Aufwachphase nach dem künstlichen Koma?

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Diese Bedenken werden sich für den Fragesteller zwischenzeitlich zwar in irgend einer Form bereits gelöst haben, aber vielleicht liest ja jemand anders hier noch nach:  Auf einer Intensivstation, wo sich die angegebene Oma in dem oben stehenden Bericht bestimmt befand, liegen ja sowieso meist schwerkranke Menschen im labilen Zustand.  Solange sich deren schlechter Zustand nicht genügend stabilisiert hat, kann es immer mal wieder zu Krisen oder Krisenspitzen und auch zu einer unvorhergesehenen Verschlechterung des Krankheitsbildes kommen - je nach Schweregrad über Tage oder Wochen hinweg. Auch die Ärzte können das nicht immer sicher vorhersagen, wie positiv oder negativ sich die jeweilige Situation entwickeln, und wie es am Ende ausgehen wird. Jeder Kranke ist und reagiert einfach anders - auf die Krankheit selbst, auf Anstrengungen und Stress, die es auf der Intensivstation zuhauf gibt, den Medikamenten, usw..  Ist die akut kritische Zeit dann vorbei, und das schlimmste überstanden, wird der betreffende Patient in aller Regel auf die Normalstation verlegt.

Erwachen aus künstlichem koma?

Hallo mein Opa wurde nach einer schweren Hirnblutung ins künstliche Koma gelegt. Nun wurde die Medikamentendosis verringert, so dass er immeröfter wach wird. Da er aber an viele Instrumente angeschlossen ist (auch ein Beatmungsschlauch), reagiert er sehr panisch und wird meist gleich wieder ruhiggestellt. Ich war beim Aufwachen mit dabei und es war eher gruselig, da er sich sehr unkontrolliert bewegt hat und nicht von allein atmen konnte (was natürlich schwer ist wenn einem ein dicker Schlauch im Hals hängt). Er hat uns zwar angesehen, ließ sich aber nicht so beruhigen, ich denke auch weil er nicht weiß wo er ist. Die Ärzte meinten wenn er mitmacht (atmet und reagiert), würden sie die Medikamente verringern.

Vielleicht hat schonmal jemand Erfahrungen zu diesem Thema. Wir sprechen auch mit ihm, weil ich denke er bekommt uns auch mit.

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Welche Schäden kann man durch das künstliche Koma davon tragen?

Einer meiner Lehrer hat sich selber mit nem Gasherd angezündet und liegt aktuell im künstlichen Koma um seine Schmerzen erträglicher zu machen

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Bauchspeicheldrüsenentzündung und Künstliches Koma

Also meine Oma hat so eine Entzündung und wurde am Dienstag ins künstliche Koma gesetzt nachdem sie operiert wurde. Das Koma ist nur zur Erholung. Die Ärzte versuchen morgen sie langsam wieder aufzuwecken. Und sie meinten es hätte sich seit der OP nichts verschlechtert . Ich würde gerne wissen wie die Chancen für sie stehen bzw. Wie sie allgemein nach so bei so einer Krankheiten stehen. Und möglichst von jemandem der da auch wirklich Ahnung von hat. Danke für alle hilfreichen Antworten.

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Wann wird jemand in ein künstliches Koma versetzt?

Bin ich in der richtigen Annahme, das jemand in ein künstliches Koma versetzt wird um ihm oder ihr ein Trauma zu ersparen? Ein Verwandter von mir hatte vor kurzem ein Lungenversagen und wurde ins künstliche Koma gelegt. Die Ehefrau ist der Meinung das es nicht nötig gewesen wäre. Sie besteht auf ihrer Meinung und zickt etwas herum. Ich bin allerdings der Meinung das die Ärzte es wohl mit Bedacht auf den Patienten getan haben. Auch um ihm unnötiges Leiden und Quälerei im Wachzustand zu ersparen. Nun sind wir halt unterschiedlicher Meinung. Hilft es dem Patienten im künstlichen Koma zu sein? Bitte nur erst gemeinte Antworten.

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Mein bester Freund hatte einen großen Schlaganfall, was sind die Folgen?

Hallo,

ich bin momentan völlig neben der Spur- letzten Sonntag ist folgendes passiert: Mein bester Freund, ich und zwei weitere Freunde waren verabredet. Wir wollten schwimmen gehen, denn am Montag darauf sollte er ins Krankenhaus zur OP. Er leidet an Morbus Hodgkins, das ist eine Krebserkrankung der Lymphdrüsen. Daraus wurde nix. Er meldete sich nicht und ich kenne meinen besten Freund, wenn was dazwischen gekommen wäre, hätte er abgesagt.

So sagte ich zu den zwei Freunden das wir doch nochmal bei ihm klingeln sollten. Wir klingelten, der Hund bellte, und mein Freund redete auch kurz. Das kam mir alles merkwürdig vor, und da der eine Kumpel einen Zweitschlüssel für die Wohnung besaß (hatten das im Vorfeld so abgeklärt, falls wirklich mal was ist wegen der Krebsgeschichte) schloss er die Tür auf. Die ganze Wohnung roch so abartig, das ich gar nicht rein ging und davor stand (da lag Kot auf dem Boden, wissen aber nicht obs von ihm war oder von dem Hund). Er lag auf dem Boden, zusammengerollt und brabbelte wirres Zeug. Wir dachten echt, er ist besoffen (trinkt ganz gerne mal einen) und da er redete, gingen wir davon aus ihm gehts halbwegs gut und er ist vielleicht nur gestürzt. Ihm war kalt und er hatte überall Schmerzen sagte er noch. Und er braucht dringend was zu trinken und Schmerzmittel. Wir riefen selbstverständlich den Notarzt, der ihn dann auch mitnahm.

Gestern der Schock. Ich habs nicht mehr ausgehalten, wollte ja wissen was nun los ist. Ab ins KH, liegt auf der Intensivstation sagte man uns. Die haben uns auch reingelassen, obwohl nicht verwandt. Ich ging optimistisch rein, kenne mich mit KH nicht so aus, und war geschockt als ich ihn da so liegen sah. Überall Schläuche, im Mund, dann links und rechts am Arm Infusionen und Geräte, die aus allen Gängen piepten. Das machte mich fast wahnsinnig.

Der Arzt wollte dann noch mit mir und meiner Begleitung sprechen. Die hatten ja nix von ihm, keine Telefonnummern von Verwandten oder so. Das haben wir dann alles gemacht. Die einzige aus der Familie, mit der er noch Kontakt hat ist seine Mutter. Und die wohnt ca. 500km weit weg. Er erklärte uns, mein Freund hätte einen großen Schlaganfall erlitten, sehr kritisch und die müssen jetzt erstmal noch paar Dinge abchecken. Liegt im künstlichen Koma.

Sorry für den langen Text... meine Fragen: Wer kümmert sich jetzt um alles? Hund, Wohnung, Rechnungen etc.?

Ich weiß. Ferndiagnosen kann man nicht stellen, aber mit was für Schäden muss man rechnen? Wird er, wenn er aus dem Koma geholt wird wieder normal? Kann ich mit ihm reden?

Merkt man im künstl. Koma, wenn jemand einem die Hand streichelt und redet?

Er ist 46 Jahre alt, ungesunder Lebensstil, hat wie gesagt Krebs und wir wissen auch gar nicht wie lange er in der Wohnung lag. Freitag war er noch fit, das heißt könnte seit Samstag gelegen haben, und Sonntag um 12.00Uhr waren wir erst da!! Mach mir Vorwürfe.

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