Aus Nachlassache Grundstück kaufen, wer muss offene Grundsteuern und andere Verbindlichkeiten tragen?

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3 Antworten

Normalerweise nicht. Ich würde das aber im Kaufvertrag formulieren lassen, dass Du für aufgelaufene Kosten nicht zuständig bist, soweit sie vor dem Übergang des Eigentums entstanden sind. Wenn der Käufer in finanzieller Not sein sollte, wird ihm das Geld für die unbezahlten Positionen möglicher weise gleich abgezogen. Das wäre ja auch nur gerecht.

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Normalerweise trägt dies der Vorbesitzer bzw. werden vom Verkaufserlös gedeckt, jedoch trägt der Käufer die Notargebühren und es fällt Grunderwerbssteuer an .

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Kommentar von peace666
22.01.2016, 00:01

Hallo, meine Kosten kenne ich, habe schon ein Grundstück gekauft. Ich bin mir nur unsicher, was da sonst noch für kosten kommen. Der Trinkwasseranbieter hat gesagt, er dreht erst das Wasser wieder auf, wenn die offene Rechnung bezahlt ist, und Grundsteuer ist auch jahrelang nicht bezahlt worden. Der gestorbene Besitzer war Säufer….. und hat nix bezahlt….. und mir ist wichtig, zu wissen, was mir von dem Vorbesitzer aufgelastet werden kann.


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Ich möchte kurz schreiben, wie es ausgegangen ist......

Der nette Nachlassverwalter aus Berlin hat sich als S.. herrausgestellt. Lt. seiner Aussage sind keine Kosten zu erwarten. Glücklicherweise habe ich bei der Stadt angerufen und bei den Versorgern. Die liebe Frau am Telefon meinte, für grundsteuer und anderes seien mehr als einige tausend !!! Euro offen und die würden dann bei dem nächsten Eigentümer eingeholt werden. Lt. Notarin kann man sich davor nicht schützen, ich habe dann nicht gekauft.

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