Aufhebungsvertrag/Urlaub statt Abfindung?

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3 Antworten

Hier sollten wir dann doch erst mal ein paar Begriffe sortieren.

Wird der Arbeitnehmer seine Arbeit in absehbarer Zeit wieder aufnehmen können oder ist davon auszugehen, dass er dauerhaft oder zumindest noch längere Zeit arbeitsunfähig bleiben wird?

Handelt es sich hier um eine Kündigung oder einen Aufhebungsvertrag? Das ist nicht das selbe.

Es gibt kein grundsätzliches Recht auf eine Abfindung. An dieser Stelle hat der Arbeitgeber auch keinen wirklichen Grund eine Abfindung zu zahlen. Die Lohnfortzahlung ist vorbei. Wenn auch nicht damit zu rechnen ist, dass der Mitarbeiter zurückkommt, kann er das Ganze einfach wackeln lassen oder auch die krankheitsbedingte Kündigung anstreben.

Was würden dem Mitarbeiter 40 Wochen Urlaub bringen? Er ist eh auf Krankengeld und bekommt keinen Lohn vom Arbeitgeber. Demnächst wird er wohl an die Rentenversicherung übergeben. Das macht keinen Sinn.

Du musst bei einer Abfindung zwischen ALG I und ALG II unterscheiden. Eine Abfindung würde auf ALG I nicht angerechnet, nur auf ALG II.

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Es gibt keine gesetzliche Pflicht zur Abfindung.

Abfindungen werden vom AG angeboten um sehr schwer zu kündigende AN "loszuwerden", um lange Kündigungsfristen oder einen Kündigungsschutzprozess zu umgehen.

Dann gibt es Abfindungen im Rahmen eines Sozialplans und solche die ein Arbeitsrichter vorschlägt.

Dass man Abfindungen in Urlaub umwandelt habe ich noch nie gehört.

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Was steht denn im Arbeits und oder Tarifvertrag

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