Auflösung einer Erbengemeinschaft

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Da kommt ihr - ohne Mitwirkung der Miterbin - nur auf dem Wege der Teilungsversteigerung heraus. Aufgrund der miserablen Ergebnisse bei Versteigerungen läge es im eigenen triftigen Interesse der Miterbin, dem Verkauf zuzustimmen. Insofern kann hier nur dringend das Gespräch mit allen Eigentümern empfohlen werden, notfalls begleitet von einem externen Moderator/Mediator, sofern es sich um (private) Streitigkeiten zwischen Miterben handelt, die hier nur aufbrechen.

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Hallo, ich würde dir raten so schnell wie möglich die Auflösung der Erbengemeinschaft zu verlangen und da die eine Miterbin "mauert", bedeutet das Zwangsversteigerung. Da aber das Haus renovierungsbedürftig ist und zusätzlich noch unter Denkmalschutz steht, besteht die Gefahr, das sonst ungeheure Kosten auf ich zukommen. Sollte einer der Erben damit nicht einverstanden sein, kann er es ja ersteigern.

für solche subjektiven widerstände, die vermutlich nur aus emontionalen gründen passieren, gibt es kaum ein patentrezept. am besten ist es, sich bei einem fachanwalt für erbrecht zu informieren, ob nicht die mehrheit der erbengemeinschaft eine minderheit überstimmen kann.

wenn am ende statt eines überschusses nur kosten zu buche stehen, an denen sich auch ein hartnäckiger querkopf beteiligen muss, wird er sich schon überlegen, ob er nicht doch zustimmt oder aufs erbe verzichtet und aus der gemeinschaft aussteigt.

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ob nicht die mehrheit der erbengemeinschaft eine minderheit überstimmen kann

Sinnlos. Einen Verkauf kann die Erbengemeinschaft nur einstimmig beschließen. Hier führt ggfs. an der Teilungsversteigerung kein Weg vorbei.

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Der Witz an der ganzen Sache ist folgendes: Diese Miterbin ist meine Schwester, ich höre seit über sechs Monaten nichts mehr von ihr. Jetzt habe ich ihr einen Brief geschrieben, mit der Bitte, sich heut mit uns zu treffen. Ich gehe davon aus, dass sie nicht kommt. Bei dem Treffen ist anwesend mein Bruder.. Dann sind da noch die Kinder meines verstorbenen Bruders. Eine Nichte hat sich direkt zu Anfang gemeldet und wollte Geld. Wir haben durch einen Anwalt einen Vertrag aufsetzen lassen, hätte sie ihn unterschrieben, dann hätte sie Geld bekommen und wäre aus der Erbengemeinschaft ausgetreten. Aber als es daran ging, den Vertrag zu unterschreiben, hat sie sich nicht mehr gemeldet. Mir ist es mittlerweile egal, ob das Haus verschenkt wird, ich will mit der Sache abschließen. Alle Erben haben nicht das nötige Kleingeld, um die anderen auszuzahlen oder um das Haus zu renovieren, es ist nur ein Klotz am Bein. Und wie gesagt,irgendwann kommt der Denkmalschutz. Es wird nie klappen,alle an einen Tisch zu bekommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Vielen Dank für Deine Antwort!

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Darf ein Miterbe die Aufteilung des Nachlasses verzögern?

Hallo ins Forum!

Nach dem Tod der Mutter im August d. J. bilden die drei hinterbliebenen Kinder eine Erbengemeinschaft, da kein Testament vorhanden ist.

Bislang wurden nur der Erlös aus dem Verkauf des Autos der Mutter und das Geld aus Trauerkarten aufgeteilt.

Einer der Geschwister verzögert nun die Aufteilung des übrigen Nachlasses, bestehend aus Schmuck, Haushaltsgegenständen, Möbeln, Kleidung (u. a. Trachtenmode), etc., bzw. hat einer Schätzung dieser Dinge noch nicht zugestimmt.

Dieser Erbe hat darüber hinaus die alleinige Vollmacht für die Bankkonten der Mutter, wo man noch auf einen Geldeingang der Bausparkasse (Auflösung eines Bausparvertrages) wartete, der jetzt gutgeschrieben wurde. Verbindlichkeiten bestehen nicht mehr, alle Rechnungen wurden beglichen. Einer Auszahlung und Aufteilung unter den Geschwistern würde also nichts mehr im Wege stehen.

Offensichtlich sieht der Miterbe das anders und hat den Kontakt zu den Geschwistern abgebrochen, geht nicht mehr an die Tür oder ans Telefon. In einer SMS (!) hat er nun mitgeteilt, dass er nicht mehr angerufen werden möchte und eine Aufteilung des Nachlasses erst erfolgt, wenn ein Anwalt alles geprüft hat.

Wie sollen sich die anderen beiden Geschwister nun verhalten? Hat der Miterbe das Recht, alles derart zu verzögern? Was sollte ein Anwalt jetzt prüfen?

Wäre dankbar für ein paar Antworten...

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Erbengemeinschaft auflösen und die folgen

Hallo

Weiss jemand rat??

Unsere Eltern verstarben im Juni 2012 beide innerhalb eines Monats.

Wir haben das Haus unserer Eltern geerbt , es gab kein Testament. Wir wollten dann das Haus verkaufen und den Erlös unter uns aufteilen

Leider stellte sich einer von Anfang an immer dagegen. Wir boten ihm auch an das er das Haus erwerben kann und uns dann Auszahlen muss. Worauf nichts passierte. Was eigentlich auch nicht kann , da bei ihm einige Pfändungen laufen.

Ja, wir haben es gütlich versucht.Mehrfach haben wir versucht mit ihm in Kontakt zu treten , doch er reagierte auf gar nichts.Nicht mal auf die Schreiben von einem Anwalt , den wir uns ja damals suchen mussten.

Zwischenzeitlich wurden wir anderen selbst schon von seinen Gläubigern angeschrieben.

Wir sind zur Zeit noch eine Erbengemeinschaft von 6 Personen.

Dann riet man uns zur Auflösung dieser Erbengemeinschaft .

Wir haben dann die Auflösung der Erbengemeinschaft beantragt , wodurch dann das Haus zur Zwangsversteigerung kommt.

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Wir anderen haben seit nunmehr 2,5 Jahren immer noch die Nebenkosten für das Haus erbracht. Strom , Wassert ect. Und unser gesammtes Erspartes unserer eigenen Familien ging dabei drauf. ( Der betroffene Bruder hatte ebenfalls sich an den Kosten beteiligt – jedoch Mitte 2013 diese einfach eingestellt.)

Aus diesem Grund ruhen unsere Hoffnungen nun auf der Versteigerung.

Nun befürchten wir das er nach dem Verkauf nicht der Erlösteilung zustimmen wird.

Können Sie uns bitte erklären wie und was wirklich nun noch auf uns zukommen kann?

Und was wir noch unternehmen können , ohne das wir alle uns jetzt auch noch verschulden müssten? Und falls wir Klagen müssten , können wir dann bei unserem Bruder diese Gelder für die Klage zurückfordern?

Wir stehen wirklich inzwischen nur noch Ratlos da und wissen uns keinen Weg mehr noch was gütlich zu erreichen.

P.S.Geld für einen Anwalt haben wir auch nicht mehr

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Vorkaufsrecht gegenüber Verkäufer Erbengemeinschaft?

Wir sind eine Erbengemeinschaft der ein Haus gehört die Anteile der 8 Miterben sind unterschiedlich verteilt mir gehören 50% . Das Haus soll nun verkauft werden . Da die Erben teils nicht miteinander verwandt sind ist das schon ein Problem . Ich mache da auch schon ein Jahr damit rum Miterben ermitteln usw. Eine Miterbin und Verwandte von mir will das Haus kaufen und somit ihr Vorkaufsrecht § 2034 (Vorkaufsrecht in Anspruch) nehmen . Der ganze Vorgang liegt schon beim Notar es ist auch schon ein Entwurf des Kaufvertrages erstellt leider kommt die Miterbin nicht zu Potte immer wieder wird es verschoben mal muss sie sich erstmal anwaltlich beraten lassen dann ist wieder ein anderer Termin wenn man bei der anruft geht sie nicht an das Telefon nur bei unterdrückter Nummer es wird also immer wieder verschoben mit irgendwelchen Ausreden. Wenn man sie fragt sagt sie die Bank die in den neuen Bundesländern ist brauche um einen Kredit zu bewilligen etwa ein Jahr alles Lüge irgendwie . Ich habe es daher satt und möchte meinen Anteil separat verkaufen ich habe auch schon einen Käufer . Wie ist es jetzt wenn ich ihr meine Anteile zum Kauf anbiete sie diese aber nicht kauft kann ich dann an jemanden anderes Verkaufen ich habe es ihr ja angeboten wenn sie es nicht kauft kann ich ja auch nichts dafür ?

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Erbengemeinschaft in Eigentümergemeinschaft umwandeln oder lieber nicht?

Hallo zusammen,

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Eine Erbengemeinschaft ist ja eigentlich nur temporär vorgesehen und sollte über kurz oder lang aufgelöst werden.

Meine persönliche Idee wäre hier, da es schon 3 abgeschlossene Wohnungen sind, aus diesen auch 3 Eigentumswohnungen zu machen (da wir 3 Geschwister sind würde sich das natürlich gut ausgehen). Da meine Schwester dieses Jahr heiratet, würde ich die Auflösung der Erbengemeinschaft so schnell wie möglich veranlassen, da im Falle ihrer Heirat ja ihr Ehemann entsprechend Erbberechtigt ist und ja ggf. im Falle dass ihr etwas zustößt in die Erbengemeinschaft mit reinrutschen würde (was wir natürlich nicht hoffen wollen).

Meine Frage ist nun: Macht eine Umwandlung der Erbengemeinschaft in eine Eigentümergemeinschaft in diesem Falle Sinn oder gibt es noch Alternativen?

Mir ist wichtig, dass man möglichst notariell eine saubere Trennung hat und jeder seinen Anteil am Erhalt des Hauses leistet. (Aktuell wird die Miete der 3. Wohnung fast ausschließlich zum Erhalt des Hauses hergenommen, meine Geschwister wohnen mietfrei, zahlen lediglich Nebenkosten und zahlen keinen Beitrag im Sinne von Instandhaltung etc.)

Danke schon mal im Voraus für jede Antwort.

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Haus von Mutter vor 8 Jahren überschrieben bekommen,jetzt meine Mutter in Hartz 4 gerutscht.

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Ein Ehepaar kauft ein Haus, nach ein paar Jahren stirbt die Ehefrau. Es erben zur Hälfte der Ehemann und zu je 1/4 die zwei bereits erwachsenen Kinder den Anteil der Ehefrau. Zu diesem Zeitpunkt ist das Haus verschuldet und in einem sehr schlechten Zustand. Der Ehemann kommt für sämtliche Kosten des Hauses auf und renoviert bzw. baut an und um in den kommenden Jahren das Haus komplett mit seiner zweiten Ehefrau.Diese trägt einen Großteil der Umbaukosten und tilgt die früheren Schulden aus ihrem Vermögen. Der Wert des Hauses wird dadurch erheblich gesteigert. Die Kinder beteiligen sich nie an den Kosten bzw. Umbaumaßnahmen etc. - bewohnen das Haus allerdings auch nicht. Jetzt ist der Ehemann verstorben und hat seine Kinder nicht als Erben im Testament eingesetzt. Es soll nun eine Auflösung der Erbengemeinschaft erfolgen, indem der Nacherbe des Ehemannes( durch Testament festgelegt) die Kinder als Miteigentümer des Hauses (im Grundbuch eingetragen) ausbezahlt. Es stellt sich nun die Frage, von welchem Wert auszugehen ist. Das Haus war zum Zeitpunkt des 1.Erbfalles (Tod der Ehefrau) sehr wenig wert - erst durch die Umbaumaßnahmen erfolgte eine Wertsteigerung. Erhalten die Kinder ihren Anteil ausgehend vom damaligen Wert (vor 25 Jahren) oder vom heutigen? Welche Regelung kann getroffen werden?

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