Aufnahme eines Kündigungsgespräches?

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1 Antwort

Mit der Aufnahme eines Personalgesprächs musst du extrem aufpassen.

Ich selbst hatte diese schon verschiedene Prozesse. Die Gerichte werden hier immer strenger und der Mitschnitt eines Personalgesprächs kann der Grund für eine außerordentliche Kündigung sein. Insoweit würde ich keinerlei Risiko eingehen.

Der Hinweis auf die Verwendung dürfte nicht ausreichen, es sollte die ausdrückliche Zustimmung vorliegen. Auch hier besteht das Risiko, dass der Vorgesetzte sich im Nachhinein möglicherweise an eine Zustimmung nicht mehr erinnert. Soweit es überhaupt relevant ist lieber ein Gedächtnisprotokoll des Gesprächs schreiben. Es gibt in diesem Bereich nicht allzu viele Entscheidung.

Auch das BAG hatte sich damit beschäftigt und im Grunde festgehalten, dass der Mitschnitt immer ein Grund für eine außerordentliche Kündigung sein kann. Das Arbeitsgericht Frankfurt hat vor kurzem eine Entscheidung getroffen, dass selbst bei einem beanstandungslosen Arbeitsverhältnis und ohne Abmahnung ein einziger Mitschnitt reicht um eine außerordentliche Kündigung zu begründen. Von daher äußerste Vorsicht

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