Aus den Gerichtsshows...?

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3 Antworten

Ja... das gibt es tagtäglich....
Dann nämlich wenn man ein Zivilverfahren angestrengt hat, der Schädiger durch das Gericht zur Zahlung verurteilt wurde aber kein Geld und kein pfändbares Vermögen hat.
Als Kläger bleibt man in so einem Fall auf den Gerichtskosten, den Anwaltskosten und dem Schaden an sich auch, sitzen. Als Kläger bei Gericht muss man für alles in Vorleistung treteten, auch für die Beauftragung eines Gerichtsvollziehers und wenn man Pech hat, bekommt man nicht mal einen Cent davon zurück obwohl man den Prozess gewonnen hat.

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Ja, das gibt es in Zivilrecht. Man hat zwar den Prozess gewonnen, muss aber dennoch die (Gerichts)kosten übernehmen.

Die Logik (aus Sicht von Papa Staat) ist ganz einfach: Es will seine Kosten ersetzt haben und wenn der Unterlegende diese mangels Finanzkraft nicht zahlen kann, kann der "Gewinner" die Kosten auferlegt werden.

Zwar kann dann der Gewinner rein theoretisch die Kosten vom Unterlegenden zurückholen, aber der hat ja nichts.

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Kommentar von Ronox
25.08.2016, 12:07

Die Kosten werden dem Obsiegenden aber nicht nach Kostenentscheidung auferlegt, sondern er ist Zweitschuldner als Kläger. Das ist ein wichtiger Unterschied.

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Eher nicht, aber es kann durchaus zu einem Vergleich kommen, das kommt natürlich auf die Art von Gericht an. Bei dem Vergleich können sich die Parteien darauf einigen wer die Kosten zu tragen hat...

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