Aus dem Schülerpraktikum geflogen .....ohne Vorankündigung /Jugendschutzgesetz

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12 Antworten

Aus erzieherischer Sicht würde ich diese Erfahrung nutzen, um deinem Sohn zu sagen:

"Du siehst nun, wie körperlich anstrengend einfach qualifizierte Jobs sind und wie wenig da auf die Rechte geachtet wird. Das ist kein Einzelfall, so gehts auch Zeitarbeitern und Arbeitern in anderen Jobs. Sind sie krank, werden sie durch einen anderen Arbeiter ersetzt. Klagt man, findet man nie wieder Arbeit, da die Chefs sich kennen. Überstunden über 10 sind zwar nicht erlaubt, aber wer nicht mitmacht, wird eben ersetzt. Da hilft nur, sich sehr gut zu qualifizieren und so Arbeiten machen zu können, wo man unentbehrlich ist. Einen Ingenieur oder Arzt würde niemand so behandeln wie einen einfachen Arbeiter. Also lerne lerne lernen und mache den besten Abschluss, den du bekommen kannst. Ansonsten wirst du lebenslang zum Fußabtreter der GEsellschaft. Was ich jetzt noch für dich tun kann ist, das mit der Schule zu richten. Noch bist du Kind und damit ein bischen geschützt, ein paar Jahre weiter gibts da nichts mehr zu klären. Da ist es deine Lebensrealität. Übrigens zuspätkommen führt überall zur Abmahnung."

So, dass du dann beim Betrieb oder der Schule nen Lauten machst, muss er im Detail nicht so mitbekommen um den erzieherischen Aspekt nicht zu gefährden. Das Ergebnis kannste ihm dann mitteilen und er wird dir ewig dankbar sein.

Hier sind ein paar Gesetze:

http://www.schulewirtschaft-niedersachsen.de/fileadmin/user_upload/SchuleWirtschaft/Dokumente/Leitfaden_Schuelerpraktikum.pdf

Aus meinem Praktikum vor 28 Jahren weiß ich noch das ich mit damals13 Jahren maximal 6 Stunden arbeiten durfte. Das war in einer Feinmechanikerwerkstatt. Die Gesetze haben sich bestimmt nicht zu Ungunsten der Praktikanten (JuSchuG) verändert. Selbst für Erwachsene besagt das Bundesarbeitzeitgesetz eine maximale tägliche AZ von 10 h.

ich sehe es zwar ähnlich wie mein vorgänger, aber ich denke dein sohn hat sich dieses praktikum ausgesucht? ist es dann so verkehrt dass er die wirklichkeit kennen lernt? Wenn ihr nicht hinreichend Informiert gewesen seid ist es aber nicht die aufgabe der firma euch zu informieren, sondern ihr, bzw dein sohn muss tätig werden.

schule putzen ist blöd. kann er für die zeit nicht z.b. mit den hausmeistern zusammen arbeiten? da lernt er viele handwerkliche kniffe.

ein direx ist im normalfall kein unmensch. weiß ja nicht wie dein sohn sonst so drauf ist.

Soo nun hier mein Update..ich bin heut nun zu dieser tollen Kinderfreundlichen Firma gefahren..und hab an die Tür vom Juniorchef mal angeklopft...um mit ihm über alles zu reden ..nur der hatte mich nur von oben herab behandelt und mit seinen Handy rumgespielt...ect naja nach 2 Minuten war ich wieder drausen.
Ich hab ihn aber dass Jugendschutzgesetz in die Hände gedrückt , wo ich auch besondere Stellen gekennzeichnet habe gegn die dieser Betrieb verstösst. Und mit dem Hinweis diese mal zu lesen.. da er diese Gesetze eigentlich kennen müsste ..... noch mal zur Richtigstellung ..hier hat das Elternhaus nicht das Praktikum gesucht sondern die Schule mit dem Schüler.... Leider gibt bei uns die Schule den Schülern eine Liste wo se hinkönnen bzw solln...zum Praktikum .....

Ich habe nun auch dass Gewerbeamt von diesen Vorfällen in Kenntnis gesetzt..... .zwar wird mich nun bestimmt die Schuldirektorin bestimmt verbale Angreifen aber ..dass bin ich von ihr schon gewöhnt....den Verweis wird er so oder so bekommen ....

guinan 26.10.2012, 15:02

Also einen Verweis müsstest du keinesfalls in Kauf nehmen, denn er geht ja weiter zur Schule und übernimmt dort die Aufgaben der Putzfrau. Er kann außerdem anbieten, in den Ferien ein selbst gesuchtes Praktikum zu machen. Würde auch Sinn machen, da er später wenn er Arbeit sucht solch ein Praktikumszeugnis auch vorzeigen können sollte. Denn alle anderen haben eins.

Sollte wirklich ein Verweis drohen, wäre das Schulamt und ein Rechtsanwalt einzuschalten. ABer ich glaube nicht, dass die Schule das macht, die wissen, dass sie erst jedes milde Mittel zuerst wählen müssen.

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seufz...wiedermal eine Firma die von Schulpraktkanten null Ahnung hat und dachte super eine Aushilfe die sie noch nicht mal bezahlen muss. Um 5 Uhr morgens auf einer Baustelle geht gar nicht und bei Krankheit ist erst die Schulleitung zu informieren und dann, wenn möglich der Betrieb, war also alles richtig was ihr gemacht habt. Ich würde da ganz locker ins Gespräch gehen, alles schildern und zusehen das Sohnemann doch noch eine Ersatzpraktikumsstelle bekommt, vielleicht könnt ihr das schon im Vorfeld klären, also Stelle suchen und der Direktorin das anbieten. Achja da er noch als Kind gilt hat sich die Firma schon strafbar gemacht als sie ihn einfach, ohne einen Erziehungsberechtigten zu informieren, nach Hause geschickt hat!! Das darf noch nicht mal die Schule. Also bleib locker, drück euch die Daumen. Lg ettig

typischer fall von überbesorgter mutter! ihr hättet den betrieb vorher aufsuchen und mit dem chef alles bereden können,allerdings gebe ich zu,dass gerüstbauer "harte knochen sind",die nicht viel reden,sondern ganz schnell entscheiden.

Der Schuldirektorin würde ich mal etwas ganz anderes erzählen. Welcher Betrieb erwartet denn von einem 15jährigen eine Arbeitszeit von 5 Uhr bis 17 Uhr? Selbst bei den fest angestellten Mitarbeitern über 18 sind solche Arbeitszeiten dauerhaft nicht erlaubt. Von daher hat Dein Sohn bei einem solchen Unternehmen nichts verpaßt ......

Sieh das ganze locker. Diese Firma hat scheinbar keine Ahnung vom Jugendschutzgesetz.

Erklär es dem Direktor genauso wie du es hier geschrieben hast.

Und ein 13 jähriger hat morgens um 5 Uhr noch nichts auf einer Baustelle verloren, geschweigen denn auf einem Gerüst.

Hier wird das Jugendschutzgesetz mit dem Jugendarbeitsrecht verwechselt1

Wer kommt denn auf diese hirnrissige Idee einen 13 jährigen auf ein Gerüst zu schicken ?

Sprich mit dem Direktor der Schule und erklär es ihm. Hätte man keine andere Stelle finden können ?

Wer sein 13-jähriges Kind zum Praktikum beim Gerüstbau schickt, kann doch auch nicht alle Latten am Zaun haben!!!

Lulize 26.10.2012, 14:14

Die Schule ect. KLassenlehrer machen dass bei uns..nicht die Eltern

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Lulize 26.10.2012, 14:14

Die Schule ect. KLassenlehrer machen dass bei uns..nicht die Eltern

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Lulize 26.10.2012, 14:14

Die Schule ect. KLassenlehrer machen dass bei uns..nicht die Eltern

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Planchet 27.10.2012, 01:04
@Lulize

Und ihr habt kein Mitspracherecht? Kaum Zu glauben !!!

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