aus arbeitslosigkeit selbstständig?

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4 Antworten

Hallo,

  1. du bekommst Arbeitslosengeld nur wenn dir gekündigt wurde, oder wenn die Fa. schließt, Konkurs macht.

  2. du mußt deinen Antrag auf ALG I rechtzeitig stellen (die Agentur für Arbeit rechtzeitig informieren, so bald du weißt, daß du deine Arbeit verlieren wirst.

  3. Wenn du eine Abfindung von der Fa. bekommst wird das wahrscheinlich angerechnet.

  4. der Existenzgründungzuschuß hat mit ALG nichts zu tun.

  5. auf deine Frage (welche gelöscht wurde) wegen Hinzuverdienst als ALG I Empfänger antworte ich mit diesem Hinweis:

http://www.t-online.de/ratgeber/finanzen/job-karriere/id_46111064/nebenjob-bei-arbeitslosigkeit-das-muessen-sie-beachten.html

Du könntest dich auch durchaus schlau machen im Internet...

Laß dir ein Arbeitszeugnis geben, auch wenn du dich selbständig machst.

Alles Gute

Emmy

Ich geh davon aus, dass Du mindest 12 Monate beschäftigt warst. Demnach bekommst Du Arbeitslosengeld I (ALG I), was ja eine Versicherungsleistung ist. (ALG II = Hartz IV ist ja eine Sozialleistung).

Google mit

existenzgründung

existenzgründungszuschuss

existenzgründung arbeitsamt

existenzgründung unternehmensförderung

existenzgründung handelskammer

existenzgründung ihk

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Vorsorglich diese Hinweise von mir:

Umgang mit Sozialbehörden (gilt zumindest teilweise auch fürs Arbeitsamt und für andere Behörden und behördenähnliche Einrichtungen)

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird. - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache sogar zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit jobcenter unterlagen verloren.

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden.

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtliche Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

Ämterlotsen

Behördenlotsen

Behördenbegleiter

Hartz IV Mitläufer

Hartz IV Gegenwind e.V.

Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus. (Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast Du ein Recht.)

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

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Und google mit

legitimation eines beistands pdf

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

Auch erfährst Du so, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

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Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deine Existenzgründung.

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aus arbeitslosigkeit heraus gibt es irgendwelche zuschüsse. du musst dazu ein halbes jahr anrecht auf arbeitslosengeld 1 haben und einen businessplan schreiben.

Wenn Du dich selbständig machen willst, bist du doch nicht -arbeitslos. Wenn das rauskommt hast du schlechte Karten.

hä ??

Selbstverständlich können Arbeitslose mit ALG I sich auf Selbständigkeit vorbereiten. Da muss gar nix rauskommen, sondern das wird offen gesagt.

Auch mit ALG II kann Selbständigkeit angestrebt werden, was offen gesagt wird. Nur ist die Verwirklichung aus ALG II schwieriger.

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