Augenproblem mit Diabetes?

7 Antworten

Als Diabetiker sollte man 1 Mal im Jahr auch die Augen überprüfen lassen.

Das hat dein Augenarzt kürzlich gemacht und nichts festgestellt. Weiß er, daß du Diabetiker bist? Das wäre schon wichtig.

Ansonsten würde ich sagen: geh zum Optiker und mache einen Sehtest. Vielleicht brauchst du eine Brille, wenn du viel am Computer arbeitest. Ich denke nicht, daß Kurzsichtigkeit vom Diabetes kommt.

Bei Diabetes hat man eher Schäden am Sehnerv, nicht in der Verlängerung des Augapfels.

Dankeschön für den Tipp ich denke da werde ich mal zum Optiker gehen

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@fabi2841

Bei schwankendem Sehvermögen hilft eine Brille auch nicht, denn dann würdest zu in den Phasen schlecht sehen, in denen Du eigentlich wieder scharf siehst. Und Du müsstest genau dann zum Optiker, wenn Du gerade schlecht siehst.

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Hallo,

1.) weiß Ihr Augenarzt denn, dass Sie Diabetes haben?

2.) ist Ihr Diabetes gut eingestellt?

Bejahen Sie beide Fragen, sollte der Augenarzt (den Sie sowieso zumindest einmal im Jahr aufsuchen sollten) eigentlich bei der Untersuchung gesehen haben, ob sich durch Diabetes bedingte Schäden sichtbar auf der Netzhaut zeigen, siehe auch hier:

https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/erkrankungsformen/folgeerkrankungen/diabetes-und-augen/index.html

Solche Erkrankungen führen in schweren Fällen nicht selten zur Erblindung. Auch "verschwommenes Sehen" fällt mitunter unter die Symptome.

...Weiß Ihr Arzt nicht Bescheid über Ihren Diabetes und hat er Sie nicht ausführlich untersucht (auch Augenhintergrund) sollten Sie den Arzt davon in Kenntnis setzen, zuzüglich. der jetzigen Beschwerden. Einen neuen Termin sollten Sie dann so bald als möglich nachholen.

...Weiss der Arzt jedoch über Ihre Erkrankung Bescheid, und der Diabetes ist gut eingestellt, würde ich auch erst mal, wie hier gesagt, den Gang wegen einer womöglichen Brille - ggf. auch zum Optiker - wagen.

Schwankungen in der Sehkraft, und das ist es ja, kommen durch stark schwankende Blutzuckerspiegel. Eine Schädigung des Auges würde zu einer permanenten Sehstörung führen.

Du bist Diabetiker, aber welcher Typ und wie behandelst Du Deinen Diabetes? Also bei Typ 2 Tabletten oder Insulin oder eine Kombination aus beiden?

Unabhängig davon kannst Du etwas für Deine Augen tun, vor allem wenn Du eh am Bildschirm arbeitest.

Ich bin Typ 2 Diabetiker mit Insulintherapie. Meine Augen haben eine leichte Schädigung, die sich aber durch Nahrungsergänzungen, die ich nehme, verbessert haben. Ganz weg bekomme ich sie nicht. Da bei Dir nichts gefunden wurde, wäre gleichzeitig auf präventiv zu sehen.

Das Auge (und insbesondere der Diabetiker) braucht B Vitamine, Lutein und Zeaxanthin sowie Vitamin A. Je nach Alter würde ich Dir auch noch Q10 empfehlen.

Ich verlinke Dir als Beispiel mal die Präparate, ich nehme. Du kannst natürlich im Internet auch nach anderen, vergleichbaren suchen.

Lutein und Zeaxanthin: https://bit.ly/2NYB36n

Vitamin A: https://amzn.to/2zPZ2BB

Vitamin B Komplex: https://amzn.to/2uFUh7X

Q10: https://amzn.to/2LvGXKn

Du solltest ausserdem beim Diabetologen mal Deinen Vitamin D3 und B12 Spiegel messen lassen. Gerade der Vitamin D3 Spiegel ist meist zu gering. Eine Studie des Max-Planck-Instituts zeigt, das 2 Drittel aller Deutschen einen zu geringen D3 Spiel haben, die Hälfte davon einen sehr geringen.

https://www.diabetes-news.de/ernaehrung/vitamine

Das alles wird leider nicht von der Krankenkassen bezahlt. Da ist es wie immer: "Wir bezahlen keine Prävention, Spätschäden aber schon." Vielen Dank auch.

Naja, es kostet zwar etwas, aber hält auch ziemlich lang. Auf den Tag gerechnet sind es nur ein paar Cent.

Alle Kapseln zu einer Mahlzeit nehmen. Nur die Vitamin A Kapsel würde ich abends zu Haus nehmen, wenn möglich zu einer Mahlzeit, an der etwas Fett ist, da Vitamin A fettlöslich ist. Alternativ (und auch hilfreich) kann ich Dir täglich mindestens 2, besser 4 dieser Krillöl Kapseln empfehlen: https://amzn.to/2uJpqYa

Sie sind ohnehin sinnvoll, da wir in Deutschland ein extremes Ungleichgewicht zwischen Omega 6 und Omega 3 haben. Normal sollte es 1-3 Teile Omega 6 zu 1 Teil Omega 3 sein. Die Realität schwankt (je nach Gegend) zwischen 14-21 zu 1.

So ein Übergewicht von Omega 6 führt zu entzündlichen Prozessen im Körper und langfristig zu schlimmeren. Übrigens ist ausreichend Omega 3 auch für die Augen sinnvoll: https://www.ak-omega-3.de/omega-3-fettsaeuren/wofuer-sind-omega-3-fettsaeuren-gut

Falls Du noch Fragen hast, schreib sie mir in einen Kommentar.

Vielen vielen dank für die ausführliche Hilfe

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Dabei sollte man aber noch einmal klar stellen, daß Nahrungsergänzungsmittel nur zusätzlich genommen werden sollten, wenn wirklich Mängel da sind, sprich nach einer Blutanalyse.

Auf eigne Faust einfach viele Vitamine zu schlucken bringt nicht keinen Effekt, sondern ist auch noch schädlich.

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@studiogirl

Das ist richtig, wenn man die verkehrten Nahrungsergänzungen nimmt. Das trifft auf die genannten aber nicht zu. Natürlich ersetzt eine Nahrungsergänzung keine medizinische Behandlung, aber die Neigung der meisten Ärzte, Nahrungsergänzung grundsätzlich abzulehnen ist nicht hilfreich, sondern kontraproduktiv.

Die genannten Nahrungsergänzungen sind als Prävention zu sehen, nicht als Heilmittel. Unsere Ernährung ist mittlerweile relativ arm an wichtigen Stoffen, weil die Böden durch Dauerbewirtschaftung ausgelaugt sind.

Und bevor man den Finger hebt, bitte erstmal wirklich über die einzelnen Stoffe informieren, besonders im Hinblick auf Diabetes.

Und Nahrungsergänzungen nimmt man auch präventiv - was soll das noch helfen, wenn das Kind eh schon in den Brunnen gefallen ist? Das ist genau die Einstellung von Medizinern und völlig falsch.

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Kann Diabetes tatsächlich so lange unbemerkt bleiben?

Da hier absolut alles gelöscht wird, was löschbar ist, weil anscheinend die Community jede Frage melden muss aus Unzufriedenheit mit sich selbst oder Langeweile - hier erneut mit einem neuen Titel, da der alte "Diabetes: Unbemerkt?" anscheinend nicht aussagekräftig genug war.

Hallo. Das wird leider sehr lang von daher bitte ich, dass nur Menschen antworten, die sich mit der Materie auskennen. Leute, die nur ihre Punkte für Antworten sammeln möchten, schließen meine Frage bitte sofort.

Vor etwa einem oder zwei Jahren fiel mir auf, dass ich keinen Zucker vertrage, bzw es mir sehr schlecht davon geht. Wenn ich Cola trinke reichen schon geringe Mengen und ich bekomem sehr starke Kopfschmerzen, Schwächegefühle und zittern.

Die selben Symptome bekomme ich allerdings auch, wenn ich Schokolade und ähnliches esse, was einen hohen Zuckergehalt hat. Dann habe ich mich mal erkundigt und da fiel mir auf, dass sogut wie alle Symptome vom Diabetes Typ 1 zu mir passen. Wirklich alle.

Aus Sorge, und weil ich schnell das Ergebnis wollte, ging ich zur Apotheke und ließ einen Schnelltest machen, mein Blutzuckerwert war aber völlig im Normalbereich und man sagte mir, ein ausführlicher Test wäre nicht mehr nötig. Also habe ich nicht mehr weiter dran gedacht.

Nun allerdings macht sich bei mir zusätzlich zu den Symptomen ein starker Gewichtsverlust bemerkbar. Ich habe innerhalb weniger Monate 14 Kilo abgenommen ohne etwas zutun. Ich habe weder viel Bewegung, noch betreibe ich Sport - zudem liebe ich Essen über alles.

Kurz: Meine Frage ist, ob so ein Schnelltest nicht ausreichen ist und es sein kann, dass man tatsächlich unbemerkt mit Diabetes rumläuft? Ich dachte, wenn man über oder unterzuckert ist müsste man Insulin spritzen, da man sonst ins Koma fällt.

Eigentlich müsste ich doch tot sein, wenn ich Diabetiker wäre und kein Insulin spritze, oder nicht. Das beunruhigt mich gerade irgendwie und bevor ich mir sinnlos einen Termin beim Arzt mache, wollte ich einfach mal fragen, ob es überhaupt möglich ist, dass es so ist.

Für die, die bis hier hin gelesen haben: Dankeschön.

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