Aufnahme in die Krankenversicherung für alte Menschen?

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3 Antworten

ich glaube ganz ehrlich das in einem solch speziellen Fall die Hilfe hier im Forum nicht ausreicht. Hier ist Hilfe von einem Experten erforderlich. Ich möchte Dir dringend raten dich an Thorulf Müller  http://www.der-kvprofi.de/ zu wenden. Der ist Honorarberater und kennt da eine Vielzahl von Präzedenzfällen . Seine Dienstleistung ist nicht billig, dürfte aber unter Umständen sogar von den Kassen getragen werden und letztlich werdet Ihr einiges an Geld sparen wenn er den Eintritt in die Versicherung ermöglicht.

Ich wünsche definitiv viel Erfolg!!!

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Kommentar von DerHans
12.11.2015, 13:31

Wenn er tatsächlich die nachträgliche Versicherungspflicht in der gesetzlichen KK erreicht, muss aber auch der Beitrag nachgezahlt werden, der seit der Versicherungspflicht aufgelaufen ist. 

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Kommentar von Headcomesfirst
12.11.2015, 13:43

Hallo Basiswissen, vielen Dank für Dein Feedback. Es handelt sich hier in der Tat um einen Präzedenzfall, der wohl nur von einem Honorarberater gelöst werden kann. Ich werde dies auf jeden Fall mit meinem Onkel besprechen! 

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Er hat sich zeit seines Lebens das Geld für die Versicherung gespart und muss jetzt von diesem "gesparten Geld" seine Kosten selbst tragen.

Ganz davon abgesehen. dass er gesetzlich sogar verpflichtet war, sich zu versichern. Das hat ihn ( und auch dich) so lange ja auch nicht gestört-

Hier wird wohl das Sozialamt in Vorleistung treten und dich anschließend zur Kasse bitten.

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Kommentar von lindgren
12.11.2015, 13:20

Dein letzter Satz ist kaum richtig. Der Mann verfügt über 3600 Euro im Monat, da geht kein Sozialamt in Vorleistung. Im übrigen hat dieser seine gesamten Kosten für Behandlungen privat getragen. Das ist kein "gespartes Geld". Und den moralischen Zeigefinger lasse stecken!

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Kommentar von aribaole
12.11.2015, 13:47

Da die 3600 in einer Pflegeeinrichtung kaum reichen werden, wird hier das Sozialamt eintreten, sich aber von den Kindern/Enkeln einiges wenn nicht alles zurückholen. Andersrum ist es in meinen Augen eine Frechheit. Erst die Ges. Bestimmungen Umgehen, sich ein feines Leben machen, und wenn die K..... am dampfen ist, soll die Allgemeinheit gerade stehen!

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Schwierige Situation. Aber 3600 Euro monatlich sind ja schon eine Stange Geld. Wenn dieser Betrag nicht für ein Heim reichen sollte, dann müsst ihr eben etwas dazu geben. So viel wird es nicht sein, wenn man überlegt, was ein Heimplatz bei Pflegestufe 3 kostet bis 4000 Euro im Monat. Also würden noch 400 Euro fehlen, die ihr dann aus eigener Tasche zusteuern könntet.

Dass ihn keine Versicherung mehr nehmen mag,  war zu erwarten. Aber die gesetzlichen Krankenkassen sind doch gesetzlich verpflichtet dazu Menschen aufzunehmen.


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Kommentar von DerHans
12.11.2015, 13:13

Gesetzliche Kassen sind verpflichtet....., aber nicht kostenlos.

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Kommentar von Headcomesfirst
12.11.2015, 13:46

Hierzu gibt es noch eine Hinzufügung: Mein Onkel und ich hatten bereits eine geeignete Pflegeeinrichtung kontaktiert. Hier wurde uns gesagt, dass ohne eine Versicherung eine Unterbringung im Pflegeheim ausgeschlossen sei. Verhält es sich tatsächlich so oder ist das von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich?

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