Aus Versehen gelöschte EC - Karte gegeben?

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5 Antworten

Was Du getan hast, ist rechtlich gesehen, Kreditkartenbetrug. Du kannst froh sein , wenn Du keine Anzeige bekommst. Bezahle und pass das nächste Mal besser auf. Und die alte Karte schneide mit der Schere kaputt und wirf sie weg.

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Kommentar von belinda1
24.07.2016, 18:00

Danke Dir, so denke ich auch, aber nur ein wenig, denn was mich an der ganzen Sache stört ist, dass ich den "angeblichen Kreditkartenbetrug" mit jeder Einzelheit nachweisen kann und das würde ich auch bei einer Anzeige und vor Gericht tun. Doch Du hast schon recht, es lohnt sich nicht bei diesem Betrag.

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Kommentar von Akka2323
24.07.2016, 18:02

Du kannst nachweisen, dass Du Deine Bank gewechselt hast, aber nicht, dass Du die Karten aus Versehen vertauschest hast.

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Ein Anwalt nützt nichts und würde dich noch zusätzlich Geld kosten.

Was du machen kannst und das ist auch das einzige, denen schreiben das du den Betrag nicht anerkennst aber nicht komplett, sondern nur den der Adressermittlung.

D. h. sagen wieso mussten sie meine Adresse herausfinden diese hatten sie ja seitens des Gläubigers für den sie aktiv wurden usw.

Manchmal lassen sie mit sich reden und reduzieren diese Summe.

Das ist aber nicht garantiert.

Ganz generell ist die Forderung aber gerechtfertigt und die Summe ist auch nicht sehr hoch, wenn man von der Ausgamgssumme ausgeht.

D. h. die Kostenaufstellung klingt soweit plausibel.

Strittig ist der Punkt mit der Adressermittlung, denn sie haben deine Adresse und ist nur deshalb so hoch, weil die dadurch ihren eigentlichen Gewinn machen, denn die 9 € "noch was" die sie anrechnen stehtübersetzt für simple Schreibarbeiten. Der andere Teil davon ist reiner Gewinn aber sie dürfen z. B. nicht von vornherein 40 € € für diesen Posten berechnen. Also erfinden sie einfach einen Posten der angeblich mit hohen Kosten verbunden war.

Du kannst aber von Glück reden das die nur diese Summe haben wollen, denn wenn man es genau betrachtet hätten die dir auch Betrug zur Last legen können, denn in den AGB' s jeglicher Bankenhäuser steht ausdrücklich das man dafür Sorge tragen muss dass das Konto gedeckt ist, weil das Geld ansonsten zurückgebucht wird und man danach den Status mit der EC Karte zu bezahlen verleieren kann.

Deine war aber sogar schon ungültig weil das Konto nicht mehr existierte und das könnte im schlimmsten Fall so ausgelegt werden, das du dies bewußt gemacht hast. Bei einer Pineingabe ist man sofort informiert ob das Konto gedeckt ist - also so gesehen immer auf der sicheren Seite.

Bei einer Zahlung mit Unterschrift wird die Zahlunsanweisung erst ein paar Tage später vollzogen und man hat zudem Zeit das ganze zu widerrufen, denn es könte ja sein das jemand mit dieser Karte einkaufen war und deine Unerschrift nachmachte usw. und du dann "bei sogenannter Unrichtigkeit einer Abbuchung" das Geld zurückfordern kannst.

Man wird wenn man die Kontoauszüge abholt und sofern man nicht mit der PIn bezahlte, am Ende stets darauf hingwiesen. Achte mal drauf.

Eine Zahlung mit PIN ist wie eine von dir veranlasste Überweisung d. h. das ist dann sicher beim Händler und kann nicht mehr zurückgebucht werden.

Also schreib da hin (nicht telefonisch, damit du später was in der Hand hast)

und udn weise darauf hin das du mit den Kosten für die Adressermittlung nicht einverstanden bist weil sie die ja bereits haben mussten (durch deine alte Bank).

Und schildere ihnen auch noch mal schriftlich wie das ganze überhaupt zustandekam.

Es ist dann gut möglich das sie diesen Betrag streichen oder aber minimieren.

Einen Versuch ist es Wert.

Warte einfach solange ab bis sie sch melden und erst dann zahlst was sie haben wollen..

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Guten Tag,
ich würde mit einem Anwalt die Sache klären eventuell kannst du zu deinem Augenarzt gehen und eine Bescheinigung holen das du nicht mehr zu 100 Prozent gut sehen kannst und die Karten verwechselt hast.

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Kommentar von Akka2323
24.07.2016, 17:53

Das wird nichts nützen. Das klingt eher so, als wenn sie aus Altersgründen eine gesetzliche Betreuung braucht. Sie hat dem Laden zusätzliche Arbeit gemacht und die Angestellten, die dafür zuständig sind, müssen auch bezahlt werden.

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Kommentar von Akka2323
24.07.2016, 17:53

Und der Anwalt kostet dann 200 Euro.

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Kommentar von belinda1
24.07.2016, 17:55

Danke dir, aber für diesen Betrag einen Anwalt zu konzultieren lohnt sich nicht, weil ich keine Rechtsschutzversicherung habe und so würde der Betrag nur noch höher werden. Ausserdem besitze ich ein Lesebrille und holte sie nicht raus, weil ich mir sicher war, die alte Karte schon aussortiert zu haben. Eigentlich geht es nur um das Missverständnis und die Nachweise, die natürlich nachweisbar sind. Trotzdem vielen Dank.

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Ich glaube, Du wirst das bezahlen müssen. Unwissen schützt vor Strafe nicht.

Siehs als Lehrgeld an. Es muss nicht zwangsläufig erst gemahnt werden.

Das mit Witt Weiden wird wohl nur Zufall sein. In den allermeisten Versandhäusern darf man als Neukunde nicht auf Rechnung bestellen.

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Kommentar von Johannisbeergel
24.07.2016, 18:16

....es geht hier um eine zivilrechtliche Angelegenheit. Mit Strafe hat das 0 zu tun

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1. dein Fehler hat dazu geführt, dass der Laden seinem Geld "hinterherlaufen" muss. Also gibt es an den entstandenen Extrakosten nichts zu bemängeln. 

2. es ist oft so, dass Onlineshops Erstkunden nicht die gleichen Zahlungsoptionen anbieten wie "Stammkunden", deren Zahlungsmoral sie schon kennen. Man muss dann oft zu Vorauskasse oder Kreditkartenzahlung wechseln.

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Kommentar von belinda1
24.07.2016, 18:01

Ok, warum werden die neuen Kunden dann so behandelt, dass nicht mal ein Rückruf erfolgt??

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