“Aufklärung“ zu meiner letzten Frage?

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3 Antworten

Schwieriges Thema. Ich nehme mal an, du willst es nicht sagen, weil du in deiner Entscheidung nicht beeinflusst werden willst?

Grundsätzlich glaube ich, dass ein Psychologe dazu da ist, dabei zu helfen, Dinge zu verarbeiten. Also finde ich es prinzipiell ratsam, ihm oder ihr zu erzählen, was einen gerade beschäftigt. Damit er einem helfen kann, Ratschläge geben und vielleicht Fragen stellen, auf die man selbst noch nicht gestoßen ist.

In deinem Fall sehe ich es so, dass du es mit dir selbst ausmachen willst, was du tust, und dann erst versuchen willst, dem Psychologen deine Geschichte zu nennen und mit deiner Entscheidung klarzukommen. Verstehe ich irgendwo. Abtreibung, das Kind zur Adoption freigeben oder in deinem Alter selber aufziehen sind sehr sensible Themen, bei denen jeder sehr unterschiedliche Ansichten hat, die man schnell für absolut halten kann und sich damit über die Einstellungen eines anderen hinwegsetzt bzw die Betroffene beeinflusst. Ich fände es auch aus der Sicht des Psychologen, kritisch sich da selbst zurückzunehmen und die eigenen Einstellungen nicht miteinfließen zu lassen. Das hängt natürlich auch stark davon ab, wie der Psychologe da denkt oder als Person ist, was ich ja noch weniger einschätzen kann als du.

Also ich verstehe, warum du da überlegst deinen Psychologen zu "täuschen", auch wenn das wie oben beschrieben grundsätzlich vielleicht keine so gute Idee ist.

Irgendjemanden wirst du dich aber anvertrauen müssen, sei es um dir dabei zu helfen, diversen Papierkram, der für deine Entscheidung nötig ist, auszufüllen, oder gewisse Punkte auszudiskutieren. Und dahingehend fände ich den Psychologen, als Person, die nicht von den Konsequenzen deiner Entscheidung betroffen sein wird, vielleicht keine schlechte Wahl. Bei deiner Mutter, Freunden oder Verwandten sehe ich eben das Problem, dass sie es schnell aus der Sicht "Oh Gott, was käme da auf mich zu?" betrachten.

Ich weiß, dass das keine oauschale Antwort auf deine Fragen ist, und vielleicht auch manches deiner Gedanken widerspiegelt. Ausmachen musst du es mit dir selbst. Aber trotz des Bedenkens mit der Meinung in eine Richtung gedrängt zu werden, finde ich doch, dass letztendlich die Vorteile dem Psychologen davon zu erzählen, überwiegen würden. Ich würde wahrscheinlich selber mit mir ringen, aber es letztendlich sagen.

Viel Glück bei deinen weiteren Entscheidungen und deiner Zukunft. Es kommt bei weitem keine leichte Zeit auf dich zu :(

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Sag ihm die Wahrheit! Er ist der der dir am besten Helfen kann das zu verarbeiten! Friss das nicht in dich rein. Das wäre der größte Fehler den du machen kannst. Und ich würde an deiner Stelle auch mit deinen Eltern darüber reden.

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ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum du deinem psychologen nichts erzählen willst...bei familie / kindsvater  kann ich es aktuell noch nachvollziehen ( aber auch hier solltest du dir nicht zu viel zeit lassen) aber warum nicht der psychologe? er ist mit sicherheit eine person, die dich dafür nicht verurteilen wird, aber er kann dir dinge mit auf den weg geben, die dir beim nachdenken helfen...denn sein wir doch ehrlich, eine entscheidung wie es weitergehen wird hast du wahrscheinlich schon getroffen-vielleicht wäre es jetzt ratsam sich alternativen erläutern zu lassen.. 

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