Auftriebskraftwerk selber bauen

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Aber was ihr dafür braucht ist:

Eine Zeltstange, 32 Zeltheringe, jede Menge Bindfaden, einen Haufen Folie, Klebeband und einen Platz im Freien mit viel Sonnenschein - außerdem noch: eine leere 1.5l Cola Flasche und einen ausgedienten aber noch funktionierenden PC-Lüfter mit runder Außenform, der, wenns geht, gerade so in die aufgeschnittene Colaflasche reinpasst. Zum Schluss: ein paar Meter Klingeldraht und ein Voltmeter.

Den Rest überlass ich Euch ;-)

Daniel Düsentrieb

wir machen des im inneren :D

ich glaube wir nehmen ne wärmelampe

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@Jonas1962

Die tuts auch. Dann das ganze vielleicht etwas kleiner ;-)

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@Jonas1962

Als Folie bietet sich an: zurechtgeschnittene scharze Müllsäcke

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@Roderic

Auf den Boden schwarze Folie, darüber (Zelt) durchsichtige Folie.

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@stekum

Verflixt - das ist richtig! Licht muss ja reinkommen - und nicht nur die Zeltoberfläche erwärmen :-)

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@Jonas1962

Wärmelampe könnte schwierig werden. Die strahlt schon sehr viel Infrarot ab und Infrarot geht nur schlecht durch eine transparente Folie durch. Besser wäre es, z.B. einen Halogenstrahler (Baulampe) mit reichlich Watt zu nhemen.

Das Licht geht durch die transparente Folie durch, prallt auf die schwarze Folie, wird in Infrarot umgewandelt und kann durch die Folie kaum noch entweichen, erwärmt also die Luft.

Das "Zelt" zum Auffangen der Energie kann durchgängig schwarz sein, muss dann aber ein transparentes Fenster haben, durch das man das Licht ins Innere schicken kann. Oben muss ein Rohr oder wie schon vorgeschlagen eine Colaflasche rein. Die Colaflasche hat den Vorteil, dass sie sich verjüngt, dadurch wie eine Düse wirkt und die Luft beschleunigt. Die Turbine sollte dann so gewählt werden, dass sie genau in den Durchmesser der engsten Stelle passt. Dazu muss man den Hals der Flasche oben etwas abschneiden, um auf den Durchmesser der Turbine zu kommen. Die darf auch relativ klein sein. Geschwindigkeit der Luft ist wichtiger, als ein großer Querschnitt.

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@Hamburger02

könnt ihr mir bitte den aufbau erklären wir verzweifeln alle :(

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@Jonas1962

Zunächst braucht ihr einen Luftbehälter, in dem die Luft erwärmt wird. Dazu könnt ihr eine Art Zelt bauen oder mit Maschendraht einen Zylinder formen in der Größe eines Wassereimers und den mit schwarzer Folie verkleiden. Da, wo später die Lampe draufscheinen soll, muss die Folie transparent sein, damit die Strahlung ins Innere gelangen kann und die Luft erwärmt.

Dann stellt ihr einen 500 Watt Halogenstrahler davor und leuchtet durch das transparente Fenster in den Zylinder rein. Nun erwärmt sich die Luft im Inneren und versucht aufzusteigen.

Damit von unten kalte Luft nachströmen kann, müssen da ganz unten kleine Lüftungsschlitze eingenaut werden.

Oben auf den Zylinder setzt ihr ein Rohr oder noch besser eine abgesägte Flasche. Der Zylinder zur Lufterwärmung muss da natürlich ein Loch oben haben, damit die Luft aus dem Zylinder in das Rohr aufsteigen kann. Ansonsten muss er völlig luftdicht sein, außer dem Loch oben ins Rohr und außer den kleinen Lüftungsschlitzen ganz unten. Das ist superwichtig, sonst entweicht die Luft an der falschen stelle. .also nicht mit Klebeband sparen.

In das Rohr auf dem Zylinder setzt ihr nun einen Propeller mit einem kleinen Generator (Dynamo) drauf. Von der Größe her könnte ein Gehäuselüfter aus einem PC gut passen. Das dürfte auch die schwierigste Aufgabe sein: einen geeigneten Propeller mit Dynamo zu finden, der von der Größe her genau in das Rohr passt und nicht zu viel Widerstand hat, der also leicht dreht.

Das läuft dann so: kalte Luft strömt unten in den Zylinder. Im Zylinder wird sie durch die eindringende Strahlung erwärmt und steigt auf. Durch das engere Rohr bekommt sie dabei Geschwindigkeit. Ideal wäre es, wenn sich das Rohr dabei verjüngt. Dann strömt die schnellere Luft am Propeller vorbei und treibt diesen an. Der Propeller treibt einen Generator (Dynamo) an und der erzeugt Strom...fertig ist das Kraftwerk.

Das ist das Prinzip....alles optimal aufeinander abzustimmen: Strahlung (Lampenstärke), Rohrdurchmesser, Rohrlänge, Propeller, Zylindergröße, Dynamo, ist eine typische technische Optimierungsaufgabe. Da müsst ihr evtl. etwas rumprobieren, bis ihr die optimale Lösung gefunden habt.

Regel: je dicker ihr die Lampe wählt, umso eher werden sonstige Fehler überspielt und kleine Fehler fallen nicht auf. Daher rate ich zur 500 Watt Halogenlampe. Da müsst ihr bloß aufpassen, dass es nicht zu heiß wird und die Folien schmelzen. Eventuell hilft da statt Trasparentfolie auch eine kleine Glasscheibe.

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Kraftwerk ist das zwar keines aber vom Prinzip das gleiche. Da gerade Weihnachten kommt, es gibt (oder gab) diese Propeller mit Engeln oder ähnlichem dran und Kerzen darunter. Keine Ahnung wie das heißt, erinnert mich nur an meine Kindheit. Das funktioniert im Prinzip genauso. Also unten muss es warm werden (jetzt im Winter geht das mit der Sonne schlecht), dann brauchst du einen Kamin wo die arme Luft aufsteigt und im Kamin einen Propeller

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