Aus Unzufriedenheit eine zweite Ausbildung anfangen

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4 Antworten

Sicher werden Fragen bei einem Vorstellungsgespräch kommen aber wenn du entsprechend begründen kannst, dass es eben nichts für dich war, ist das an sich kein Problem. Immerhin hast du die 1. Ausbildung ja dann auch abgeschlossen. Achte aber auf jeden Fall darauf nicht extrem über deinen Ex-Ausbilder zu meckern, sowas kommt bei Vorstellungsgespräche nie gut an.

Außerdem kann ich dir nur raten, wenn du deinem aktuellen Ausbilder unbedingt die Meinung geigen musst, dies erst zu tun wenn du dein Ausbildungszeugnis von ihm bekommen hast ;-)

Es kann sein das der zukünftige Chef fragt wieso man eine zweite Ausbildung gemacht hat. Bei mir was jedensfalls bis jetzt immer so. Aber das war auch das einzige was sie fragten.

Ich glaube, du bist nicht in der Position deinem Arbeitgeber zu sagen, was er zu tun oder zu lassen hat.

Du hast die Möglichkeit den Ausbildungsberater der IHK anzurufen und gleich jetzt die Situation an deinem Arbeitsplatz zu ändern. Dem kannst du alles erzählen, was so verkehrt läuft in dem Betrieb und er kann es ändern.

Wenn du anderen erzählst, dass der Betrieb ungeeignet ist, wirst du vielleicht eine Anzeige wegen Rufschädigung kassieren...DAS sieht kein zukünftiger Arbeitgeber gern...

Das sich ein Azb. um seine Ausbildung bemüht und auch etwas lernen will, ist doch völlig normal...

1-2 mal die Woche den Ausbilder zu sehen ist völlig in Ordnung, dafür hat er nämlich Ausbildungsbeauftragte...das kann ein guter Azb. vom 3. Lehrjahr sein und auch andere Mitarbeiter...Du hast dich scheinbar noch nicht mit dem "Job" (ein Beruf ist es nämlich nicht, nur eine Zusatzqualifikation) Ausbilder beschäftigt....sonst wüsstest du das....

Also, komm mal von deinem hohen Ross herunter und kümmere dich um deine Ausbildung, dass ist nämlich keine Einbahnstrasse...du hast nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten!

Muss ich mich da auf unangenehme Fragen einstellen aufgrund meines Berufwechsels?****

Die Fragen sind wahrscheinlich nur Dir unangenehm, aber für den künftigen AG sind sie legitim. Er will ja wissen, wer sich da bewirbt und wie es mit dem Durchhaltevermögen des Bewerbers ausschaut, ehe er Zeit, Geld und Mühe in ihn steckt...

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