Aus dem Leben ausbrechen: wie fange ich an?

9 Antworten

Hallo connytgf,

Du hast sehr ausführlich beschrieben, was Du NICHT willst. Was genau würde Dir denn gefallen? 

Ohne konkretes Ziel kommst Du nicht an. Wenn Du beim Navigationssystem kein Ziel angibst, sondern nur, dass Du weg willst, funktioniert's nicht. Im echten Leben genauso wenig.

Also, der erste Schritt ist: Was willst Du wirklich?

Sonnige Grüße von der Côte d'Azur sendet Dir
Anja

Guten Tag,

anscheinend hat Dich die Verbindung zu einem >Digital Nomad< etwas aus der Spur geworfen. (Wikipedia dazu):

Digitale Nomaden arbeiten typischerweise mit Remote-Desktop
(Fernzugriff auf Computer) – von zu Hause, im Hotel, im Cafe, auf dem
Boot, im Internetcafé oder in öffentlichen Bibliotheken. Ihr
Arbeitsplatz ist zumeist dort, wo Internetzugriff besteht.
In der Regel handelt es sich um Wissensarbeiter, die ihre Arbeit dank
des Internets unabhängig von einem bestimmten Ort ausführen können.

Verlockend auch für Dich?

Ordne Deine Gedankengänge, die jetzt etwas abwegig verlaufen. Sicher möchte man mit z.B. 25J. die Welt "erobern" und träumt so von noch besseren Zeiten. Meist bleibt jedoch ein Traum verlockender als die Realität.

Du hast z.zt. eine gute Ausgangsbasis, die Du auf`s Spiel setzen möchtest. Doch mögliche "Spätfolgen" solltest Du einkalkulieren. Jetzt und heute!

Das "brennen" und andere Egenschaften vergehen schnell, wenn Du Dir mögliche negativ Fakten vor Augen führst.

Du wünschst Dir eine andere Lebensform, die nicht unbedingt Deine Zufriedenheit verbessern wird. Der sogenannte "goldene Käfig" besteht in Deiner Vorstellung, um den Dich evtl. einige beneiden. 

Halte fest was Du hast und setze Deine Wünsche in andere Richtungen um. Erkenntnisse setzen oft erst zu spät ein.

Deine Wohnung hast Du nun ausgemistet, nun sollte das gedankliche "ausmisten" starten. Du must es nur wollen.

Vielleicht hast Du die Möglichkeit eine zeitlang zu pausieren um wieder Klarheit in Dein Leben zu zaubern!?

Nicht nur Dein Hund wird es Dir danken!

Viel Glück!

Jede Lebensform hat ihre Vor-und Nachteile. Versuch dir mal all die schlechten Seiten des Lebens, dass dir gerade vorschwebt vorzustellen. Dann weißt Du dein Leben auch wieder mehr zu schätzen. Und: es findet alles im Kopf statt. Fortgehen ist keine Methode auszubrechen. Du nimmst dich selbst ja überall hin mit.

Ich würde auch gerne ausbrechen. Aber ich erinnere mich, dass vor einiger Zeit alles super für mich war. Jetzt nicht mehr, aber es hat sich nichts geändert, außer meiner Einstellung. Ich könnte genauso gut zufrieden sein. Da möchte ich eigentlich wieder hin. Und erst dann könnte ich ausbrechen.

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