Aus der Kirche austreten - Nachteile?

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17 Antworten

Was für Nachteile hätte das für mich?

Es kann sich auswirken auf kirchliche Trauunungen und Beerdigungen, etc.

Wenn du mal eine Arbeitsstelle bei einem kirchlichen Träger antrittst, kann das auch problematisch werden. Diese sind nämlich gesetzlich dazu berechtigt zu diskriminieren und Leute aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit oder dem Mangel daran nicht einzustellen.

Und kann mir einer sagen wie das geht?

Das kommt auf das Bundesland an, in dem du wohnst. In einigen wird es auf dem Standesamt erklärt, in anderen auf dem Amtsgericht deines Bezirks. Kostenpunkt etwa 30,- € Bearbeitungsgebühr.

Du hast dann halt keine Ansprüche mehr auf Leistungen deiner Kirchengemeinde bzw. kirchlicher Leistungen allgemein. Also die Kirche kann dann ablehnen, daß du z.B. kirchlich heiraten kannst oder ähnliches. Solltest du dir sicher sein, daß du mit der Kirche sonst nichts weiter zu tun haben willst, hat es keine Nachteile für dich. Die Kirche ist auch keine Sekte, die dir dann Schwierigkeiten machen wird oder ähnliches. Aber überlegs dir in Ruhe, wenn es dir nur um das Sparen der Kirchensteuer geht, finde ich es schade, wenn du deshalb austrittst. Nachvollziehen kann ich es nur, wenn du sagst, daß du nichts von der Kirche hälst.

Du musst in den meisten Bundesländern zum Standesamt und dort deinen Austritt erklären und so 30 Euro zahlen. 

Du kannst dann nicht mehr kirchlich heiraten, Pate werden oder so was. Für die Beerdigung wird dann ein Reedner beauftragt, kostet das gleiche wie ein Pfarrer und ist oft viel persönlicher, als wenn es ein Pfarrer macht, der die Person gar nicht kannte. Das ist meine persönliche Erfahrung. 

In die Kirche gehen kannst du natürlich noch, z.B. bei besonderen Veranstaltungen, Feiern von Bekannten. 

Ich bin vor über 30 Jahren ausgetreten und meine Kinder sind nicht getauft. ich hatte noch nie Probleme deswegen. 

Wenn du nicht bei einem kirchlichen Arbeitgeber beschäftigt bist wäre die einzige wirkliche Beschränkung das du nicht mehr kirchlich heiraten kannst. Solltest du einen kirchlichen Arbeitgeber haben dann kann dir der Verlust des Arbeitsplatzes drohen. Solltest du eine Anstellung bei einem kirchlichen Arbeitgeber anstreben müsstest du wieder eintreten.

Den Kirchenaustritt erklärst du je nach Bundesland entweder beim Standesamt oder beim örtlichen Amtsgericht. Die Gebühr beträgt meist etwas um die 30 Euro herum, in einigen Gemeinen in Baden-Würtemberg bis zu 65 Euro. Wichtig ist die Austrittbescheinigung, denn wenn einer Kirchengemeinde meint du seiest Mitglied benötigst du diese um deinen Austritt nachzuweisen.

Du gehst zum Amt und sagt denen das! 

Ausfüllen, unterschreiben, zahlen, fertig!

"Nachteile" : keine kirchliche Hochzeit

(Ich zumindest hab es die letzten 25 Jahre nicht bereut)

Ja ist mir egal. Wie viel kostet das. Und muss ich das dann noch extra meinem Arbeitgeber sagen oder wird das automatisch vom Amt gemacht?

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Zahlst du jetzt mehr Einkommensteuer deswegen?

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Erstmal. 

Ich kenne viele freikirchliche Christen, die sagen, es wäre Naiv zu glauben, das der Glaube an Gott von einem Institut abhängig ist.

Jesus sagte schließlich: "Folgt mir" und nicht "Folgt der Kirche"

Das vorneweg. 

Was es dir für Nachteile bringt ist im Prinzip das du für die Kirche nicht länger als Mitglied angesehen wirst. Also bleiben dir alle kirchlichen Aktivitäten und Zeremonien verwehrt.

Beerdigung, Heirat, Patenschaft, Taufe ect.pp

Ob das für dich ein Beinbruch ist, oder nicht, kannst nur du wissen.

 

Ob und welche Nachteile das für dich hat, musst du selbst wissen. Wirtschaftlich gesehen hat es sicher keine. Wenn du dich der Kirche nicht zugehörig fühlst, nicht glaubst, und dir die Mitgliedschaft in der Kirche nicht wichtig ist, dann ist es nur logisch, wenn du austrittst. Du könntest vermutlich nur nicht mehr kirchlich heiraten, falls das mal ein Plan von dir war.

Den Austritt musst du persönlich beim Standesamt oder bei einem Notar erklären.

Ich glaube an Gott aber diese Religion damit zu unterstützen sehe ich nicht ein.

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@ClownMonster

Glaubst du dass Jesus dein Retter ist? Ja? dann bist du Christ egal welches Religionsbekenntnis du hast oder ob du eins hast.

Die Katholische Kirche hat generell nichts mit Christen zu tun und ist nur voll von Heuchelei, Geldgier und Götzendienst, da wäre es als Christ meine erste Entscheidung auszutreten.

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Wenn du deine Kinder Taufen lassen willst, musst du in der Kirche sein. Wenn du in der Kirche heiraten willst, musst du in der Kirche sein. Du kannst auch kein Pate mehr für ein Kind werden. Im grunde genommen heißt es die Kirche schert sich nicht mehr um dich und bist aus allem was mit ihr zu tun hat ausgeschlossen. Achja und du wirst nicht mehr Kichlich beerdigt.

Wenn du also nur austritst um Geld zu sparen aber trotzdem daran glaubst bist du dann ziemlich angeschmiert, denn du exestierst dann nicht mehr in der kirchlichen Gemeinde.

Du gehst zum austreten zum Standesamt und bezahlst rund 30 Euro

PS: Ich bin nicht gläubig aber ganz ehrlich es wird dadurch auch generell organisatorisches oft schwieriger auch wenn die Kirche diese Steuer abschaffen würde müsste der Staat eine noch viel höhere Steuer dafür machen, da die Kirche mit dem Geld auch viel soziales in DE macht.

Informiere dich mal, wer "viel soziales in DE" finanziert.

Genau, die Schweizer!

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@ThomasJNewton

Ach und Katholische Schulen, Kindergärten, Obdachlosenheime heißen so weil die von der Schweiz finanziert werden.

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Wenn du deine Kinder Taufen lassen willst, musst du in der Kirche sein.

Das ist Quatsch. Lediglich die Paten müssen in der Kirche sein.

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Also Nachteile hat es eigentlich keine. Du kannst dann nur nicht mehr kirchlich heiraten. ( Denke ich)

Wirkliche Nachteile hat es nur, wenn du zb für einen kirchlichen Träger arbeitest. Ich bin zb Heilerziehungspfleger. Viele Arbeitgeber sind in diesem Beruf, kirchliche Träger. Inoffiziell kann es sein, dass sie einen Kirchenangehörigen bei einer Bewerbung bevorzugen. Bzw. Es kann sein, dass im Falle eines bereits bestehenden Beschäftigungsverhältnis, der AG wissen möchte, weshalb du ausgetretten bist.

In manchen Gemeinden, Städte etc. muss man für einen Austritt Verwaltungsgebühren zahlen.

Das kommt darauf an, aus welcher Kirche du austrittst:

  • römisch-katholische Kirche: Du kannst nicht mehr Papst werden.
  • evangelische Landeskirche: Du kannst nicht mehr Konsistorialrat werden.
  • Zeugen Jehovas: Du musst von nun an selbst denken.

Geh zur Gemeinde dort kannst du das machen. 

Kannst "wahrscheinlich" nicht mehr kirchlich heiraten. (Außer der Pfarrer ist sehr knädig wenn deine Frau noch in der Kirche ist). 

Und du wirst nicht mehr kirchlich beerdigt. 

Austritt kostet ca. 30Euro.

Kann man zu einem späteren Zeitpunkt wieder eintreten oder geht das dann nicht mehr?

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@ClownMonster

Du suchst also immer nur deinen eigenen Vorteil? Dann bist du kein Christ und triffst die richtige Entscheidung mit dem Austritt.

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@AntwortMarkus

Das ist etwas voreilig... schau mal wie viele Länder die Kirchensteuer zahlen... überleg mal, weshalb Deutschland diese zahlt.

Die meisten Menschen in anderen Ländern, zahlen freiwillig spenden... das hat nichts mit Christ sein zu tun.

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@AntwortMarkus

Das ist nicht so ganz richtig, der erste Teil ist korrekt aber mit dem zweiten dass man als nicht Christ die richtige Entscheidung mit dem austritt trifft stimmt nicht ganz, klar wenn er Atheist ist dann ist es die richtige Entscheidung, wenn er Christ ist wäre es auch die richtige, denn sich von Katholiken zur Geldgier und zum Götzendienst verleiten zu lassen ist laut Bibel nicht vertretbar.

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@ClownMonster

Warum tritt man aus, wenn man auf die "Leistungen" aber nicht verzichten möchte??

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Genau das mein ich. Ich will nicht diese satanistische Organisation unterstützen.

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@ClownMonster

Du redest wirr. Du fragst, ob du später wieder eintreten kannst, warum denn das? Du bist mit dem Herzen schon nicht mehr dabei und bist schon lange ausgetreten. Auch wenn du wahrscheinlich schon jetzt keinen cent Kirchensteuer zahlen mußt, nehme ich an. Du weiß wahrscheinlich nicht einmal, wo der Posten auf der Abrechnung steht, geschweige denn, wie hoch der Beitrag ist.

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So viel ich weiß,zahlst Du trotzdem Kirchensteuer.

Warum sollt ich kirchensteuer zahlen, wenn ich ausgetreten bin oder wie meinst du das?

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@ClownMonster

Du mußt weiter zahlen.Wenn du zum beispiel Verheiratet bist,Kinder hast.

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Du bzahlst höhere Einkommensteuer, kannst keine kirchlichen Ämter mehr überrnehmen, nicht kirchlich heiraten und wirst auch nicht kirchlich bestattet. Hinzu kommen je nach persönlicher Situation noch Probleme mit dem sozialen Umfeld und u.U. Probleme im Beruf.

Wie man zahlt höheren Einkommensteuer?

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@ClownMonster

Ein Kumpel musste deswegen in einem Jahr fast 500 Euro mehr einkommensteuer zahlen, wenn man dann rechent wieviel man pro Jahr spart weiß ich nicht ob sich das wirklich rechent

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@tryanswer

Kirchensteuer ist vom Einkommen absetzbar. Das zu versteuernde Einkommen vermindert sich, wenn man bei der jhrl.  Steuererklärung die Kirchensteuer absetzt.  Entfällt diese,  so erhöht sich die Jahres/Lohn/Einkommensteuer.

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Wenn der Partner Mitglied der Kirche ist, kannst du sehr wohl kirchlich heiraten.

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@1900minga

Hängt von der jeweiligen Kirche ab, in vielen Fällen bekommst du aber auch dann nur eine Segnung. Dabei hast du zwar auch Kirche, Prediger usw. nur gilt das kirchenrechtlich dann nicht als Ehe.

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@1900minga

Vielleicht will Dein Partner gar keinen Nicht-Christen heiraten. Es ist ziemlich schitophren, kirchlich heiraten zu wollen, wenn man sowieso keinen Glauben in sich trägt und kein Mitglied der Kirche sein will.

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du bist dann für dein leben selber verantwortlich

keine kirchliche Hochzeit, keine Beerdigung durch den Pfarrer

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