Aufhebungsvetrag nicht unterschreiben - Was dann?

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Bevor Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben müssen Sie diesen hinsichtlich der Konsequenzen der einzelnen Verabredungen überprüfen lassen.

  1. Beim Fachanwalt für Arbeitsrecht, oder als Gewerkschaftsmitglied bei der Gewerkschaft, hinsichtlich der Konsequenzen der Formulierungen.

  2. Bei der zuständigen Agentur für Arbeit hinsichtlich einer eventuell drohenden Sperrfrist (in der Regel 3 Monate).

Im Zweifel sollten Sie den Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben. Je nachdem aus welchem Anlass das Arbeitsverhältnis aufgehoben werden soll, droht Ihnen eine betriebsbedingte Kündigung oder eine arbeitgeberseitige Kündigung aus einem anderen Anlass.

Falls der Kündigungsschutz greift können Sie, binnen 3 Wochen nach Zugang der Kündigung, Kündigungsschutzklage vor dem arbeitsgericht einreichen. Wenn Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben haben Sie die Möglichkeit einer Kündigungsschutzklage nicht mehr!

Peter Kleinsorge

Was genau passiert, kann dir wohl nur dein Arbeitgeber genau beantworten. Erst einmal gar nichts. Vielleicht aber auch eine betriebsbedingte Kündigung. Auf jeden Fall lohnt in einem solchen Fall immer der Gang zum Anwalt, da dein Arbeitsverhältnis offensichtlich gefährdet ist und ein Aufhebungsvertrag viele Tücken hat.

Hier kann man auch nochmal genau nachlesen: http://anwalt-arbeitsrecht-ktr.de/aufhebungsvertrag-abwicklungsvertrag-unterschied-auswirkung/

BG 

Dann müßte er Dir wohl eine Kündigung übergeben und Du bekämst dann auch Arbeitslosengeld und nicht, wie bei einem Aufhebungsvertrag, eine 3 monatige Sperre. Unter diesem Aspekt würde ich auch die Annahme des Aufhebungsvetrages verweigern.

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