Ist ein kirchliche Trauung möglich, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist?

11 Antworten

Das ist nicht ganz eindeutig und hängt auch davon ab, was für einer reformierten Gemeinde deine Verlobte angehört. Gehört die reformierte Gemeinde zur Evangelisch-reformierten Kirche? Oder zu einer anderen Landeskirche? Wenn ja, zu welcher?

Warum stellt man eigentlich solche spezifischen Frage immer einem Laienpublikum? - Wäre es nicht viel sinnvoller, einfach den Pfarrer, der euch beide kirchlich trauen soll, zu fragen? 

Ich als Pfarrer würde wahrscheinlich eine solche Trauung ablehnen, wenn ich als Grund für deinen Kirchenaustritt deine vermutlich fehlende Gläubigkeit und wirtschaftliche Gründe unterstellen darf.

In diesem Fall würde ich euch fragen, welchen Zweck (außer zur Dekoration) eine kirchliche Trauung erfüllen soll, wenn sich nur ein und nicht beide Ehepartner beim Bund der Ehe dabei auch glaubensmäßig unter den Segen Gottes stellen wollen? - Ich sehe darin nämlich keinen Sinn außer, dass du es nicht mit deiner künftigen Frau "versauen" willst.  

Wenn du dagegen gläubiger Christ bist und andere, rein konfessionelle Gründe für deinen Austritt hast, wäre die Entscheidung eventuell anders zu treffen.  

Ja, es müsste möglich sein wenn nur einer der Partner Mitglied ist. Ich bin mir zu 95% sicher, aber im Notfall doch nochmal in der örtlichen Kirche den Pastor ansprechen.

Deine Freundin sollte sich überlegen, ob du der richtige Partner für sie bist, wenn du in so einer elemantaren Frage schon eine andere Meinung hast.

Und nein, ihr könnt nicht katholisch oder evangelisch heiraten, wenn du austrittst. Rosinenpickerei nennt sich das.

ich verstehe zwar nicht wieso die religion ein streitpunkt in der Beziehumg sein muss find es aber traurig wenn du das so siehst

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@th3al3x

Wenn ich ein gläubiger Mensch bin dann ist es ein sehr großer Streitpunkt, wenn der partner das nicht ist. Wenn ich dann auch kirchlich heiraten möchte vor Gott, mein Partner aber an diesen gar nicht glaubt, dann ist das ein Problem.

Wenn Kinder aus der Partnerschaft hervorgehen und beide Elternteile nicht an einem Strang ziehen in der christlichen Erziehung, dann ist der Streit vorprogrammiert.

Wenn die Freundin allerdings nicht aus dem GLauben heraus kirchlich heiraten möchte, sondern nur wegen der tollen Pferde vor der Kutsche und der "Romantik", dann ist es allerings kein Problem. Dann heucheln beide.

Sorry, nicht persönlich nehmen, aber diese Rosinenpickerei ist erbärmlich.

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