Aufhebungsvertrag nie unterschrieben

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Im Betrieb kann durchaus auch jemand anders als der Chef die Berechtigung zum Unterschreiben socher Verträge haben. Ohne deine Unterschrift ist der Vertrag allerdings eigentlich nicht gültig. Also würde eigentlich dein Arbeitsverhältnis weiter bestehen.

Der andere Punkt ist aber, dass du tatsächlich nicht mehr arbeiten gegangen bist. Du hast also so gehandelt, als würde der Vertrag gelten und wirksam werden. Ich will da keinem Gericht vorgreifen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass ein Richter daraufhin entscheiden würde, dass dein Nichterscheinen als "konkludentes Verhalten" betrachtet wird, sozusagen als stillschrweigende Willenserklärung, dass du diesen Vertrag anerkennst.

http://de.wikipedia.org/wiki/Konkludentes_Handeln

Danke für deinen Beitrag! Wird sich mein konkludentes Verhalten negativ auf mein Vorhaben auswirken, mir den Resturlaub noch auszahlen zu lassen? Hab nämlich den Aufhebungsvertrag u.a. nicht unterschrieben, weil er null Tage Resturlaub eingetragen hatte.

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@RoylaDakota

Schwer zu sagen. Du hast dir vielleicht ein Eigentor geschossen, wenn du den Vertrag zwar nicht unterschrieben, aber danach gehandelt hast, ohne dem fraglichen Punkt des Vertrags zu widersprechen. Oder anders gesagt du kannst den Vertrag nicht in einem Teil als gültig betrachten und nicht mehr arbeiten gehen und andererseits einen für dich nicht günstigen Teil des Vertrags nicht anerkennen.

Aber ich bin kein Jurist und für ein kompetentes Urteil solltst du notfalls einen solchen befragen.

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Grds. stimme ich dir zu. Was aber, wenn der AN behauptet, der AG hätte ihn frei gestellt und er hätte nicht gewußt, dass er trotzdem hätte weiter bezahlt werden müssen? Also, wie ich unsere Arbeitsgerichte kenne, könnte dem AG die Geschichte bei einem gerissenen Anwalt des AN gewaltig auf die Füße fallen.

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@ralosaviv

raloslaviv, in der Tat ist es ja ungewöhnlich, einen solchen Vertrag ohne Unterschrift zu lassen und dennoch anzuwenden. Offenbar haben beide Seiten ja nun schon über Monate kein Problem damit gehabt, aber wenn man das juristisch wirklich hinterfragen würde, könnten da bestimmt etliche Komplikationen auftauchen.

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Du hast keine Arbeit mehr leisten wollen, dein Arbeitgeber hat dies auch nicht verlangt ... klingt für mich nach beiderseitigem Einverständnis.

du hast eine korrekte kündigung. mit der gehst du zum amt und beantragst arbeitslosengeld.

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