Augezogen - und jetzt?

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13 Antworten

Da hilft nur Reden.

Lass es nicht zu, dass Du alles im Haushalt allein machen musst. Wasch einfach nicht ab, wenn Dein Freund zu Hause ist. Stell Deinem Freund den Staubsauger vor die Füße. Offenbar musst Du ihn nachdrücklich darauf hinweisen, dass Du nicht seine Haushälterin bist.

Es ist normal, dass es sicherst mal komisch fühlt, wenn man allein wohnt bzw. mit einem Partner zusammen.

Mein erster Mann war auch so ein Exemplar, da er von seiner Mutter total verwöhnt worden war. Ich hab mich später scheiden lassen trotz 2 Kindern.

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Der Prozess gehört zum erwachsen werden dazu. Es ist mit Verantwortung verbunden einen Mietvertrag zu unterschreiben, mit Geld die Wohnung einrichten und dann zusehen, dass man als Paar einen gemeinsamen Weg findet. Das stellt man sich leichter vor als es schlussendlich ist. Wenn ihr beide arbeiten geht sind beide gefragt sich um den Haushalt zu kümmern, dazu könntest du zb. einen Haushaltsplan aufstellen. Ein Plakat Mo-Sa und eintragen wer wann was macht, das wird fair aufgeteilt. Auch ihm muss klar sein, dass er nicht mehr zuhause wohnt wo Mutti alles macht. Setz dich mit ihm an einen Tisch und überlegt euch wie ihr das geregelt bekommt. Ich würde jetzt nicht direkt das Handtuch werfen. Guck dir das die nächsten Monate noch an, kündigen könnte ihr dann immer (mit 3 Monaten Kündigungsfrist).

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Ich denke fast jeder kennt das und fast jeder versteht das. Versuch dich auch auf sie positiven Sachen zu konzentrieren und sei nicht so streng zu dir. Dein Haushalt muss nicht perfekt laufen wenn du abends mal weg willst. Wen soll es denn stören. Für dein freund braucht du gar nichts recht zu machen der kann sein Hintern selber hoch bewegen. Es wird mit der zeit leichter und es gibt ja noch Dinge wie eine Geschirrspülmaschine die dir helfen können

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Deine Entscheidung für die Selbständigkeit war sicher kein Fehler - die für diesen Mann vielleicht schon?!? Ihr müsst euch eine Arbeitsteilung festlegen, bei der jeder seinen Teil zum Leben beiträgt. Wenn du für Wäsche zuständig bist, dann er für den Einkauf. Mit Putzen und Kochen könnt ihr euch ja wöchentlich abwechseln. Die Fenster putzt du, der Mann die Fahrzeuge (vom Schuh über Fahrrad bis zu Auto und Segeljacht).

Wer was macht, müsst ihr selbst festlegen, aber jeder sollte wissen, was der andere erwartet und was er selbst zu übernehmen bereit ist. Wenn jeder seine Aufgaben hat, gibt es keine Diskussionen und alles spielt sich ein.

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Am besten redest Du mal mit Deinem Freund darüber, dass Ihr beide in Vollzeit arbeitet und Ihr daher auch beide Pflichten ebenso im Haushalt habt. Wenn Dein Freund in Sachen Geld verdienen Gleichberechtigung will, dann muss er auch mit Gleichberechtigung im Haushalt einverstanden sein, und seinen Beitrag auch dahingehend leisten. (Gleiches gilt ebenso, wenn Ihr später einmal Kinder haben wollt und es um die Erziehung geht.) Nur nach Hause kommen und auf der Couch sitzen geht da nicht. Allerdings gibt es auch Haushaltsgeräte wie eine Geschirrspülmaschine, die einige Arbeit abnehmen und dabei sogar Wasser und Energie sparen kann, wenn man sie richtig einsetzt. Wenn man es mit der Automatisierung noch steigern will, gibt es beispielsweise auch Staubsaugerroboter und vergleichbares mehr.

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Wenn dein Freund oft auf Montage ist, dann versuche in der Zeit dein altes Leben zu leben. Dadurch kommt dein Glücksgefühl wieder und arbeiten in der Wohnung fallen dir leichter, ziehen dich nicht runter. Das wichtigste ist aber, daß du darüber unbedingt mit deinem Freund reden mußt. Mach ihm aber keine Vorwürfe, sondern sag wie du dich fühlst. Vor allem beziehe ihn in die Arbeit mit ein. Ich drück dir die Daumen,  daß du wieder glücklich wirst.

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Diesen "Praxisschock" hatte jeder. Oft leidet auch die Beziehung anfangs EXTREM. Es dauert bis sich alles eingependelt hat. Mach deinem Freund aber klar, dass er auch Verantwortung trägt.

Und wer nicht hören will muss fühlen ;)

PS: Positive Verstärkung kann auch helfen :)

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Ihr müsst  Kompromisse  eingehen  . Ihr seid erwachsen und könnt über Dinge wie Haushalt  Freizeitgestaltung  reden.  Zur Not  Räume ihm nicht  alles hinterher.  

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Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt für dich, ganz normal das da auch Gefühle der Unsicherheit u Ängste ans Tageslicht kommen. Halte dir die positiven Dinge vor Augen und verzweifelt jetzt nicht gleich! 

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Also du solltest mit deinem Freund klartext reden. Das du genau so arbeitest wie er und er auch mal den Müll raus bringen kann. Oder auch einfach mal mit dir zusammen den Abwasch macht.

Wenn du das jetzt nicht sagst ist es zu spät. Dann wird er das nie ändern. Ihr sollt beide Glücklich sein. Du bist seine Partnerin und nicht seine Mama die ihm alles nach trägt.

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also mein partner jetztiger mann hat anfangs auch nichts gemacht.er kannte es auch nicht.denn wenn mami alles macht bis dato kann er es auch nicht von jetzt auf gleich anders machen. gib ihm zeit rede mit ihm darüber!bei mir hatt es auch ein jahr gebraucht bis er verstand was sache ist. jetzt habe ich einen sehr hilfsbereiten ehemann. nicht aufgeben!gut ding braucht weile...;-)

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"Ihm" würde ich als erstes mal die "Hammelbeine" langziehen und ihm ganz

klar sagen, dass es euer gemeinsamer Haushalt ist und du nicht seine

Putzfrau bist !

und zum zweiten.... tja, erst jetzt merkt man, wie gut man es im "Hotel Mama"

hatte.... aber das geht jedem anfangs so....

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Sicher steht Dir der Weg nach Hause zurück offen, wenn Dir das neue Leben überhaupt nicht mehr gefällt.

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