Aus psychischen Gründen habe ich meiner Krankenkasse keinen Einkommensbescheid zukommen lassen = Schätzung = Forderung 5900€ ohne Einkommen, Ausweg?

6 Antworten

Die Krankenkasse hat richtig gehandelt und die Forderung ist berechtigt.

Wie du selbst sagst: du hats die Post nicht geöffnet. Mit dem Wissen, dass du dazu nicht in der Lage warst, hättest du eine Person deines Vertrauens bitten können, dich zu unterstützen, bei Behördenangelegenheiten.

Wenn Versicherte sich, trotz mehrfacher Aufforderung nicht melden, verlangt der Gesetzgebe von den Krankenkassen, diese Personen in die Höchsstufe mit ca. 780,-- Euro/Monat einzustufen und diese Beträge auch einzutreiben.

Du kannst nur eine Ratenzahlung vereinbaren.

Alles Gute!

Auch nicht schlecht: psychische Gründe zur Unterlassung (in diesem drolligen Fall Fristversäumnis).

Vielleicht solltest du dich mal beizeiten um ein Einkommen durch Arbeit bemühen.

Die 5900 Euro sind derzeit fällig. Allmonatlich kommen dann Zinsen hinzu. Also wäre es empfehlenswert, alsbald mit der Zahlung zu beginnen, oder?

Und wenn Privatinsolvenz keine Lösung ist, findet der Exekutor sicherlich etwas Pfändbares. Das kann sich nebenbei gesagt auch auf die dermaleinst zu erwartende Rente erstrecken.

Danke für den tollen Ratschlag, da wäre ich von selber nie darauf gekommen, mein Plan war es, mir alle Zähne zu ziehen, diese dann unter das Kopfkissen zu legen, in der Hoffnung das Zahnfee genügend Geld bringt um damit die Rechnung zahlen zu können.

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Es gibt einen möglichen Ausweg: Du brauchst einen Nachweis, dass Du psychisch nicht in der Lage warst, Dich zu kümmern. Warst/bist Du in ärztlicher Betreuung? Wenn Dir der behandelnde Psychologe (oder sofern Du noch keinen hast auch der Hausarzt) bestätigen kann, dass Du 2016 keinen Briefverkehr führen konntest, könnte die KK die Festsetzung auf den Höchstbeitrag rückwirkend ändern.

Auch möglich: Da die KK die Einkommensanfragen nicht als Einschreiben versendet, hat sie keinen Nachweis, dass Du die Schreiben auch erhalten hast (Briefklau aus Briefkasten, Briefunterschlagung in der Wohnung durch Mitbewohner). Wenn Du gegenüber der KK bestätigst, dass Du diese Schreiben nicht erhalten hast, sondern erst jetzt mit dem heutigen Schreiben der KK von der Festsetzung auf Höchstbeitrag erfahren hast, könnte es auch zurückgenommen werden. 

Und dann natürlich sofort die Einkommenserklärung ausgefüllt + unterschrieben einreichen!

Viel Erfolg!

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Hallo,

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Danke für Hilfe und Grüße

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Rückwirkende Mitgliedschaft bei gesetzlicher Krankenkasse als Student

Hallo, ich würde mich über eine zuverlässige Antwort zu folgendem Sachverhalt freuen:

Seit 1.4.2012 studiere ich in Vollzeit. Mein Studium endet zum 31.3.2016. Nebenbei verdiene ich als Werkstudent ein kleines Zubrot gem. den gesetzlichen Regeln max. 20h pro Woche. In 2012 habe ich damit ca. 8.000 Euro, in 2013 ca. 11.000 Euro und in 2014 ca. 4.000 Euro verdient.

Während dieser Zeit hat mein Arbeitgeber keine Krankenkassenbeiträge abgeführt, da ich mich über meine Mutter der Familienversicherung angeschlossen habe. Die betreffende Krankenkasse hat mich jedes Jahr einen Fragebogen ausfüllen lassen betreffend meiner Einkommenssituation. Darin habe ich stets angegeben, zwischen 700 und 1.000 Euro monatlich zu verdienen.

Vor 2 Wochen erhielt ich einen Anruf der Krankenkasse meiner Mutter. Eine Prüfung hätte ergeben, dass ich keinerlei Recht auf die Familienversicherung seit 2012 hätte haben dürfen, da ich zu viel verdient habe. Ich müsste nun der Krankenkasse beitreten und die Beiträge rückwirkend seit 1.4.2012 nachzahlen. Dies summiert sich auf ca. 1.500 Euro. Freundlicherweise wurde mir eine Ratenzahlung angeboten. Ansonsten möge ich doch bitte innerhalb der nächsten 14 Tage überweisen.

Meine eigenen Recherchen haben ergeben, dass die Familienversicherung nur bis zu einem bestimmten jährlichen Einkommen genehmigt wird. Dieses Einkommen hätte ich zumindest in 2012 und 2013 überschritten.

  1. Ist dieses Verhalten der Krankenkasse rechtmäßig und darf diese von mir verlangen, rückwirkend eine Mitgliedschaft einzugehen und dann auch die Beträge zu zahlen?

  2. Gibt es eine Möglichkeit die Zahlung / Mitgliedschaft zu umgehen oder eine Art "Deal" mit der KK abzuschließen? Ich war im besagten Zeitraum nicht einmal bei einem Arzt (außer Zahnarzt) und hab auch sonst keine versicherungspflichtigen Ausgaben verursacht. Der Betrag, den ich nun zahlen müsste, wäre also wirklich zum Fenster rausgeschmissen...

  3. Seit 2015 bin ich neben dem Studium selbständig. Es ist absehbar, dass ich die Selbständigkeit auch nach meinem Studium weiter ausführe. Dann müsste ich mich doch sowieso privat versichern, richtig? Ergibt sich daraus eine Möglichkeit, rückwirkend einer privaten Versicherung beizutreten? Dann sollte der Betrag doch nicht so hoch ausfallen?

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Besten Dank schon einmal vorab!

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