Augentraining - Humbug oder sinnvolle Alternative?

7 Antworten

zuerst mal: wenn du mehrere leute befragst, muß es "was HALTET ihr" heißen. zur frage: ich hatte einen sog. gesichtsfeldausfall unten links. laienmäßig ausgedrückt, fehlte mir vom gesamten sehfeld ca. ein viertel "tortenstück", was dazu führte, dass ich z.b. beim essen den teller nur zu drei vierteln wirklich vor mir sah und jedesmal bewußt hingucken mußte, ob da noch etwas lag. durch gezieltes dreijähriges training von jeweils etwa einer stunde täglich, konnte dieser schaden vollständig behoben werden. ALSO ja, augentraining kann bestimmte schäden beheben.


Ja, Augentraining hilft. Nicht bei allem, aber sehr wohl bei Altersfehlsichtigkeiten durch Verspannungen etc. Auch weitergehende Gymnastik (Hals, Schultern etc.) nicht unterschätzen.

Die Ursache von Ametropien (Fehlsichtigkeiten) liegen in der** Physik** des Auges. Wenn das Auge zu lang wird durch Körperwachstum, dann ist man myop (kurzsichtig) und eine scharfe Abbildung ist auf der Netzhaut bei Fernakkommodation (das Auge hat den geringsten Brechwert) nicht möglich. Eine Reduzierung der Augenlänge oder eine Verlängerung, die wäre theoretisch notwendig bei Hyperopie geht nicht.

Würden alle diese pseudowissenschaftlichen Methoden helfen, bräuchten 50 % der Bevölkerung keine Brille und die Krankenkassen würden dies unterstützen!

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Wenn gar nichts dran ist an diesen Methoden, wieso gibt es Leute die viel Geld für solche Seminare ausgeben?

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