil es für mich eben keinen Grund dafür gibt. Ich schließe es aber auch nicht zu 100% aus, ganz einfach, weil so etwas niemand sicher wissen kann. Für mein Leben spielt es allerdings auch absolut keine Rolle.

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Für mich ist die Existenz von Gott nicht beweisbar, von daher stehe ich der Frage eher kritisch gegenüber. Ich denke, dass es durchaus ein Quelle allen Ursprungs gibt, vielleicht ist sie in jedem von uns, wer weiß. 

Man kann sich gut darüber den Kopf zerreißen, aber was ich wirklich nicht glaube, ist das Gott definitiv nicht in der Form wie es die Bibel oder der Koran vorgibt existiert. Letzteres bezweifle ich vor allem deswegen, da ich das Gefühl bekomme, dass es mehr Schaden als Vorteile geschaffen hat. 

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Ich bin kein Atheist, sondern Agnostiker. (Im übrigen, werden viele als Atheisten bezeichnet, was sie gar nicht sind) Das ist eine gute Frage!!!

Ich denke, man glaubt an etwas (Glaube ist ja nicht Wissen), weil man daran glauben WILL (es gerne so HÄTTE; wie es sein SOLLTE). Und dieser Wunsch prägt sich über Generationen hinweg (vererblich!)  immer fester ins Gehirn, sodass das etwas als absolute Wahrheit empfunden wird, was man eigentlich garnicht wissen kann. Dann wird auf  vermeintliche "Beweise" und Hinweise geachtet, um seinen Glauben bestätigt zu bekommen. Zweifler werden ignoriert oder sogar bekämpft.

Es "darf" einfach nicht sein, dass mein Glaube nicht wahr sein soll, also muss man den Glaube zur Wahrheit erklären. Hirnforscher wissen darüber schon etliches. Nur darf dies nicht zu sehr an die Öffentlichkeit dringen, weil mit extrem Gläubigen in dieser Hinsicht nicht zu spaßen ist....Toleranz gegenüber Andersdenkenden gibt es da nicht wirklich. Gefährliche Sache.


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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

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Sehe ich extrem zwiegespalten.


Einerseits bin ich (mittlerweile) der Ansicht, dass soetwas Komplexes, wie eine Zelle nicht durch Zufall entstehen kann. Das Beispiel "Keine Uhr ohne Uhrmacher" finde ich da sehr einleuchtend: man packe alle Teile, die man benötigt um eine Uhr zu bauen, in eine Kiste. Wie lange muss man die Kiste nun schütteln, bis man eine Uhr erhält? Natürlich ist das ein sehr vereinfachtes Beispiel.


Außerdem: Materie kann nicht aus dem Nichts entstehen. Glauben wir der Urknall-THEORIE (!) bleibt die letzte Frage trotzdem ungeklärt: wie kann aus dem Nichts irgendetwas passieren, ohne, dass jemand oder etwas es auslöste und: wo kommen die Teilchen plötzlich her? Eine Wirkung muss immer eine Ursache haben aber von nichts kommt nichts, denke ich. Merke: ich rede von dem absoluten Nichts - der völligen Leere. Interessanterweise glaube ich aber, dass es völlige Leere gar nicht gibt. Wo Raum ist, kann keine Leere herrschen, denke ich ... da macht mein Hirn nicht mehr mit, ich bin kein Physiker.



Trotzdem würde ich nicht soweit gehen, zu sagen, dass ich an DEN Gott glaube. Ich glaube schon, dass es irgendetwas geben muss, würde es nur eben nicht als Gott bezeichnen - das ist mir zu persönlich, ich selbst sehe bei "Gott" eine humanoide Gestalt und das ist mir zu absurd. Vielleicht passt eher "Plan" oder "Ordnung". Bleibt nur wieder die Frage, von wem dieser Plan kommt. Mutter Natur? Keine Ahnung.




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Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Der Grund warum selbst heute im 21. Jahrhunder noch Menschen an Märchen und Mythen die von bronzezeitlichen Schaf- und Ziegenhirten erfunden worden waren, welche weder schreiben noch lesen konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind, glauben, sehe ich in dem System der Indoktrination, welches sich die Religionen über die Zeit aufgebaut haben.

Dieses Video erklärt das sehr anschaulich

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Kommentar von Neutralis
02.10.2016, 16:36

Glaubst du denn nicht an Gott oder glaubst du nicht an Religion ? 

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Kommentar von MarkusGenervt
10.11.2016, 16:42

Ein nettes kleines Video, das sich genau der Methoden bedient, welche es selbst anprangert.

Es wird außerdem nicht mal im Ansatz auf den Inhalt einer "lächerlichen Behauptung" eingegangen, sondern nur darauf, wie sich eine "lächerliche Behauptung" verbreitet.

Die Logik der Folgerungen sind prinzipiell richtig und schlüssig, aber sie gehen von einer Grundannahme aus – nämlich das eine Behauptung lächerlich sei – ohne auch zu belegen, warum oder dass eine Behauptung lächerlich sein soll.

Eine logische und schlüssige Beweisführung, welche auf einer Hypothese basiert, macht die Hypothese deshalb immer noch nicht zur Wahrheit. Das nennt man auch Demagogie.

Allerdings kommt dann noch hinzu, dass man einfach mal unter den Tisch fallen lässt, dass unser gesamtes Lernen nur so funktioniert. Ob eine Behauptung lächerlich oder begründet ist, spielt beim Lernen keine Rolle.

Manche Behauptungen bleiben auch immer Behauptungen, denn es fehlen uns einfach die Fähigkeiten und Erkenntnisse sie zu beweisen.

Eigentlich ist dies mal wieder eine der wirklich lächerlichen Behauptungen, denn es werden andere Behauptungen nur dadurch infrage gestellt, indem man die Methodik der Verbreitung infrage stellt, anstatt sich mit dem Inhalt einer angeblich lächerlichen Behauptung auch soweit sachlich auseinanderzusetzen, wie dies dann auch möglich ist.

Aber es ist schon belustigend zu sehen, welcher Aufwand selbst von den Atheisten betrieben wird, um ihren "Nicht-Glauben" zu verbreiten.

Ich denke, dass das Dilemma der Atheisten darin liegt, dass es per se einfach nicht möglich ist, einen Gott zu beweisen, selbst wenn es ihn tatsächlich gibt. Schließlich sind "Beweise" selbst nur physischer Natur, aber ein Gott würde sich jeder Physikalität entziehen. Da man aber mit Beweisen in dieser Diskussion nicht weiter kommt, wird dann ein Gott oder den Glauben an einen Gott diskreditiert.

Na, wenn das nicht lächerlich ist …

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Glaubst DU denn an Gott?

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Kommentar von Neutralis
04.10.2016, 19:21

Nein glaube ich nicht.

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Ich (Atheist) glaube , man glaubt an Gott , weil dann alles einen Sinn hat & man für gutes belohnt wird.
Wieso böse Menschen aber an einen Gott glauben ist mit ein Rätsel.

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Kommentar von Neutralis
02.10.2016, 16:32

Herzlichen Glückwunsch, du bist der erste, der es verstanden hat. :) 

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
02.10.2016, 16:33

Jetzt steht mir ein Award zu :D

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Ich glaube nicht an Gott, weil ich allgemein nicht an Dinge glaube, für die es keine Beweise gibt

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Kommentar von Neutralis
02.10.2016, 16:25

Ich habe darum gebeten nicht Gründe zu nennen die gegen den Glauben sprechen. Trotzdem danke, dass du dir die Zeit genommen hast zu antworten.

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Kommentar von domi158
02.10.2016, 16:27

Du hast darum gebeten, zu sagen, warum man zB Atheist ist. Da hast du meine Begründung..

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Kommentar von domi158
02.10.2016, 16:29

Das ergibt keinen Sinn, weil Atheisten keine Gründe zum Glauben haben...

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
02.10.2016, 16:30

Natürlich, ich bin Atheistin & es gibt viele Gründe an einen Gott zu glauben.

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