Auflassungsvormerkung löschen

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Ich gehe mal davon aus, dass eine sog. Rückauflassungsvormerkung eingetragen wurde. Sie wurde ja eingetragen, damit dass, was Du geschrieben hast, nicht passieren kann. D. h. der Eigentümer das Objekt nicht veräußern kann. Keine Chance, hier was zu erreichen. Aber Tipp: Der Eigentümer soll in die seinerzeitige Urkunde sehen, ob die Auflassungsvormerkung für immer eingetragen werden soll oder befristet ist.

Fragen zu Eigentümerwechsel?

Mal angenommen ein Eigentümer eines unbebautes Grundstückes (bzw. nur ein spärlich bebautes Grundstück), welches Grundsteuer B zugeordnet ist, ist Anfang 50 und leidet an Alzheimer bzw. einer psychischen Krankheit, weswegen er nun in einem Heim o.ä. Einrichtung untergebracht ist; er kann sich um das Grundstück nicht mehr kümmern, um finanzielle und alle anderen Angelegenheiten kümmert sich sein Sohn (um die 16). Auch die Post geht an den Jungen.

Da der Vater nun psychisch nicht in der Lage ist, irgendwelche andere Geschäfte zu tätigen, geschweige denn sich mit etwaigen Angelegenheiten seines Grundstücks zu beschäftigen, stellt sich die Frage, wie/ ob das Eigentum von dem Vater nach Antrag von seinem minderjährigen Jungen an besagtem übertragen werden kann? Alternative: Der Junge wird 18, volljährig. Wie kann das Eigentum von dem Vater an den Sohn übergehen? Zusatz: Freunde und Verwandte sind nicht bekannt.

Erbe (also nach dem Tod des Vaters) wird der Junge sein. Aber muss der Junge erst warten, bis der Vater verstorben ist?

Ich bin ein wenig verwirrt, wegen Änderung des Eintrags des Eigentümers im Grundbuch. Muss man volljährig sein, um Eigentümer eines Grundstücks zu sein? Geht dies nur über Kauf bzw. Tod?

Mir ist bekannt, dass in Deutschland oder zumindest in Niedersachsen kein Grundstück ohne Eigentümer sein darf, und daher auch Städte, Gemeinden, Landkreise oder das Land selbst 'Eigentümer' eines Grundstücks sein kann (Land-und Forstwirtschaftliche Betriebe sowie bebaute und unbebaute Grundstücke, Seen, Flüsse usw.)

Würde gerne mehr darüber wissen.

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Eingetragene Baulast..

Hallo, wir haben ein Grundstück auf welchem eine eingetragene Baulast vorhanden ist. auf dem Grundstück geteilt in zwei Flurstücke wohnen zwei Eigentümer in ihren Häusern. Beide Parteien verpflichteten sich diese Flurstücke als ein Baugrundstück zu behandeln als wären die Grundstücke ein Grundstück.

Mein Problem: Der Nachbar auf dem anderen Flurstück hat sein Haus verkauft. Um den hinteren Teil meines Grundstückes zu erreichen muss ich kurz über das nachbarliche Grundstück. Neue Eigentümer verweigert es mir. Darf er das ?..

Danke

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Gewohnheitsrecht der Zufahrt über Nachbargrundstück?

Wir wohnne seit 1996 auf unserem Grundstück, durch Anbau eines überdachten Einganges seitens eines Vorbesitzers muss ein Stückchen des benachbarten Grundstücks befahren werden. 1998 erwarb ein neuer Eigentümer das benachbarte Grundstück. Wir waren befreundet, es gab nie Ärgernisse.2002 versetzten wir unsere Fertiggarage an das Ende unseres Grundstückes, bauten ein Carport für unser Wohnmobil, lang, gross....! Unsere Nachbarn unterschrieben und billigten die Grenzbebauung, halfen sogar bei der Carporterrichtung.Nun, nach dem Tod meines Mannes, macht mir der geschiedene Nachbar einige Probleme...! Ok, seine Ex-Frau hatte eine Beziehung zu meinem inzwischen verstorbenen Ehemann...! Seit einigen Monaten macht mir dieser Nachbar, nachdem ich jeglichen Kontakt zu ihm abgebrochen habe, da er andere Vorstellungen "einer guten Nachbarschaftsbeziehung" hat als ich, Vorschriften für das Befahren seines Stücks Einfahrt, um auf mein Grundstück zu gelangen....!Ich bin momentan bemüht, dieses für mich viel zu grosse Grundstück zu veräussern....Sämtliche Interessenten möchten gerne die Gewissheit, ob dieser Nachbar die Zufahrt für Carport und Garage verweigern kann bei Besitzerwechsel....! Soweit ich informiert bin, kann er es nicht - oder liege ich da falsch???? Muss ich irgendetwas an Eintragungen im GB vornehmen????HILFE????

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Haus in einer Zwangsversteigerung gekauft und der (ex) Eigentümer zieht nicht aus. Darf man ab Überschreibung mit Umbau (nicht Wohnräume) beginnen?

Guten Morgen, wir möchten ein Haus aus einer Zwangsversteigerung kaufen. Der Nocheigentümer möchte nicht ausziehen........

Dürften wir ab Überschreibung auf das Grundstück und mit dem Umbau beginnen ?

Wir würden eh mit einem Nebengebäude beginnen wollen (Einliegerwohnung).

Sonnige Grüße

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Erwarteter Konflikt zwischen Windenergie und verfassungsrechtlich geschütztem Recht auf Eigentum am Grundstück?

Hallo, hinsichtlich meiner Klausurvorbereitung bin ich auf folgende Frage gestossen:

"In Deutschland entscheidet in der Regel der Eigentümer, wie ein Grundstück genutzt wird ("Baufreiheit"). Erwarten Sie Konflikte zwischen Windenergie und dem verfassungsrechtlich geschützten Recht auf Eigentum am Grundstück (Art. 14 Absatz 1 Satz 1 GG)? wie könnte man diese Konflikte lösen?"

Nach §39 BauGB ensteht ein Vertrauensschaden durch Änderung oder Aufhebung des Bebauungsplans. Dadurch greife ich indirekt in das Eigentum ein, da nun der Eigentümer in seinem eventuellen Bauvorhaben eingeschränkt ist. Im Prinzip zwinge ich ihn nach §39 Abs. 2 sein Grundstück an die Gemeinde zu veräußern. Er kann ja sein Bauvorhaben nicht mehr durchführen.

Wäre das der Konflikt?

Ich frage mich ob die Entschädingung in Geld bzw. Ersatzflächen eine wirkliche Lösung darstellt? Der Eigentümer wurde doch durch die Nutzungsänderung zum veräußern seines Grundstücks gezwungen.

Ihrgendwie bekomme ich nicht den Zusammenhang zwischen Festsetzung von Flächen für erneuerbare Energien und Eingriff in das Eigentum nicht ganz abgerundet.

Wäre sehr dankbar über Lösungvorschläge oder Korrekturen falls ich ganz auf dem Holzweg sein sollte =)

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Grundstücksschenkung, erben oder Kauf?

Hallo zusammen,

ich bekomme von meiner Tante in Bayern ein Grundstück "vererbt", da ich vorhabe demnächst zu bauen. Meine Tante besitzt mehrere Grundstücke. Das Grundstück ist als Baugrundstück geplant, jedoch noch nicht rausgemessen und auch noch nicht erschlossen. Sie will mir das Gesamtgrunstück überschreiben, davon kann man dann ca. 1000m² Baugrundstück rausmessen lassen und die restliche "Wiese" ist quasi nur als Ackerland nutzbar.

So nun zu meiner Frage: Wie machen wir das nun am kostengünstigsten? Ist es besser zu erben, zu schenken oder soll ich ihr das Grundstück (gesamt inkl. landwirtschaftliche Nutzfläche) abkaufen? Welche Gebühren fallen an? Wie wäre die Situation, wenn ich nur das Baugrundstück erbe und das Ackerland erst nach ihrem Ableben? Oder sollte ich das Gesamtgrundstück kaufen, da es ohnehin keinen sehr großen Wert haben dürfte (ist ja nur als landwirtschaftliche Nutzfläche eingetragen)? Was haltet ihr für am sinnvollsten?

Ich weiß, dass sind viele Fragen, aber im Moment finde ich nicht wirklich den richtigen Durchblick. Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

Danke!

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