Aus dem internat geflogen und jetzt?

4 Antworten

Hallo Nininy,

was hält Dich von einer Entschuldigung ab? Mit aufrichtiger Einsicht? Vielleicht ist es auch möglich, eine Art "Wiedergutmachung" zu leisten.

Aber warum sollte Dir auch die Direktorin glauben!? Schließlich gab es offenbar 2 Verwarnungen, die Du auch offenbar kaum ernst genommen hast. Nun erst, wo die tatsächliche Konsequenz kam (an der Du wohl nicht gewöhnt bist).

Warum solltest Du Dich nun an die Regeln halten!? - Vor allem dann, wenn auch Deine MitschülerInnen "Unfug im Kopf haben"? Schließlich haben sie wohl mitgemacht oder sogar angestiftet. Und "als Feigling" darzustehen, das ist bestimmt auch nicht das, was Du willst.

Eventuell sollte sich grundsätzlich etwas ändern. Individualität (*Freigeist*) und Anpassung (*Regeleinhaltung*). Das ist immer eine große Herausforderung.

Eine Idee könnte sein, dass Du schriftlich die Regelbrüche aufschreibst. Und für Dich Wege überlegst, wie Du etwas anders hättest machen können. Hierbei aber auf die Realität achten! Also auch ehrlich zu Dir selbst sein und bleiben. Das ist so sehr wichtig. Weil sonst wird Dir auch nicht geglaubt.

Und es wird gewiss Alternativen brauchen, damit Du Deine Aktivität, Energie wohl ausleben kannst. Vielleicht auch mit Deinen Freunden.

Vielleicht kannst Du auf diesem Weg beweisen, dass Du tatsächlich nun verstanden und auch gelernt hast. Und Deine Energie, Kreativität, Überzeugungsarbeit nun auch dafür einsetzt, .... vielleicht um Deine MitschülerInnen dazu anzuhalten sich an die Regeln zu halten ;)

Zeige ihnen, dass Du es ernst meinst. Wenn sich Deine Noten verbessert haben, vielleicht kannst Du auch so etwas *überzeugen*. Dass Du Dir Deine Zukunft nicht verbauen magst - obwohl Du es getan hast. Du aber diesen Schritt offenbar gebraucht hast.

Wünsche Dir ganz viel, dass Du eine (weitere) Chance bekommst. Und auch, wenn Du diese nicht bekommst, dass Du trotzdem so einiges aus der Zeit im Internat mitbekommen hast, was Du an Deiner Schule anwenden kannst. Vielleicht auch den Mut in Dir entdeckt hast, Dich gegen Mobbing *zu wehren*. Nein, hier meine ich nicht zuschlagen oder andere Regelbrüche. Sondern vielleicht auch den Mut nehmen und eine Art Projekt einleiten "Gegen Mobbing". Denn offenbar wissen noch immer die Leute nicht, was so ein Verhalten anrichten kann. Und wie diese Menschen anders ihre Energie ableiten können, als andere Leute nieder zu machen.

Das muss aufhören!
Bitte versuche die Herausforderungen anzunehmen. Mit Unterstützung, vielleicht durch eine Berautungsstelle gegen Mobbing vielleicht oder so.

In der Zeit im Internat hast Du wohl den Raum auch gehabt, zu zeigen, was in Dir steckt. Was durch Mobbing immer wieder in den Hintergrund gerät.

Trotzdem gab Dir die Zeit offenbar Mut und Kraft.

Und wenn Deine MitschülerInnen Dich tatsächlich mobben, weil Du in einem Internat gewesen bist, das spricht auch eher für deren Unwissenheit. Ich mein, selbst wenn Du vom Planeten Cloxtrysen kommen würdest, dann würden sie daher gewiss "mobben". Oder zu mobben versuchen.

Frage sie vielleicht, ob sie eine Liste unterschreiben würden, dass Dich das Internat wieder aufnimmt. Dann sind sie Dich los. Aber ach ja, dann haben sie niemanden mehr, den sie das Leben schwer machen können.

Möchtest Du aber tatsächlich deren Mülleimer sein!? Vielleicht kannst Du ihnen auch einen Mülleimer hinstellen und sagen, dass sie sich mit Freunden besser unterhalten sollten, sie verstehen einen besser.

Bitte lerne aus der Internats-Erfahrung. Du bist weder hilflos - also Du bist mutig und in Dir sind so viele Einfälle...... nutze es. Für Dein Leben.

Also: Wenn Dir so viel an der Schule liegt, solltest Du in der Tat die Direktorin anrufen. Ob Du noch eine echte Chance hast, weiß ich nicht. Aber Du würdest Dich hinterher ärgern, wenn Du es nicht versucht hättest.

Schade ist, dass Du das nicht schon in der letzten Woche getan hast. Da ist leider sehr viel Zeit verstrichen.

In Deiner Frage hier hast Du viele sinnvolle Argumente angeführt (Suizidgedanken, die Schule hat Dir Spaß gemacht, sie war wie eine Familie oder ein zweites Zuhause für Dich.)

Ansonsten in der alten Schule: Du bist, wie Du bist. Steh dazu.

Hier der Dorfpolizist sagte mal: "Ich entscheide immer noch selbst, von wem ich mich beleidigen lasse.!"

Das ist zwar schwer, wenn man sich gerade so richtig ärgert, aber es ist der beste Weg, den Mobbern das Wasser abzugraben. Nichts ist langweiliger, als jemand zu mobben, der sich nicht dafür interessiert. Und nichts ist spannender, als wenn Du jedesmal voll drauf abfährst.

In der alten Klasse bist Du nett und zuvorkommend. Du kannst fragen, was sich inzwischen getan hat.

Vielleicht hat Dir die Zeit im Internat ja auch ein wenig geholfen, eine etwas andere zu werden. Dann wäre die Hoffnung, dass sich das auch in Deiner alten Klasse auswirkt.

Ansonsten hol Dir Hilfe beim Schulpsychologischen Dienst in Deiner Stadt oder Kreisstadt oder bei Jugendamt.

Man hat dich wahrscheinlich schon oft genug gewarnt. Ich weiß auch nicht ob das "alles" war oder nur deine größeren Vergehen. "So jemand" wie du stört nun mal den Schulfrieden. Das ist weder für dich noch für alle anderen Beteiligten schön.

Ob es nun viel Sinn macht um eine aller allerletzte Chance zu bitten kann dir keiner sagen.

Ein Versuch ist es aber allemal Wert, zu verlieren hast du nichts, nur zu gewinnen.

Wichtig ist, das du dabei wirklich aufrichtig bist. 

Klar ist es schwer, sich an Regeln zu halten. Aber dafür sind die nun mal da. Irgendwie musst du da deinen Weg finden, sonst wirst du es mal sehr sehr schwer haben.

sich an Regeln zu halten kann man lernen. Fällt es seinem schwer, kann man andere bitten einen dabei zu unterstüzen. Man muss es aber auch wollen.

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